Liebe Leserinnen und Leser von
 
     
  Der Nikolaus war ja schon letzte Woche da. Das Problem ist, dass dieser brave Mann Wahrheiten ausspricht, die keiner hören will. Da gibt es dann schon das ein oder andere rote Köpferl. Das schlechte Gewissen springt den Nikolaus förmlich an, wenn vor ihm in den Boden geschaut wird und Füße verdreht werden. Aber macht ja nichts. Wenn die Bedrohung in Rot aus der Türe ist, hat man ja wieder ein ganzes Jahr Zeit, seine schlechten Gewohnheiten auszuleben und sein eigenes mieses Süppchen zu kochen. Erst kommenden Dezember wird's dann wieder eng. Also bis zum nächsten Mal!

Und los geht's mit SLUT! - Die Weihnachtsausgabe!!


********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Herzliche Grüße,
Ihre Redaktion


P.S.: Bitte blättern Sie um.
 
     
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 Aktuelles: Der Weihnachtsbaum 
 
   
     
  Liebling der Scheidungsanwälte  
     
 

Der Weihnachtsbaum. Der Spaltpilz der Nation. Oder besser gesagt die Atombombe für den glücklichen Familienverbund. Schon letztes Jahr waren die Redaktionsräume voll mit verprügelten Ehefrauen, weinenden alkoholisierten Männern und cholerischem Weibsvolk. Körperverletzungen jeglicher Ausprägung konnte das schockierte Redaktionsmitglied Jens Pirmasens bewundern. Krieg.

Allein Schuld ist der Weihnachtsbaum, die Drecksau!

Jedes Jahr reiben sich die Scheidungsanwälte die Hände, wenn der Heilige Abend und die Weihnachtsfeiertage drohen. Der Mann wird mit der präzisen Anweisung: "Kauf mal einen Baum. Aber einen schönen, und nicht so teuer!" losgeschickt. Ein chancenloses Unterfangen! Natürlich bringt er eine Krüppelversion vom Händler mit. Netz aufgeschnitten. Der Hysterieanfall der Frau und eine Orgie wüster Beschimpfungen sind jedes Jahr die logische Folge.
Slut!-Leser Alex K. bekommt beispielsweise von seiner Lebensgefährtin Kati N. jedes Jahr ohne Vorwarnung einen Blinker verpasst. Emotionen pur, die sich aufschaukeln. Gestichel und Gelästere von schräg hinten aus der Küche treiben den Adrenalinspiegel des Herrn des Hauses in ungeahnte Höhen. Die Kompetenz des Mannes wird der Lächerlichkeit preisgegeben.

Schuld ist einzig und allein der Weihnachtsbaum, das billige Flittchen!

Da kann einem schon Mal die Hand ausrutschen. Hier muss auch mal um Verständnis für den Mann geworben werden. In den letzten Jahren hat sich immer mehr eingebürgert, dass Frauen auch ihre Meinung sagen. Das ist falsch. Das gibt nur böses Blut. Problem in der heutigen Zeit: Die meisten "Männer" geben spätestens nach dem ersten Kennenlernen der Frau ihre Eier samt Sack bereitwillig an der Garderobe ab - und erhalten sie nie wieder zurück. Sie wollen auch gar nicht. Nach Jahren der kriecherischen, devoten Duckmäuserei, verbaler Erniedrigung und freier Meinungsäußerung nur durch die Frau platzt bevorzugt an Weihnachten auch dem letzten Warmduscher das Krägelchen. Endeffekt: Offener Nasenbeinbruch. Irgendwie setzt sich dann doch der physisch Stärkere durch. Schöne alte Zeit. Die Natur siegt.

An keinem Datum des Jahres werden so viele längst überfällige Rechnungen zwischen Mann und Frau beglichen wie an Weihnachten - dem Fest der Liebe und eben auch der Vergeltung.

Der Grund ist der Weihnachtsbaum, das Schwein!

Und der Anwalt schreibt fröhlich pfeifend die Kostennote.

Fröhliche Weihnachten wünscht

 
     
  Ihre Projektgruppe "Gerechtigkeit&Verständnis"  
     
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 Ideenmanagement: "360 hardt & silent" 
 
  Sensationelle Erfindung eines SLUT!-Lesers  
     
 

Viele Männer kennen das, früh´ am Morgen aufgewacht: Steht hart & muss mal! Im Deutschen sagt man dazu "Morgenständer", treffender ist jedoch die fränkische Bezeichnung "Wasseladde`".
Problem: Ein gut geführter und emanzipierter Herr ist heutzutage von dem/der Lebenspartner/-in so erzogen, dass er sein kleines Geschäft nicht mehr - wie in Junggesellenjahren oder auf der Piste - stehend, sondern brav auf der Kloschüssel sitzend verrichtet. Wie, bitteschön, sollen o.g. Tatsachen im gemeinsamen Haushalt beziehungstechnisch auf einer Nenner gebracht - und gelöst werden?
Antwort: "Unmöglich".
Auch nächtelange Diskussionen in div. Fachkreisen führten leider - auf die Praxis bezogen - zu keiner einigermaßen vertretbaren und sauberen Lösung.
Lösung: "360 hardt & silent":


Zugegeben sieht bisschen aus wie ein um 90 Grad nach rechts gedrehtes Pissoir. Geplant ist zunächst, das Produkt in den Maßen XS- bis XXL jeweils in den Varianten ..."g"(=gerade) ..."l"(=links) und ..."r"(=rechts) herzustellen. Je nach Absatz sind Sonderanfertigungen nicht ausgeschlossen.

Es bedarf wohl keiner weiteren Erklärung dazu. Jedem/-r dürften die Vorzüge meiner Erfindung ins Auge springen. Es gibt dazu für den User keine Fragen, wie es z.B. in unserem Kulturkreis derer heute noch sehr viel zur genauen Anwendung eines BD´s gibt. Am selbstgebauten Prototyp wurde eine weitere gesellschaftliche Problematik, die auch das weibliche Geschlecht betrifft, gelöst. Dazu bedarf es aber erst einer kleinen Erläuterung:
Man stellt sich vor, im Rahmen einer äußerst gepflegten Einladung muss eine/einer (=egal) mal. In jedem Fall ist das Geräusch des Strahls so dermaßen infam zu hören, dass jegliche vorausgegangene und etwaig später folgende Diskussion, z.B. über den Weltfrieden oder über die Angebote im neuesten Tchibo- Katalog, jeglicher Grundlage entzogen wird und so im Keim zu ersticken droht! Ursache dafür sind - leider in unserer Gesellschaft an der Tagesordnung - unterschwellige Gedanken der äußerlich, möglicherweise, durchaus gepflegten Zuhörer: "So laut, die Sau, pisst der/die im Stehen? Wieso diese unrhythmischen Unterbrechungen? Prostata im Arsch, hee-, hee-, hee! Wieso spült er/sie gleich am Anfang und darauf gleich noch mal, und noch mal, man hört`s doch trotzdem!" Usw.

Die Lösung: "360 hardt & silent". Du hörst gar nichts!

Der Clou: Pinkeln im Stehen, ohne Nebenwirkungen. Nach meinen Berechnungen für den Prototyp konnte ich einen P-Punkt finden, von dem die zurückspritzenden Strahlen komplett von "360 hardt & silent" erfasst werden. Wie an manchen Pissoirs markiert geht hier eine Steher, ohne, im wahrsten Sinne des Wortes, Nebenwirkungen!

Im Umlauf der Zeiten, in denen sich kleine zu großen Städten wandelten und umgekehrt macht meine Erfindung die Toilette nun endlich für alle zum echten, sauberen und stillen Örtchen!

 
     
  Erfindung von Dammerl (Kontaktdaten über die Redaktion)  
     
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 Der kleine Roman (5): Probleme im Paradies 
 
 

Eloske legte mit einer zeitlupenartigen Bewegung den dritten Gang ein. Sein 23 Jahre alter, dottergelber Audi 80 ächzte und krachte beim Anfahren.
"Hauptsache, er fahrt", lachte der Kommissar in seinen nikotingelben Schnauzbart und streichelte zärtlich über das mit Lammfell überzogene Lenkrad. Er pflegte ein leicht krankes Verhältnis zu seinem fahrbahren Untersatz, was ihn auch schon einige Bekanntschaften gekostet hatte. Hinter Eloske auf dem Rücksitz klapperten unzählige leere Paulaner-Dosen und Pflümli-Fläschchen um die Wette. Das reinste Glockenspiel! Das Taxi mit Lentas fuhr in der Tat aber einen heißen Reifen. Kreuz und quer ging es durch München. Stachus, Lenbachplatz, Zirkus Krone, Olympiaturm ... . Eloske pfiff das "Taxilied" von Fredl Fesl und amüsierte sich, obwohl die Audi-Uhr mit den orangenen Zeigern bereits 2.56 Uhr anzeigte.
"Was macht der Gyros-Fresser nur? Der spinnt doch komplett! Will der mich abhängen? Ich glaube fast, der will nur seine Spur verwischen" murmelte Eloske mit listigem Gesichtsausdruck.
Endlich. Das Taxi bog scharf rechts ab auf einen Parkplatz und hielt abrupt vor einem rot beleuchteten Haus, auf dem der Spruch "Sie kommen als Fremder und gehen als Freund" zu lesen war.
"Jetzt geht der Hund doch tatsächlich zum fegeln in an Puff. Des gibt’s doch gar ned." regte sich Eloske künstlich auf bayrisch auf. Er zündete sich eine Ernte 23 an und war im Grunde eifersüchtig auf Dirk Lentas. Er wollte im Grunde auch "ran an den Speck". Der Kommissar war eigentlich rund um die Uhr "bremsig" und eigentlich immer bereit, ein Nümmerchen zu schieben. Nur: Die meisten Damen bekamen schon Ausschlag, wenn er sich ihnen auf zwei Meter näherte. Das erschwerte die Triebabfuhr gewaltig. Meist mussten dann irgend-welche abgehalfterten Huren oder weibliche Alkoholleichen herhalten. Unappetitlich.
"Aber eins muss er mir nachher schon erklären. Was soll denn die wilde Fahrerei? Der muss ja an Druck gehabt haben ... !" überlegte der Kommissar süffisant, beschloss allerdings in Wartestellung vor dem Etablissement zu verharren. Nur eine Stunde. Wenn in der nächsten Stunde nichts geschehen würde, müsste er sich allerdings etwas ausdenken. Da war dann was faul.
Der Kommissar wurde um 3.12 Uhr aus dem leichten Ermittlerschlaf gerissen.

 

Im Radio wurde gerade "Losing my religion" von REM gespielt.
"Hoppala, das ist ein Zeichen!" rief Eloske, der sich durch den Song an seine horrorartigen Ermittlungen auf Ios erinnert fühlte. Er riss die Autotür auf, lud seine Smith&Wesson durch und stürzte in den Eingangsbereich des Bordells. Dort war in der Tat der Teufel los.
Als erstes bekam Eloske einen Schlag direkt auf seine riesenhafte, mit Mitessern durchsetzte Nase verpasst. Es war die Faust vom Günther, einem ehemaligen Preisboxer, der sich im Milieu einen "netten" Namen als Problemlöser erworben hatte. Eloske lag am Boden und beschloss, sich zunächst einmal totzustellen. Lentas kämpfte an der Bar währenddessen wie ein Berserker. Dies konnte Eloske aus den halb-geschlossenen Augen, quasi unter den Lidern hindurch erkennen. Lentas hatte offenbar eine Nahkampfausbildung ge-nossen oder war durch die Bars in Piräus schon entsprechend vorgebildet. Der Maler-Sigi verabschiedete sich nach einem Handkantenschlag von Lentas von seiner unteren Zahnreihe und der Corvetten-Heinzi sang das "hohe C" nach einem Tritt in die Weichteile. Der Bimbo-Peter hatte offenbar zuvor schon Bekanntschaft mit einem geschleuderten Barhocker gemacht und lag platt auf einem roten Plüsch-Sofa. Die Animier-damen kreischten wie wild, die Musik spielte "Roy Black - seine besten Jahre" und nur der Klaus, ein total besoffener Stammgast fragte unbeeindruckt von dem um ihn herum tobenden Inferno laut nach einer weiteren Flasche Schampus für ihn und die Jaqueline.
Lentas und der Günther bearbeiteten sich mit einem Potpourri an schlägerei-technischen Feinheiten. Auch der Grieche sah inzwischen aus wie eine verbeulte Gießkanne. Der Kampf wurde schließlich nach einigen hässlichen von beiden Seiten verabreichten "Dänemanns" durch die Angie abrupt beendet. Die opferte die Flasche Veuve Cliquot fachfremd und zerschlug diese mit einem "Jetzt reicht`s aber hier!" über der Glatze von Dirk Lentas. Der brach unter Platzwunden zusammen wie ein nasser Sack. Günther machte sich daran, Lentas endgültig das Lichtlein auszublasen. Eloske aber sprang katzengleich auf und rief:
"Halt, Polizei. Niemand rührt sich von der Stelle!". Dabei wedelte er eifrig mit seiner Dienstmarke und der Knarre. Im Nu hatte er den gesamten Puffbereich im Erdgeschoß unter Kontrolle und abge-

 
     
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 Der kleine Roman (5): Probleme im Paradies 
 
 

riegelt.
"Wer hat hier mit der Rauferei angefangen? Ich kann auch alle mit aufs Revier nehmen! Also Freunde, raus mit der Sprache - ich kann auch unangenehm werden."
"Der da war`s!" keifte die Angie und zeigte mit dem Finger auf - Dirk Lentas.
Die Schilderung der Gründe ließ den Inspektor erschaudern. Er wurde schlag-artig kalkweiß. Lentas hatte offenbar von den Damen des Hauses in sexueller Hinsicht Dinge erwartet und Wünsche geäußert, die unbeschreiblich waren und selbst die hartgesottenste Nutte unter Protest die Arbeit niederlegen ließ. Zu Recht.
Eloske erbrach sich in einen Sektkübel.
"Weitermachen!" war das Einzige, was er noch hervorbrachte. Er sammelte Dirk Lentas ein, warf ihn auf die Rückbank des Audi 80 und bretterte mit Vollgas über den mittleren Ring in Richtung Münchner Westen. Lentas brauchte dringend Hilfe. Er war blutüberströmt und versaute die Lammfelldecken hinten im Ermittlerwagen. Eloske wusste, was zu tun war. Um diese Zeit gab es nur eine ärztliche Anlaufstelle, die keine lästigen Fragen stellte. Es war die Geheim- und Prominentenpraxis von Dr. Hans-Jürgen Schmitz-Tiedkenhaus. Der senile Doktor praktizierte nur noch nach Terminvereinbarung, vornehmlich für Prominente, aber auch Eloske gehörte dank der Fürsprache seines millionen-schweren Vaters zu den Auserwählten.
"Doc, ich habe einen Notfall. Ein Kollege - bei Ausübung seiner dienstlichen Pflichten. Ich komme sofort vorbei. Bereiten Sie alles vor." brüllte der Ermittler in sein Handy.
"Ja, nu. Alles in Butter. Tiedkenhaus Ende." nuschelte der Doktor.
Lentas Wunden wurden vom Prominentenarzt professionell mit zitternden Händen versorgt und zugenäht. Aus der Harnröhre musste Schmitz-Tiedkenhaus kopf-schüttelnd außerdem eine Kugel-schreibermine und einen Teil einer abgebrochenen Nagelfeile entfernen.

 

Ein starkes Beruhigungs- und Schlaf-mittel sollte den Heilungsprozess entscheidend beschleunigen. Lentas wurde im Nebenzimmer der Praxis hinter einem Paravent auf einer Trage abgelegt.
Eloske blätterte während der Behandlung gelangweilt im Terminkalender auf dem Arzttisch des Doktors. Normalerweise konnte man darin sehr bekannte Namen lesen.
"Na dann schau` mer mal, wer sich wieder mal seinen Tripper heimlich kurieren lässt" murmelte Eloske.
Eloske nahm sich den nächsten Tag vor. Doch was war das? Dieser Eintrag ließ den Starermittler das Blut in den Adern gefrieren. Er wurde erneut kalkweiß und bekam wie so oft Schweißausbrüche am gesamten Körper. Für den nächsten Vormittag um 9.30 Uhr war bereits ein Termin mit rotem Stift und leuchtgelber Edding-Markierung eingetragen. Inspektor Eloske musste einen bekannten Namen lesen.
Es war der Name von Hans "Hasse" Berglund, alias Hans-Dieter Koschinsky!

Wenn Sie wissen wollen, wie alles anfing, lesen Sie bitte in
"Der kleine Roman" (gebundene Ausgabe) unter folgendem Link nach:
www.slut-magazin.de/Analverkehr

(Wie es weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von SLUT!)

 
     
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 Wussten Sie schon, dass... 
 
     
 

...Videospiele, die mit Gewaltdarstellungen nicht gerade sparsam sind, entgegen anderslautender Meldungen in Politik, Funk und Fernsehen die Sicherheit fördern?

Dies sagt die kriminologische Kompensationstheorie aus, nach der Aggressionen gedämpft und abreagiert, also kompensiert, werden.

 
     
  Und wussten Sie auch, dass...

 
 

...sich jeder, der sich somit an Verbotsforderungen oder gesetzlichen Vorhaben zur Abschaffung derartiger Spiele in Deutschland beteiligt, sich schuldig an zukünftigen Gewalttaten und blutigen Morden macht?

SLUT! wird dann entsprechende Anzeigen erstatten und mit einer Kampagne gegen Ignoranten vorgehen.

 
     
  Und wussten Sie ebenso, dass...

 
 

...Teile der Redaktion von SLUT! geradezu fanatisch das in Deutschland verbotene Spiel Gears of War konsumieren und sehnsüchtig auf Resident Evil 5 warten?

Akzeptieren Sie es, Sie Arschkrampe, sonst gibt`s die Kettensäge zwischen die Ohren!

 
     
 
 Rebus: Drei griechische Redensarten 
 
     
   1.)   

 2.)   

 3.)   

Wer zuerst die richtige Lösung bis zum 31.12.2006 einsendet, gewinnt einen schönen Preis! Schwarzen Balken markieren und staunen.

  1.) Siga, Siga - 2.) Ti kanis - 3.) Ela malaka  
 
     
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 Nachgefragt bei... ...Szeßht, Fizz & Flohe ! 
 
 

Paul H. aus Ramersdorf: Liebe Redaktion. Erst in diesem Herbst bin ich auf dem Weg zum Nockherberg schwer gestürzt. Ich brach mir dabei die rechte Hand. Und auch erst letzte Woche ist ein Freund von mir mit dem Kopf durch die Heckscheibe eines Pkw gerauscht. Ebenfalls Radunfall nach der Arbeit. Ist Radfahren in der heutigen Zeit zu gefährlich?

SLUT: Lieber Paul. Die Problematik liegt darin, dass das Ganze auf dem Weg zum Nockherberg und bei Deinem Spezl auf dem Weg von der Arbeit passiert ist. Hier kann angenommen werden, dass beide Verunfallten keinen Tropfen Alkohol im Blut hatten. Das ist natürlich schlecht und führt zu üblen Fahrradstürzen. Deshalb immer erst ein paar Biere mit Jägermeister oder andere Spirituosen zu sich nehmen, bevor man den Drahtesel besteigt. Die Reaktionszeit wird kürzer und man fällt weicher.

 
     
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Theo aus Gilching: Liebe Redaktion. Bei einer Weihnachtsfeier bei einem Freund kam auch der Nikolaus. Der hat gesagt, dass ich vom Krampus Schläge verdient hätte, weil ich meinen Spezln nach der Geburt meiner Tochter keinen Schnaps spendiert habe. Meine Tochter ist doch erst seit 3 Monaten auf der Welt. Ich finde das Verhalten vom Nikolaus unverschämt.

SLUT: Lieber Theo. Der Nikolaus hat vollkommen Recht, wenn er den Krampus beauftragt, Dir ordentlich eine überzubraten. Schon andere mussten erfahren: "Wer dem Freund ein Bier verwehrt, wird eingesperrt!" und mussten daraufhin ihre Notdurft in eine Bierflasche verrichten. Die Rute war bis jetzt die billigste Lösung. Übrigens: Einen ausgeben tut gar nicht weh!

 
     
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Meldung der SLUT!-Redaktion: Oliver B. konnte nach wochenlanger Suche von der örtlichen Polizei aufgespürt und festgenommen werden. Er befand sich bei der Festnahme in deutlich verwirrtem Zustand und spielte mit einer selbstgefertigten Puppe, die seltsamerweise den Namen "Kühlschrank" hatte. Er selbst war bis auf eine lila Pudelmütze nackt. Oliver wurde zur weiteren Beobachtung in ärztliche Obhut überstellt.

     
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Amelie (6 Jahre alt): Hallo. Wo wohnt eigentlich das Christkind??

SLUT: Liebe Amelie. Das Christkind gibt es gar nicht.

 
     
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 Kind&Kegel: Der (Schein)Heilige Abend 
 
 

Welcher Mann kennt das nicht, Stress am Weihnachtstag. Die Kinder mal kurz außer Haus beschäftigen (min 2 Std.), den Weihnachtsbaum besorgen und aufstellen, die ätzende Schwiegermutter am Bahnhof abholen, ... . Und alles nur damit die Frau zu Hause in Ruhe den Baum schmücken kann, Geschenke verpackt und ein bisschen köchelt!?
Nach der Bescheerung und dem Weihnachtsessen dann die Geschenkeorgie. Natürlich nur für die Anderen. Mit den fiesen Krawatten, zu engen Pullovern und den knalligen, selbst gestrickten Socken haben Sie sich schon seit Jahren arrangiert. Komplizierteste LEGO-Anleitungen müssen studiert werden damit der Sohnemann ohne Wutausbruch mit seinem neuen Kran spielen kann. Totaler Stress!
Als nächstes die Feiertage. Besuch von oder bei der buckligen Verwandtschaft. Mega-Stress.
Sie beißen sich in den Arsch, weil sich die Spezln noch am Heiligen Abend auf ein gepflegtes Helles treffen und an den Feiertagen miteinander gemütlich Zocken und Killerspiele spielen. Natürlich alles ohne Sie! Familienverpflichtungen halt.

Die SLUT!-Redaktion rät: Spielen Sie das Weihnachtsspiel mit. Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite. Seien Sie einfach nur der Scheinheilige. Es kommen auch wieder bessere Zeiten!

 
     
  Ihre Projektgruppe "Kind&Kegel"  
     
 
 Cartoon: Blümchensex 
 
   
     
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 Reisetipp: Yucatán 
 
  Mexico mi amor oder Dieter war in Mexiko

Typisch mexikanische "Cantina"
 
     
 

Yucatán, ein Traum an der Ostküste Mexikos. Nach einem ewig langen Anflug landet man endlich in Cancún. Cancún besitzt alles, wovor man eigentlich davonrennen sollte. Hotelbunker, sog. Resorts mit zwar weißen Stränden, die aber restlos überfüllt sind, Mc. Donald`s und Burger King. An jeder Ecke Disneyland: Fette, wabbelnde US-Amerikaner, die eis- und pommes-essend an den bunten Häusern vorbeieiern. Mexikaner sieht man nur zufällig z.B. in Taxis oder am Busbahnhof.
Tipp: Schnell weg hier! Mit dem Erste-Klasse-Bus am Besten gleich ab in Richtung Mérida, der größten Stadt Yucatáns. Mérida wurde von Francisco de Montejo am 6. Januar 1542 gegründet und auf der damals bereits bestehenden großen Maya-Siedlung T'ho gebaut. Das ist allerdings nebensächlich, weil von dem ganzen Zauber sieht man sowieso nichts mehr oder nur wenig. In Mérida kann man auf dem Markt dafür Souvenirs aller Art kaufen. Auch Hängematten. Die kauft man am besten auf dem Zócalo. Doch Vorsicht: Eine Hängematte ist nicht sehr rückenschonend.
Die alte Hochkultur der Mayas hat Yucatán stark beeinflusst. Die Besichtigung der Pyramiden und das hautnahe Fühlen von Mystik, Geheimnis und Vergangenheit wird jeden noch so trägen Besucher in seinen Bann ziehen. Chichen-Itzá, Uxmal, Palenque, Tulum und Tikal gehören zum absoluten Pflicht-programm eines jeden Yucatán-Urlaubers. Diese Stätten sollte man aber unbedingt nur mit einem Sombrero auf dem Kopf aufsuchen. Nicht wegen der Sonne, wie die meisten vermuten werden. Ein Sombrero auf dem Kopf demonstriert, dass "man dazu gehört". Das ist für viele deutsche Mitbürger sehr wichtig, will man doch aufzeigen, sich mit den Bräuchen der alten Mexikaner "auszukennen". Auch Dieter Hoeneß trug im Jahre 1986

 

bei der Weltmeisterschaft in Mexiko den landestypischen Sombrero und schlief nachts in der Hängematte.
Und natürlich sind da die Cantinas, die jeder Besucher unbedingt frequentieren muß. Es heißt, dass für Frauen der Zutritt zu den Cantinas streng verboten und bisweilen gefährlich sein soll. Das ist vollkommener Blödsinn. Frauen sind auch zu später Stunde dort stets willkommen. Besonders etwas außerhalb der Stadt, auf dem Land, intensivieren die Einheimischen den Kontakt nach ein paar Gläschen Tequila in der Regel automatisch und zeigen offen ihre Gast-freundschaft. Das bedeutet, dass keine europäische Touristin unbefriedigt nach Hause fahren muss. Der Mexikaner verfügt i.Ü. über ein riesiges Glied, das normalerweise schief angewachsen ist.
Schief angewachsen ist auch die Palme vor der Cremeotissa-Kirche, die majestätisch über dem malerischen Dorf Ios thront. Auch hier kann man alte Kulturen besichtigen. So lohnt sich in jedem Fall eine Wanderung zum Grab des Homer. Man sollte bereits mittags aufbrechen, an den alten Stadt-ruinen entlang in Richtung Paleokastro schlendern, durch ein Tal marschieren - schon ist man da! Vom Grab Homers hat man einen herrlichen Ausblick auf die Nachbarinsel Naxos. Abends wieder in der Chora angekommen, kann man Einheimische bewundern, die mit freundlichen, aber bestimmten Gesten Fremden "den Weg" weisen. Ähnlich wie in den Cantinas in Yucatán sind Frauen stets will-kommen und werden ebenso gast-freundlich wie zuvorkommend behandelt. Abends am Square kann dann bei einem bunten Cocktail die Illusion vom Paradies Wirklichkeit werden.

 
     
  Tipps der Redaktion:

Beste Reisezeit für Yucatán: Weihnachten bis Neujahr
Durchschnittstemperatur: 34°C
Essen und Trinken: Tortillas in grüner Chili-Sauce, Wurm in Schnaps
Musik: "Mexico mi amor" mit der deutschen Nationalmannschaft 1986


In der nächsten Ausgabe von SLUT!: Lovran - Perle an der kroatischen Küste
 
     
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  Nach dem Domino-Day auf RTL
und dem Domina-Day am Hans-Albert-Platz
folgt jetzt der


MIKADO-Day
bei



Am 20.12.2006 werden 2 Spieler gegeneinander antreten und ihre Geschicklichkeit beweisen.
Die Welt wird Kopf stehen!


Kommen Sie bitte auch!





Der MIKADO-Day findet am 20.12.2006 von 19:00 bis 19:30 Uhr in der Bahnhofsgaststätte Türkenfeld statt. Bei schlechtem Wetter innen. Bei schlechter Laune des Wirts gar nicht.
 
     
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 Der aktuelle Rechtstipp 
 
  Aktenzeichen:       1 U 210/99
Entscheidungsdatum: 28.12.1994
Gericht:            OLG DÜSSELDORF

Titel: Verkehrsverhalten in der Silvesternacht

Leitsatz: In einem Wohngebiet müssen Kraftfahrer in der Silvesternacht mit unbedachtem Verhalten von Fußgängern, z.B. plötzliches Betreten der Fahrbahn, rechnen. Desgleichen müssen Fußgänger mit unvorsichtigen Autofahrern rechnen. (Anmerkung: Der BGH hat die Revision des Klägers durch Beschluss vom 21.11.1995 (VI ZR 43/95) nicht angenommen).

Der Expertentipp: Es besteht hier aus juristischer Sicht ein feiner Unterschied zwischen unvorsichtigen Kraftfahrern und total besoffenen Kraftfahrern. Dies muss beachtet werden. Auch wenn man z.B. aus der Ukraine kommt. Auf der anderen Seite ist allen Mitmenschen in Deutschland die finanzielle Misere der Anwaltschaft klar. Es müssen also Mandate her. Das Trinkverhalten autofahrender Silvester-Partygänger in den frühen Morgenstunden ist also nicht zu beanstanden, vielmehr zu begrüßen.

 
     
 
 Das zu beachtende Urteil 
 
 

Die üble Beschimpfung eines Polizisten als "Arschloch" kostete Fußballstar Stefan Effenberg nur noch 10.000,-- statt 90.000,-- €. Das entschied das LG Braunschweig am 20.02.2006. Die Summe setzt sich aus 20 Tagessätzen zu je 500,-- € zusammen. Während der Staatsanwalt einen Tagessatz von mindestens 3.000,-- € für angemessen hielt, hatte der Verteidiger 250,-- € gefordert. Effenberg selbst war nicht vor Gericht erschienen.

Zum Sachverhalt: Im Januar 2003 hatte der stark exzentrische Ex-Fußballer einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle "Arschloch" genannt. Durch drei Instanzen hindurch blieb Effenberg dabei, dem Polizisten lediglich "einen schönen Abend noch" gewünscht zu haben. Zuletzt hatte jedoch das Oberlandesgericht festgestellt, dass der 37-Jährige zu Recht wegen Beleidigung verurteilt worden sei. Allerdings hatte das OLG nach langem, angestrengtem Nachdenken Zweifel an der Höhe der Strafe. "Mit dem Urteil kann ich leben", sagte Verteidiger Hans-Hugo Knaller nach der Verhandlung. Konkrete Angaben über das Vermögen Effenbergs machte er am 20.02.2006 aber nicht, schätzte die Einnahmen seines Mandanten aus dessen Zeit als aktiver Fußballer jedoch auf lediglich 30.000.000,-- € (sprich: 30 Millionen)."Das ist doch heutzutage gar nicht mehr so viel" meinte Knaller. Nach Abzug von 7,5% Beraterlöhnen, 45% Steuern, 20% Lebenshaltungskosten und der Teilung des Vermögens nach der Scheidung von seiner ersten Frau schätzte das Gericht das Restvermögen auf kümmerliche 6.100.000,- €. Bei ebenfalls geschätzten 4% Zinsen abzüglich 25% Ertragssteuern kam das Gericht schließlich auf ein monatliches Nettoeinkommen von 15.250,-- € und damit auf einen Tagessatz von 500,-- €. Gut kalkuliert.

Der Expertentipp: Diese brachiale Bestrafung ist doch dem Normalbürger nicht mehr zu vermitteln. Es ist doch davon auszugehen, dass Effenberg noch nie viel Geld verdient hat. Andererseits spricht viel dafür, nun auch mal Rechtsfrieden einkehren zu lassen. Es wäre sonst zu befürchten, dass Herrn Effenberg seine staatlichen, wohlverdienten Zahlungen aus Hartz IV gestrichen werden. Das wäre nun wirklich ungerecht.

 
     
  Ihre Projektgruppe "Recht&Rat"  
     
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 Die Literatur-Ecke 
 
 



Heute: Kein Fuzzy Naval für Folicaldi

von Bert Fizz und Moses Wolff

Irgendwann dachten sich Bert Fizz und ich: Warum schreiben wir nicht mal ein Buch über den Ort, an dem wir ohnehin jedes Jahr mindestens einmal für ein paar Wochen sind? Also machten wir uns ans Werk und verfassten innerhalb von ein paar Monaten den auf der Kykladeninsel Ios spielenden Roman "Kein Fuzzy Naval für Folicaldi", der aus sechs zusammenhängenden Geschichten besteht. Laut Bert Fizz ist übrigens "auf der letzten Seite Schluss!". Der geniale Dirk Lentas entwarf ein ausgezeichnetes Cover und so schickten wir eben jenes zusammen mit zwei Stories und Exposé an verschiedene Bücheragenten, Lektoren und Verlage (Die diversen Reaktionen schicken wir interessierten Lesern gerne gesondert per e-mail zu.). Letztlich brachten wir den Roman selbst raus und freuen uns heute täglich über die vielen Kisten mit unausgepackten Büchern in Flur, Kammer und Schlafgemach.

Im Buch werden verschiedene - möglicherweise noch lebende - Charaktere vorgestellt, die aus unterschiedlichen Gründen auf der Insel Ios landen und dabei teilweise in unfassbare Abenteuer und Ereignisse verwickelt werden. Außerdem kommen sämtliche relevanten Inselbewohner zum Zuge.

Eine der wichtigsten Hauptfiguren ist Hasse Berglund, der eigentlich auf der Suche nach innerer Erfüllung nach Ios fährt. Das Blatt wendet sich schnell, als er die Bekanntschaft mit einer Handvoll Einheimischer und vor allem deren Konsumgüter macht. Auf einen Schlag verändert sich nicht nur der Urlaub, sondern das ganze Leben Berglunds.
Ebenso wie der mittlerweile legendäre Kommissar Eloske (kein Unbekannter für SLUT-Leser), der einen wirklich sonderbaren Fall aufklären soll, was ihm allerdings schwerfällt, da er täglich in diverse kleine Saufereien verstrickt wird und dadurch nur schleppend vorankommt. Letztlich gelingt es ihm jedoch, eine ihn zufriedenstellende Lösung herauszuermitteln. In erster Linie allerdings schafft er es, die Leserschaft zu verwirren.

Ab 02. Juni 2007 wird sich die komplette SLUT-Redaktion (deren Bestandteil ja bekanntlich das Autorenteam Fizz/Wolff ist) für ca. eine Woche auf das geliebte Eiland begeben. Ein Kuraufenthalt zu reinen Recherchezwecken, aber auch, um dem natürlichen Alterungsprozeß entscheidend entgegenzuwirken.
Autogrammwünsche ins Werk selbst werden von den Verfassern selbstverständlich prompt - evtl. auch an den Originalschauplätzen - in die Tat umgesetzt.

Zwei Reaktionen auf Kein Fuzzy Naval für Folicaldi:

Lang hats gedauert, bis ich mir das gute Stück endlich einmal in Ruhe vornehmen konnte. Belohnt worden bin ich durch eine sehr witzige Sommerlektüre, von der ich mir wünschen würde, dass sie irgendwo auf den Markt käme und dann ganz groß punkten würde. Allein sie wird es nicht. Das ganze ist witzig und originell, wird aber von niemandem verlegt werden, weil es im Grunde ein Männerroman ist und Männer bekanntlich nicht lesen. Mit anderen Worten: Wir sind selber schuld.
Thomas Montasser, Agent


Eine vorzügliche Farce über das Party-Mekka Ios, die in jeder Zeile den Geist dieser Insel verströmt. Rasant, schrill, schräg erzählt - das versauteste Stück Griechenlands seit Vicky Leandros.
Stefan Wimmer, freier Autor


Auf Gabentischen macht das Buch übrigens eine gute Figur.

Bestellmöglichkeit unter:   klick >>>>>

 
     
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 Gesellschaftskritik
 
  Wofür eigentlich Rundfunkgebühren?
Wofür eigentlich Fernsehen?


"Sicherlich nicht, um fast jeden Abend spätestens ab 20.15 Uhr dieses Geschunkel und Gegrinse auf ARD und ZDF anschauen zu müssen!" Das war die Reaktion nahezu aller Passanten bis 40 Jahre auf eine Umfrage der SLUT!-Redaktion in der Münchner Fußgängerzone. Dem Ärger wurde gewaltig Luft gemacht.

Es gab allerdings auch andere: Diese Gestalten waren allerdings zwischen 60 und 85 Jahre, hatten helle Cordhüte (oder auch Pepitahüte) auf dem Kopf und trugen rot-weiß-grün-blaukarierte, verwaschene Baumwollhemden über den Bauch gespannt. Oben aus den Hemden quollen regelmäßig graue Brusthaar-Büschel. Den Reportern fiel auch zumeist ein säuerlicher Geruch auf, der sich bei den zeitlupenartigen Bewegungen der Kreaturen wellenartig ausbreitete. Kein Zweifel: Alter Schweiß.
Die Damen hatten lila bis straßenköterblonde, auftoupierte Haare und geblümte Blusen an. Darunter zeichneten sich fleischfarbene, an den Seiten verstärkte BHs ab. Der nach Mottenkugeln stinkende Faltenrock über alten Tretern war Pflicht. Auch hier der Odeur getrockneten Schweißes alter Schabracken, der eigentlich nur in Pflegeheimen durch die Gänge wabert. Nichts gegen Pflegeheime, aber der Geruch ist bestialisch. "Also, dieser Florian Silbereisen, das ist doch einer. So humorvoll, natürlich und musikalisch. Von dem fühlen wir ältere Menschen uns auch ernst genommen. Der ist wirklich sympathisch". So, viele Muddis und Vaddis unisono. Diese Menschen, die jeden Abend in ihren muffigen Wohnzimmern vor der Glotze mit Häkeldeckchen sitzen, unterliegen natürlich einem gewaltigen Irrtum. Typen wie eben angesprochener Silbereisen, Maxi Arlandt, Stefan Mross mit der unvermeidbaren Stefanie Hertel im Schlepptau und viele andere sind eine echte Plage und natürlich Blender. Sie tun für Geld einfach alles. Nichts ist ihnen zu blöd, nichts ist zu billig, kein Witz zu flach. Abgedroschenes oder geistiges Tieffliegerniveau scheint für diese Herrschaften nicht zu existieren. Oder etwa doch?

Das senile Volk, vornehmlich aus Österreich, der Schweiz und natürlich aus Deutschland begreift wieder mal nichts. Welcher 18 bis 35-jährige verbringt sein Leben freiwillig in Mitten von schunkelnden Halbtoten? Wer moderiert freiwillig Sendungen wie "Das Traumboot der Volksmusik", "Schunkeln mit Maria und Margot Hellwig" oder "Das Winterfest der Alpen"? Wer singt selbst mit verliebtem, auf eine dicke Omi gerichteten Blick von der heißen Liebe mit ihr in einer Veilchenwiese und wieso die Welt auf der Alm noch in Ordnung ist? Wer trainiert sich freiwillig irgendwelche schwachsinnigen Schlagerstargesten an, kann bei als Bären verkleideten "Wildecker Herzbuben" sich ausschütten vor Lachen und vor Verwunderung und freudiger Überraschung fast weinen, wenn Andy Borg aus einem Froschkostüm hüpft? Das sind noch wirkliche Emotionen, die diese jungen "Moderatoren" diesen alten Schwachköpfen vorgaukeln. So jemanden als Schwiegersohn! Das wär`s doch. Wieso hat eigentlich keiner der Blender eine 79-jährige Oma als Geliebte? Oder haben sie doch heimlich?

Die Problematik, warum der geistig gesunde Mensch von den öffentlich-rechtlichen Sendern um 20.15 Uhr kein anspruchsvolles oder zumindest einigermaßen unterhaltsames Programm geboten bekommt, liegt offensichtlich an drei Tatsachen.

Erstens: Es gibt zu viele viel zu wohlhabende und viel zu geschmacksbefreite Alte in den o.g. drei Staaten, bzw. die Lebenserwartung steigt unaufhaltsam in schwindelerregende Höhen. Zweitens: Somit ist auch die Quote der Alten, die auch richtige Deppen und leichtgläubige Idioten sind, immens hoch. Drittens: Junge Abzocker prostituieren sich - zugegebenermaßen erfolgreich - und verdienen sich über die alten Trottel und die vergreisten Programmchefs eine goldene Nase.

Für den normalen Menschen bleibt also nichts anderes übrig, als den Dauerauftrag an die GEZ zu bedienen. Wer kennt eine Lösung für dieses Problem?

SLUT! würde eine kennen - darf sie aber nicht sagen!

 
     
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 Geheimnisvolle Rezepte 
 
 

Heute: Kapaun in rothem Weyn


Zutaten:

1/4 l Brühe
50 Gramm Speck
Schmalz
3 gutgewachsene Zwiefeln
2 Schalotten
250 Gramm feine Pilze (Steynpilz oder Champignon)
1 mittlerer Pokal mit Cognac
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweyg
1 Bund Petersilie
2 Zehen Knoblauch
etwas Mehl
1 Liter hochwertiger Rotweyn
500 g Erdäpfel
ein vollständiger Kapaun


 

Es begab sich vor langer Zeyt, dass ein Vater von seinem ersthen Sohn Wilhelm gefragt wurde, wie denn ein Kapaun aufs Edelste zuzubereithen sei. Der Vater sprach: "Ei, da weiss ich ein schönes Rezepht. Zunächst erlege man das Tier auf eine Art, dass es die Hennen nicht bemercken. Dann rupfe man Feder für Feder und lasse reinigendes Wasser über das noch rohe, warme Thier fliessen, nicht ohne es gleich darauf mit einem Tuche weitgehend abzutrocknen. Mittels eines Schwerthes teyle man den Hahn in vier Theyle." Der zweite Sohn, Peter, fragte nun, wie weyter zu verfahren sei.
Der Vater aber sprach: "Nun reybe man das Fleysch mit Salz und Pfeffer ein und wende es in etwas Mehl; würfle bald Speck, bald Zwiefeln, Knoblauch & Schalotten und hacke sie wohl kleyn. Die Pilze säubere man mit einem Wiegemesser, wie man es bey der Mutter schon gesehen hat." Der dritte Sohn, den nannten sie nur den dummen Hans, fragte: "Benötigt man hier nicht noch etwas Soße? Dies Rezepth düngt mir etwas trocken."
Der Vater gab dem Hans eine schallende Ohrfeige.
"Wer nicht bis zum Ende zuhören kann, wird niemals das halbe Königreich bekommen, Du Wicht! Man gebe die verschiedenen Zutathen n einen Kessel und brate sie in jenem Gemisch unter Beigabe von Schmalz hübsch an, so dass sie eine leicht gebräunthe Farbe bekommen. Nun lösche man die Mahlzeyt mit Cognac und der Brüh und giesse langsam den Weyn in seyner eygentlichen Art darüber. Man versäume hierbei nicht, den kompletten Inhalt hineynzugeben, sonst wirkt das Gebräu später nicht. Sodann schichte man die Erdäpfel, nachdem man sie von der Schale befreyt und geachtelt hat, in eine Pfanne mit Heidefett und brate sie mit wenig Hitz und viel Verstand an. Ab datho lasse man ein Ross sie ben Mal um eine Wiese laufen, so dass ein gutes Stündleyn vergangen ist und nehme endlich Kessel und Pfanne vom Feuer."
Da sprach der Hans, der vor die Türe gelaufen war und sich noch immer die Backe hielt: "Aber noch besser wird die Soße, wenn man sie um die Hälfte einkocht!"
Das klang dem Väterleyn lieblich in den Ohren, er steckte sein zartes Haupt zum Fenster hinaus und rief: "Recht so! Auf diese Art schmeckts grad noch mal so gut!"
Da freute sich der Hans und lernte erneut etwas dazu. Denn er wusste, dass alle Menschen in ihrer Kindheit tüchtige Prügel bekommen hatten, doch dass alle späther davon ihren Nutzen zu ziehen wussthen.
Also aber sprach der Vater: "Bevor man die Speyse jetzt verzehren kann, soll man noch Thymianzweygleyn und Lorbeerblatt entfernen. Die Soße mache mit Saltz, Pfeffer und etwas Zucker geschmacklich und streue einen Hauch Petersilie darüber."

Die Mahlzeit ward also mit großer Pracht und kleiner Freude gehalten.

 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
 


Heute: "Schlock - Das Bananenmonster" von John Landis

"Schlock - Das Bananenmonster" ist Trash pur. Ein Klassiker des puren Nonsens. John Landis inszenierte hiermit sein Filmdebüt, für das er zugleich zum ersten Mal vor der Kamera stand. Es war der Beginn seiner künstlerischen Karriere und damit sozusagen sein "Coming out" als Filmschaffender. Landis eher bekannt durch seinen Klassiker "American Werewolf" und die Actionkomödie "Blues Brothers" bewegt sich in seinem Erstlingswerk (geplant war eigentlich ein Pornofilm) eher auf "Kentucky Fried Movie" oder "Die Nackte Kanone" Territorium. Das vergleichsweise niedrige Budget (60.000 Dollar Produktionskosten) hat John Landis trotzdem nicht daran gehindert, eine tolle Parodie auf Zelluloid zu bannen.

Zum Inhalt: In einer US-Kleinstadt geht ein schrecklicher Killer um, der an den Tatorten stets Bananenschalen hinterlässt und deshalb den Beinamen "Bananenmörder" erhält. Mehrere hundert Menschen hat diese schreckliche Kreatur bereits auf dem Gewissen und wie es den Anschein hat, gibt es keine Möglichkeit, dem Treiben Einhalt zu gebieten. Durch einen Zufall finden einige Jungendliche allerdings die Höhle, in der sich das bestalische Monster aufhält. Laut Professor Shlibovitz (Joseph Piantadosi) handelt es sich dabei um einen Schlockthropus, kurz Schlock, das fehlende Bindeglied zwischen Primaten und Menschen. Durch das plötzliche Interesse der Medien, das ihm nun zuteil wird, flüchtet Schlock (John Landis in seiner Debütrolle als Bananenmonster) in die Kleinstadt und sorgt dort erneut für Angst und Chaos. Inmitten des Amoklaufs trifft Schlock auf die blinde Mindy (Eliza Roberts), die ihn für einen großen Hund hält und ihn streichelt (Landis benötigte 400 Takes für diese Szene. Streicheln von allen Seiten, teilweise komplett ohne Kostüm - also doch Porno!?). Schlock verliebt sich in das Mädchen, muss aber bald darauf mit Entsetzen feststellen, dass Mindy bereits einen Freund hat. Die gefährliche Kreatur ist außer sich vor Wut und entführt Mindy ...

Den Film durchzieht ein roter Faden der Unterhaltung, der niemals durchtrennt wird, sprich, es gibt immer was zum Schmunzeln und zu bestaunen. Einige frühe Kopien des Filmes (in Fachkreisen scherzhaft "Director's Cock" genannt) zeigen eine 14-sekündige Nahaufnahme des Gliedes von John Landis, vom Maskenbildner herrlich in Szene gesetzt, die ihnen die Spucke im Munde gerinnen lassen wird.
Erfrischend ist schon die humorvollen Eröffnung, wenn ca. 100 Leichen auf einem Spielplatz liegen und ein TV-Moderator (Joe Putzman) anschließend zu einem Gewinnspiel aufruft, und die Zuschauer zum Raten animiert, wie viele Menschen denn genau umgebracht wurden. Wer mit seiner Schätzung richtig liegt, erhält einen Gutschein für zwei Gratis Hamburger.

Unser Tip: Beim nächsten DVD-Abend mit alten Freunden gehört diese Perle des Trashfilms einfach gezeigt! Und nicht vergessen: Bananen kredenzen.

 
     
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 Die Bergers: Teil 1 - Helmut Berger 
 
     
 

Im Mai 1944, der Krieg sollte noch knapp ein Jahr andauern, wurde im österreichischen Bad Ischl der damals noch bisexuelle Knabe Helmut Steinberger geboren. Seine ersten Worte waren: "Bei mir ist es nicht so einfach, mich um die Ohren zu schmeißen." Später wiederholte er diesen Satz im Beisein von Beate Uhse. Zwei Jahre darauf war sie tot. Zufall?

Eines Tages ging er mit seiner androgynen Bekanntschaft Franz Müntef. (Name v. d. Red. geändert) zum "Wandern". Klar, dass die beiden sich nicht lang aufhielten und nach kurzer Wegstrecke ihre Scheiden miteinander verglichen. "Hahaha!", lachte Franz überraschend. "Hier hab ich auch noch einen Sack!" Helmut, der sich gerade hemmungslos dem Cunnilingus hingab, blickte erstaunt auf. "Versuch doch mal!", munterte der erregte Transenhengst den euphorisch leckenden Jungschauspieler auf und lenkte dessen Kopf mit einer sanften, aber bestimmten Handbewegung in Richtung Lendenscheitelpunkt. Vergnügt widmete sich Helmut nun den pulsierenden Hoden des angehenden Drittklasspolitikers.
"Mach bitte schnell, weil ich vermutlich bald meine Tage bekomm", gab Fränzchen (wie ihn Helmut schon damals zärtlich nannte) zu bedenken. An dieser Stelle verfiel Helmut schlagartig dem Konsum von allem, was "reinknallt".
Er prägte in dieser Zeit den später von der Deutschrockband Extrabreit übernommenen Satz: "Ich suche irgendwas und weiß nicht wie das heißt, das nicht nur kitzelt, sondern richtig beißt." und hatte stets eine Salbe aus Champagner, Kokain und Melissengeist bei sich, die er unter die Miezen in den Garderoben verteilte, um später mit ihnen nach eigenen Aussagen "alles machen zu können".
Da sagte ihm eine: "Du besorgst es mir mit der Intensität einer Frau, aber mit der Gnadenlosigkeit eines Kerls. Das ist durchaus eine beachtliche Qualität. Wenn Du möchtest, stelle ich Dir andere, mir in ihrer Gazellenhaftigkeit nicht unähnliche junge Geschöpfe diversen Geschlechts vor und versäume hierbei nicht, ihnen von der Einzigartigkeit Deiner Beischlaftechnik zu berichten."
Da fiel Helmut ein Stein vom Herzen und er nannte sich fürderhin "Helmut Berger". Wenn er manchmal von den Rauschmitteln übermütig wird, veranstaltet er wilde Bühnenshows unter seinem Pseudonym "Desiree Nick". In Amerika wird er in erster Linie von Jugendlichen wegen seines Markenzeichens, dem so genannten "Bergerschen Gelalle" geliebt und imitiert. Er freut sich über Spenden aller Art, "außer Fusel", so Berger.

 
     
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 Gedicht: Der neue Job 
 
 

Erst war er stark umstritten
hat nicht sehr lang gelitten
"uns" ziemlich weit geführt
und viele stark berührt
war plötzlich sehr begehrt
hübsch Tore "uns" beschert
und sich dann klug verdrückt
das ist ihm wohl geglückt
Doch Bescheren lag ihm wohl
er wollt ein Monopol
es hat ihn fasziniert
er hat uns informiert:
"Ich bin vom Klins-
ich bin vom Klins-
zum Weihnachtsmann mutiert."
 
     
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  WER HAT
am 31.10. (Halloween) zufällig in der Bremer Hauptzollamt folgende Szene beobachtet: betrunkene Frau (Vampira) hat versucht, gutaussehenden Jüngling (Magier) mit ihren Stöckelschuhen zu treten, ist dabei ausgerutscht und hat sich an ihm festgehalten und dabei (wohl) sein Kostüm zerrissen. Ihr Dracula-Gebiss ist bei dieser Aktion ebenfalls abhanden gekommen. Der Arsch will jetzt nämlich, dass ich ihm sein blödes Gewand bezahle und ich seh das überhaupt nicht ein! Vögeln wollt er mich auch nicht!
Adresse und Telefonnummer der Red. bekannt
 
     
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für Harmlosen-Treff. Insider: habt ihr noch "erlaubte" Themen? Dürfen aber nicht zu "krass" sein (Mozart war grad noch die Grenze, hehehe!)
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  MÖCHTE MICH NOCH IMMER VERMEHREN
Das kann doch nicht so schwer sein! Letztes Mal haben sich nur zwei gemeldet und ich hab jedes Mal über eine Stunde in der Kälte gewartet.
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 Die Witze des Monats 
 
  Ein Ehemann kommt morgens um neun verkatert nach Hause und riecht nach billigem Frauenparfum.
Seine Frau: "Da bin ich aber mal gespannt, was du mir für einen Grund nennst, hier morgens halb-besoffen mit Lippenstift am Hals nach Hause zu kommen!"
"Das kann ich dir schon sagen: Ich bin total fertig und möchte gern frühstücken!"


Ein Ehepaar sieht auf dem Markt einen Stand mit seltsamen, exotischen Früchten. Rätselnd starrt die Frau auf das Schild mit dem Aufdruck "Import".
Schließlich erklärt ihr die Marktfrau: "Die werden eingeführt."
"Siehst du", sagt die Frau zu ihrem Mann, "du hättest sie natürlich gegessen."


Meint Sie während eines One-Nigt-Stands: "Hast Du einen Noppenkondom an, weil ich Dich so geil spüre?"
Sagt Er: "Nein, ich hab ne Gänsehaut, weil Du so hässlich bist!"
 
     
 
 Leserbriefe und Leseranfragen 
 
  Verehrte Redaktion,
Neben tiefergehneder Betrachtungen des gottgleichen Klaus K. rege ich in den nächsten Ausgaben eine Reihe zu diversen Bergers an. Bei Helmut Berger interessieren mich weniger filmisches Schaffen mehr sein ausschweifendes Leben, seine Ausraster und Skandale zu seiner offen bekannten Abartigkeit.
Dann gäbe es da noch den Ausbrecherkönig Berger, der bei einer roten Hilde Unterschlupf suchte sowie Jörg Berger bei dem das Thema Entziehungskuren und Führerscheinentzüge von Interesse ist.
Ihr findet bestimmt noch weitere Bergers. Ich zähle auf Euch.
Gruß, Euryl
(Paul H. aus R.)


SLUT-Redaktion:
Lieber Paul.
Die Bergers sind in der Tat zahlreich vertreten und darüberhinaus ein seltsame Bagage, die der kritischen Kommentierung bedarf. Aus diesem Grunde und auf Deinen Wunsch hin, starten wir bereits in diesem SLUT! mit der Serie "Die Bergers". Diesmal mit Helmut Berger. Der Preis für Deinen Vorschlag wird demnächst feierlich übergeben.
 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Franz Josef Strauß?

Seine Söhne bauen nur Unfug.
Seine Tochter steht auf Frauen.
Aber was treibt der Papa?


Er ist heute 91 Jahre alt und lebt
mit Kumpels in der Oberpfalz.

Wir trafen Franz Josef Strauß
in Lenggries.
 
 
     
 

SLUT!: Wie empfinden Sie die heutige politische Lage?

Strauß: Schminken Sie sich doch den Bart ab!

SLUT!: Bitte?

Strauß: Politische Lage, politische Lage. Wenn keine Politik mehr stattfinden kann, weil die eingesetzten Protagonisten durch die Bank manipulierbare Marionetten sind, kann man nicht von einer politischen Lage sprechen sondern höchstens von einer komplett gescheiterten Weltpolitik.

SLUT!: Was halten Sie von Angela Merkel?

Strauß: Bitte erwähnen Sie diesen Namen nicht, ich möcht jetzt nicht im hohen Alter noch das Speien lernen.

SLUT!: Aha.

Strauß: Früher hätte ich gesagt: die Pferde saufen nicht, weils der Brühe ned traun. Heutzutage saufen die Pferde aber jegliches Dreckswasser, dass man ihnen vor die Nase setzt.

SLUT!: Wen würden Sie sich denn wünschen?

Strauß: Da es ja sowieso alles austauschbare Spielfiguren sind, die da vorn rumkaschperln, würde ich vorschlagen, Menschen in den Bundestag einziehen zu lassen, die wenigstens optisch etwas hermachen. Nehmen wir zum Beispiel Claudia Schiffer oder Heidi Klum. Dann würde ich mir die Debatten wieder gern anschauen. Da könntens mal was vom Showbusiness abschaun, diese seelenlosen Gesellen.

SLUT!: Und sonst? In Ihrer Freizeit.

Strauß: Biertrinken, Fahrradfahren, Weiber. Da hat sich ned viel g´ändert.

SLUT!: Vielen Dank für das Interview.

Strauß: Gern.

Mit Franz Josef Strauß sprach SLUT-Redakteur Dr. Schmitz-Tiedkenhaus.


 
     
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 Impressum 
 
  Die SLUT-Redaktion besteht aus den Herren Szeßht, Fizz & Flohe *.

Verantwortlich für den Inhalt: Szeßht, Fizz & Flohe *


* Szeßht, Fizz & Flohe sind: Moses Wolff, Bert Fizz & Florian Winkler


Moses Wolff
Corneliusstr. 2
80469 München


Bert Fizz
Name und Anschrift
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Florian Winkler
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