Liebe Leserinnen und Leser von
 
     
  Die Redaktion von SLUT! möchte Ihnen auf diesem Wege alles erdenklich Gute wünschen. Der Anlass dieser Wünsche ist, dass über das maßlose Fressen und Saufen der letzten Wochen fast unbemerkt ein neues Jahr angefangen hat:
Das Jahr 2007 nach Christi Geburt.

Und außerdem das Jahr 1 nach der Gründung von SLUT!

So schnell vergeht die Zeit und epochale Dinge geschehen. Wie es weitergeht, weiß indes niemand. Beschweren Sie sich gefälligst woanders!

Doch lesen Sie nun mit uns die sechste Ausgabe von SLUT!


********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Herzliche Grüße,
Ihre Redaktion


P.S.: Bitte blättern Sie um.
 
     
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 Aktuelles
 
  Pate von St. Pauli erhängt sich in der "Ritze"  
     
 

Dritter Advent 2006: Stefan Hentschel ist tot. Er starb im Alter von nur 58 Jahren. Er erhängte sich im Keller des weltberühmten Reeperbahn-Etablissements "Ritze". Am dritten Advent wählte er einen Deckenhaken, an dem normalerweise schwere Boxsäcke baumeln, nahm sich einen Strick, einen Barhocker und setzte seinem Leben ein Ende. Die Putzfrau fand die Leiche des ehemaligen "göttlichen Zuhälters", so bezeichnete er sich selbst in aller Bescheidenheit, am 18. Dezember 2006 um 14.00 Uhr.

In der 80er-Jahren war Hentschel auf St. Pauli eine große Nummer. Er beschäftigte bis zu 30 Frauen in seinen "Lokalen" und badete in Moneten. Sein Nobel-Bordell "Base" wurde damals in die Luft gejagt, Killer trachteten nach seinem Leben. Er überlebte mehrere Messer-Attacken und wurde zweimal angeschossen. Die Konkurrenz schlief zu diesem Zeitpunkt nicht. Selbstverständlich litt Stefan an Verschwendungssucht, fuhr dicke Porsches und warf das Geld mit vollen Händen raus. Die logische Folge war die Verarmung. Nach der Pleite mit seiner in den 90er-Jahren gegründeten Gebäudereinigungsfirma war Stefan sogar obdachlos und verschwand zeitweise völlig von der Bildfläche. Nur zum Lokal "Ritze" hatte er bis zuletzt noch einen Schlüssel und Zutritt. Dort boxte er im Keller jeden Nachmittag. Bis zum dritten Advent 2006... .

Viele Leser werden sich fragen: Wer zum Teufel ist Stefan Hentschel? Warum beschäftigt sich das seriöse Magazin SLUT! mit so einer zwielichtigen Gestalt?

Die Frage ist ganz leicht zu beantworten: Stefan war einst der Größte und zwar auf dem Hamburger Kiez. Er war trotz aller Schwächen ein Mann mit Charakter, mit klaren Vorstellungen, kompromisslos und gradlinig. Ein Vorbild an Toleranz und Großherzigkeit - und ein Vermittler und Pionier in Sachen Völkerverständigung und Integration.

In einer WDR-Dokumentation erinnert sich der Stefan noch einmal an seine Vergangenheit auf dem Kiez, begrüßt alte Freunde und beweist, dass er nichts von seiner Weltoffenheit und Schlagfertigkeit eingebüßt hat. Die Frage "Hast Du`n Problem?", die nachfolgende "Lektion" und der gutgemeinte Ratschlag: "Besser is das!" gehören heute zu den Klassikern und zum Repertoire eines jeden erfolgreichen Geschäftsmannes.

Die Redaktion SLUT! trauert um Stefan Hentschel.

Wer ihn nicht gekannt haben sollte, sollte sich folgenden Beitrag unbedingt ansehen:

 
     
  Ihre Projektgruppe "Reeperbahn"  
     
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 Ideenmanagement: Preisverleihung 
 
     
 
Preisübergabe in der "Schweiz" durch die

SLUT-Redaktion und den lieben Kommissar Eloske


Gewinner:

Thomas E. aus West-Pasing (Erfinder von: "360 hardt & silent")

Michi E. aus dem Westkreuz (erste richtige Einsendung des griech. Rebus)

Pauli H. aus R. nicht anwesend (Anregung der neuen Rubrik: "Die Bergers")


   


(Links: Thomas E., Mitte: Kommissar Eloske, Rechts: Michi E.)
 
     
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 Der kleine Roman (6): Gute Reise, Doktor! 
 
 

"Das kann ja wohl nicht wahr sein!" murmelte Kommissar Eloske in seinen sich vor Aufregung leicht nach oben zwirbelden Schnurrbart. "Was macht denn dieser Hasse Berglund in der Prominentenpraxis Tiedkenhaus?" Er kramte einige seiner üblichen, zusammengefalteten Notizzettel heraus und suchte nach Informationen. Was war noch mal mit diesem Berglund gewesen? Bereits auf der Kykladeninsel Ios war er ihm über den Weg gelaufen und er entsann sich, hier diverse Bemerkungen und Rechercheoptionen aufgeschrieben zu haben. Aha, da war schon das sehr mitgenommene Blatt, in das noch dazu eine Visitenkarte der "Kaktus Bar" aus Ios eingelegt war. Da stand: "Berglund, Schwede, vmtl. Ostdeutscher Spion oder evtl. Schlaabnzeigss purüffel Tondro." Eloske erschrak. Was waren das für drei geheimnisvolle Worte? Doch gleich darauf fiel ihm ein, was sie für eine Bedeutung hatten: er hatte sie selbstverständlich im Vollrausch aufgeschrieben und sie gaben überhaupt keinen Sinn! Eloske schmunzelte...
Er wurde durch einen weiteren Gedanken aus seinen sehnsuchtsvollen Träumereien gerissen: beinahe hätte er vergessen, wo er sich befand: in der Prominentenpraxis von Dr. Hans-Jürgen Schmitz-Tiedkenhaus, der gerade Eloskes verletzten Assistenten Dirk Lentas operiert hatte. Der Kommissar musste sich beeilen. Er sann nach einer Möglichkeit, wie er ein paar Stunden später unentdeckt raus finden könne, aus welchem Grund Hasse Berglund hier einen Termin vereinbart hatte. Da fiel ihm das programmierbare Diktiergerät seiner Stamm-Marke MBO mit Weckfunktion und defekter Vorspultaste ein. Er kramte in der Seitentasche seiner Armeehose und fand sogleich den kleinen Apparat. Wie gut, wenn man immer alles an seinem Platz lässt. "Bravo, Eloske", dachte er. Er fummelte ein wenig an den Tasten rum und entdeckte eine Funktion, bei der man

 

eine Aufnahme, ähnlich wie bei einem Videorecorder, programmieren konnte. Er sah auf die Uhr - es war bereits Sechs Uhr zwoundvierzig am Morgen. Die Diktierkassette war noch halbvoll, noch dazu eine Longplay, also noch ca. 40 Minuten frei. Berglund hatte seinen Termin um 9.30, deshalb programmierte der Ermittler den Timer auf 9.20 Uhr und versteckte das gute Gerät am oberen Türrahmen, damit man sowohl Sprechzimmer als auch Sekretariat bei der Aufnahme gut erfassen konnte. Dann schlenderte er gelassen zum OP-Zimmer und klopfte an die Tür.
"Herein, wenns keen Schneido is!", rief der Doktor gutgelaunt.
"Vielen Dank, gern komm ich herein.", feixte der Polizeibeamte munter zurück und trat ein. Lentas lag betäubt auf der Bahre - der Arzt verband ihm gerade die Wade - und erster Sonnenschein fiel durchs Fenster ins Zimmer.
Eloske fragte: "Na, wie schauts aus, Tiedkenhaus?"
"Brima, alles wundobor voläufm!", antwortete der trotz seines hohen Alters noch enorm attraktive Starmediziner.
"Wann kann ich den Kleinen wieder abholen?", bohrte Inspektor weiter und deutete dabei fast unmerklich mit der Nasenspitze auf Dirk Lentas, der alles Mögliche war, aber gewiss nicht klein.
"Murgn, odo vieleischt heut ohm nöch, kannsch ihn ni hundotbrosent sohng.", murmelte der Facharzt für innere Medizin.
"Dann werd ich mich mal heimbegeben, war ein langer Tag und weder leerer Bauch noch müdes Aug ermittelt gern.", scherzte der Cop, verbeugte sich kurz und zog von dannen. Aber nur scheinbar, denn in Wirklichkeit nahm er in seinem hodenfarbenen Audi 80 Platz und wartete.
Nach ca. neun Minuten war er eingeschlafen. Irgendwann wachte er wieder auf. Inzwischen war es heller Tag. Er blickte sich um. Nichts zu sehen. Erstmal eine anstecken. Der frische Rauch wirkte gegen den herben Geschmack in Eloskes Mund wahre Wunder. Sofort fühlte er sich wieder gut.
Im Anwesen, in dem sich auch die Praxis

 
     
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 Der kleine Roman (6): Gute Reise, Doktor! 
 
 

befand, wurde die Haustür von innen geöffnet. Eloske glaubte zu träumen: heraus kam gewohnt hektisch niemand anderes als Hans "Hasse" Berglund. Wie war das möglich? Natürlich! Er hatte ja geschlafen und zu dieser Zeit muß Hasse hineingegangen sein! Eloske sah auf seine Uhr: 9.39 Uhr! Potz Blitz! Hasse hastete, den Rücken zum Kommissar gewandt, zur nächsten Ecke und bog ungeschickt nach links ab.
"Dich verfolg ich später. Jetzt muss ich erstmal das Tonband sichern", ermittelte der Kommissar laut. Er schälte sich aus dem Fahrzeug, hoppelte hasenhaft vor die zur Praxis führenden Glastür und klingelte. Niemand reagierte. Er wiederholte das Hoppeln, diesmal jedoch im Stehen. Dann wiederholte er das Klingeln. Nix. Er ging um die Ecke in den Hinterhof, schwang sich mit einem Arm über das Geländer vom Arztbalkon, öffnete mit seiner ADAC-Mitgliedskarte die Türe und trat direkt ins OP-Zimmer. Lentas schlief seelenruhig.
"Hallo?". Keine Antwort. "Herr Doktor?". Er schlich nach draußen ins Sekretariat - das Tonband lief noch. Ratz, fatz verschwand es an seinem Platz in der Seitentasche der Hose. Er öffnete die Tür zum Sprechzimmer. Da lag Schmitz-Tiedgenhaus in einer Blutlache am Boden. Eloske fühlte kurz, ob Atmung und Puls noch funktionierten, doch es tat sich nix. Der Arzt war zweifellos tot. Da musste man kein Gerichtsmediziner sein, um das festzustellen. Gurgel war ja auch durch. Eloske ging noch mal in den OP-Raum und warf einen kurzen Blick auf Lentas, dem es gut zugehen schien. Der Inspektor suchte so schnell er konnte das Weite.
In seinen Räumlichkeiten angekommen, dauerte es keine zwei Sekunden, eh Eloske auf dem Klo saß und sich die aufgenommene, hochinteressante Konver-sation anhörte:

Rascheln.
Berglund: "Gudn Tag, Genösse!"
Schmitz-Tietgenhaus: "Hallo. Nu, wo drückt do Schüh?"
Berglund: "Wir ham noch ne Reschnung öffm, Du Schurge."
Schmitz-Tietgenhaus: "Schurge? Nimm Disch mo biss-schn in Acht, Freundschn."
Berglund: "Des gleische wolltsch Dir ooch grad roudn."
Schmitz-Tietgenhaus: "Ma kann döch über alles redn!"

 

Berglund: "Nee, genuch der Wodde! Wo is diss Doggument?"
Schmitz-Tietgenhaus: "Welsches Doggu-mend?"
Berglund: "Mach misch ni nersch. Du weest genäu, wovon isch spresche!"
Schmitz-Tietgenhaus: "Nee, wees sch ni!"
Berglund: "Her damit!"
Schmitz-Tietgenhaus: "Nie im Leem!"
Berglund: "Na gutt, wie de willst."
Schmitz-Tietgenhaus: "Moment moul, Du kannst doch ni eimfach..."
Berglund: "Doch, kannsch wouhl! Schnipp, Schlitz, Ritz."
Schmitz-Tietgenhaus: "Röchel, hinfall, gurgel, verblut."
Schritte, Türschlagen, dann lange Zeit nichts.
Dann wieder ein Klappern und ein Schlurfen.

Interessant. Dann hörte man auf dem Band wieder eine Stimme. Diesmal jedoch die von Eloske selbst: "Hallo? ...Herr Doktor?"
Klar, das Band hatte natürlich auch sein eigenes Eindringen aufgenommen. Mit verklärtem Blick schaltete er das Band, das nun zu einem wichtigen Beweismittel geworden war, ab.

Von was für einem Dokument hatte Berglund gesprochen?
Eloske beschloss, zur eigenen Entspannung erstmal einen gehörigen Schluck Gin zu sich zu nehmen.



mögliches Mordinstrument

Wenn Sie wissen wollen, wie alles anfing, lesen Sie bitte in
"Der kleine Roman" (gebundene Ausgabe) unter folgendem Link nach:
www.slut-magazin.de/Analverkehr

(Wie es weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von SLUT!)

 
     
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 Wussten Sie schon, dass... 
 
     
 

... am 15. Januar 1965 in Burundi Regierungschef Pierre Ngendendumwe ermordet wurde?

Es handelt sich hierbei entgegen anders lautender Vermutungen allerdings nicht um Ernst Neger. Der war ein deutscher Dachdecker und Fastnachtssänger und verstarb erst später, am 15. Januar 1989.

 
     
  Und wussten Sie auch, dass...

 
 

... Ernst Neger ein schon legendärer Held der Mainzer Fastnacht war?

Einzigartig sind seine Interpretationen von Humba, humba, humba, täterääää, von Ich stemm die Fleischwurst mit einer Hand und von der Ballade von den verliebten Würsten.

 
     
     
 
 Rebus
 
     
 

         4 = M   8 = T           6 = R


  Lösung wird am 31.01.2007 veröffentlicht  
 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
 


Heute: "Xaver und sein ausserirdischer Freund"         von Werner Possardt

Dieser Film ist nun wahrlich ungewöhnlich. Er ist ganz klar der totale Wahnsinn. Wer ihn nicht kennen sollte, sollte sich schleunigst auf den Weg machen und diese peinliche Bildungslücke schließen. Aber Vorsicht: Dumpfe Hinterwäldler und Action-Film-Fans werden den wahren Sinngehalt des Filmes nicht erfassen! Deswegen hat SLUT! es als Auftrag angesehen, den Lesern diesen Film näherzubringen.
Aufgemerkt: Es handelt sich um einen bayrischen Science-Fiction Heimatfilm mit komödiantischen Elementen und viel Lernpotential. Gibt’s doch gar nicht? Gibt`s eben doch!

Es geht darum: Xaver, der in der Region als "Dorfdepp" gilt, wird in der Dorfdisko Zeuge eines Überfalls mit Brandstiftung. Er erkennt Eberhart als Anführer der Bande. Auf seiner alten Kreidler flüchtet Xaver in den Wald. Am nächsten Morgen entdeckt er dort zufällig ein Raumschiff (getunte, alte BMW-Isetta) und einen Außerirdischen, der aufgrund eines technischen Defektes notlanden musste. Xaver gibt dem kleinen Außerirdischen den bayerischen Namen Loisl ("Alois"), verspricht ihm Hilfe, nimmt ihn mit und tarnt ihn mit Lederhos`n und Hut. Schon bald entdeckt Loisl das gute bayrische Bier und wird mit dem Landvolk Bayerns konfrontiert. Er ahmt die menschliche Sprache nach und agiert im Gespräch nur mit aufgeschnappten Wortfetzen. Auch dem nicht-bayrischen Zuschauer wird schnell klar, dass der Wortschatz eines Bajuwaren stark limitiert ist und es ganz einfach ist, sich angemessen zu unterhalten. Loisl kommt mit "sauber", "genau", "da Hirsch", "sowieso" oder "Bier" auch so gut durch den Alltag auf dem Dorf. Die Ansage "die Maschin is hiii" dürfte ohnehin auf die meisten Menschen zutreffen. Nach einer Wirtshausschlägerei, einem Wettsaufen und diversen Verfolgungsjagden quer durchs bayrische Vorland kann das Raumschiff mittels einer Feuerwehrpumpe durch einen Spezl vom Xaver doch noch repariert werden. Xaver, die Bürgermeistertochter Anni und Loisl können der aufgebrachten Dorf-bevölkerung, aufgehetzt durch Eberhart, knapp entkommen... .

In der heutigen Zeit der Dumm- und Vielschwätzer wird in diesem Meisterwerk geradezu brillant die Tatsache beleuchtet, dass Reden Silber und Schweigen Gold ist. Antwortet man auf einen Redeschwall lediglich mit "wia d´Sau!", "sowieso" oder mit "genau" ist das absolut ausreichend. Der Schwätzer fühlt sich bestätigt und das aufgedrängte Gespräch ist schnell beendet. Dies ist in einem Wirtshaus oder auf der Wies´n strikt zu beachten.
Eine weitere Kernaussage des Films ist, dass bayrisches Bier gut ist. Bier schmeckt nicht nur gut, Bier verbindet auch und ist ein wichtiges Kommunikationsmittel. Bier trinken macht schlau.
Kritisch zu handhaben dagegen ist die Aussage des Jägers, der aufgrund einer zu perfekten "Hirschimitation" durch Xaver irrtümlich beinahe den Xaver und den Loisl erschossen hätte: "Der Mensch ist doch kein Tier nicht!". Dieser Aussage kann nicht in jedem Fall blind gefolgt werden.
Pädagogisch wertvoll ist das Fazit, dass sich Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft auszahlen und am Ende belohnt werden. Am Schluss des Filmes also siegt das Gute und es gibt deswegen auch ein Happy End.

In den Rollen glänzen u.a. Rupert Seidl als Xaver, Carlos Pavlidis als Alois, Gabi Fischer als Anni und Andreas Bouloubassis als Peter. Mit letzterem wurde durch Mitglieder der SLUT!-Redaktion auf Ios Anfang der 90er die Tatsache mit dem Bier über mehrere Wochen eingehend überprüft. Die Musik zum Film stammt von Haindling. Der geniale Regisseur und Drehbuchautor Werner Possardt wurde im Jahre 2004 Opfer des Tsunamis in Thailand.

Es trifft halt doch immer die Falschen.

 
     
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 Kind&Kegel: Killerspiele 
 
 

Kinderpsychologen kamen kürzlich aufgrund einer Studie in deutschen Kindergärten zu dem Schluss: Kriegs- und Aktionsspielzeug sind per se nicht gefährlich für die Entwicklung des Kindes, sondern "völlig normal und alltäglich". Denn die Kinder seien sich der Differenz zwischen Spiel und Realität bewusst. Nur wir Erwachsenen würden beide Ebenen oft durcheinander bringen.

Meine beiden Söhne sind voll bewaffnet (Danke Opa für die vielen schönen massiven Holzschwerter, Holzmesser, ...). Da bekommt man auch schon mal was ab. Letzlich rammte mir mein Kleinster, mit Anlauf, seinen behelmten Kopf in den Unterleib. Ich ging schwer zu Boden und konnte mich gerade noch rechtzeitig ins Bad retten um weiteren gezielten Schwerthieben zu entgehen.

Toll! Wer bringt hier nun Ebenen durcheinander. Meine Realität ist nun Bewaffnung, Aufrüstung und Krieg. Mein Spiel heißt jetzt "Gears Of War". Ein Ego-Shooter der Spitzenklasse. Da trainiert man Taktik, Treffsicherheit und Reaktionsvermögen.

Man muss seinen Kindern eben immer einen Schritt voraus sein. Deshalb bin ich 100% für Killerspiele. Sie wissen schon wegen dem Durcheinander mit den Ebenen.

 
     
  Ihre Projektgruppe "Kind&Kegel"  
     
 
 Cartoon
 
   
     
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 Reisetipp: Lovran 
 
  Perle an der kroatischen Küste

Typisch kroatische Eingeborene
 
     
 

"Geh mer in die Schnack-Bar, trink mer a Pivo.", so die oft gehörten Worte eines leicht untersetzten Mittvierzigers am wunderschön ge-stalteten Ausgang vom Campingplatz in Lovran (Kroatien). Hier gab es keine Währungsreform, hier wurde nicht schlecht über andere ge-sprochen, hier gab es immer die Schnackbar und auch heute noch hört man leise Klänge längst vergessener kroatischer Stars (meist Major-Vertrag mit Yugoton) aus orange-farbenen Lautsprechern. Eine schöne Welt, eine Welt ohne Sorgen, mit Fisch, Rotwein (der Lippen und Zunge bläulich einfärbt), sowie Ajwar, gehackten Zwiebeln und Dvjuczbszicc-Reis. Lecker! Lovran heisst auf Deutsch "Lorbeer" und früher waren mal die Habsburger drauf. 1614 kamen die Venezianer und verwüsteten die kleine Idylle, wofür dann die Serben Ende des 20. Jahrhunderts "bezahlen mussten", so ein Eingeborener. Super: es gibt auch eine Sehenswürdigkeit! Nämlich das Stadttor und die Kirche Sveti Juraj. Bitte schnallen Sie sich an: am Bogen jener Kirche befinden sich gotische Fresken - ein Muss für den Geschichtsbewanderten, ein Augen-schmaus allemal für den unbeleckten Prolotouristen. Ist das nicht großartig? Für Vergnügungssüchtige stehen zwei Diskotheken zur Ver-fügung, in denen hochnäsige Ost-europäerinnen stark interessierte Urlauber abblitzen lassen, dass es eine Art hat. Man findet diese Partytempel leicht, z. B. an der langen Schlange vor der Tür, der mangelnden Belüftung, den bis auf die Strasse hinaushallenden An-kündigungen der DJs oder schlicht an der Aufschrift "Disko Klub". Aber auch der Gaumen bleibt nicht unverwöhnt. Prima Salatgarnitur mit zwiebelgefülltem Schweinehack und fremdartigen Soßen, sowie den Beilagen, Reis UND Pommes Frites UND Kartoffeln. Übrigens heißen Pommes Frites seit dem Bürgerkrieg aus Protest gegen die Albaner

 

"Kuraz Fries" und sämtliche "YU"-Aufkleber wurden alle von den Autos runtergekratzt. Für die Sport-begeisterten ist freilich auch gesorgt. Manchmal hat der Kiosk geöffnet, dann bekommt man - sofern man sich verständigen kann und wenn der Vorrat reicht - eine Wander-karte. Dann kann man auf dem Ucka rumlaufen und sich ggf. überfallen oder zumindest von Einheimischen verunglimpfen und verspotten lassen. Auch mit dem Mountainbike lässt sich prächtig rumsausen, eine Fahrradkarte ist mit viel Glück im teilweise zugänglichen Tourist-Biro erhältlich. Aber bitte Vorsicht: Mountainbikes sind begehrt und die Hemmschwelle der Bevölkerung ist gering. Trotz sengender Hitze im Sommer sollten Sie daher bei Ihren Fahrradtouren stets eine kugel-sichere Weste tragen. Besonders nachts hört man neben pausenlos tosender Geländemaschinen (vornehm-lich der Marke "Apriljja") auch vereinzelt Maschinengewehrsalven und Autobomben. Das sollte Sie aber nicht beunruhigen, denn die meisten meinen es nicht so. Einige wollen "nur spielen", andere haben einfach ein sehr eigenes humoristisches Verständnis. Ob Autoreifen, Dosen, Hühner oder Leute - viele Lovranesen sind begeistert, auf was man alles schießen kann. Da es keinen Staat gibt, wird auch keiner belangt. Aber - wer ein bisschen aufpasst, dem wird auch (ver-mutlich) nichts geschehen.

Etwas weiter südöstlich, auf der Kykladeninsel Ios, braucht man so was nicht. Hier genügen ein paar Euro, gute Laune und ein T-Shirt mit lustigem Aufdruck (z. B. "Take me drunk, I´m home"). Hier kann man den Aufenthalt genießen und muss sich nicht vor Kugeln in Sicherheit bringen. Die Tage sind geprägt von Harmonie und Lebensfreude. Abends am Square kann (z. B. bei einem bunten Cocktail) die Illusion vom Paradies Wirklichkeit werden.

 
     
  Tipps der Redaktion:

Beste Reisezeit für Lovran: 01. Januar
Durchschnittstemperatur: 27°C
Essen und Trinken: Schafe, Fische, Wein, Pivo
Musik: "Sunshine Reggae" (seit 1984 ununterbrochener Dauerbrenner!)

In der nächsten Ausgabe von SLUT!: Reit im Winkl - Schneeloch im Chiemgau
 
     
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 Werbung: Zipfer Schoki 
 
     
 
Wollen Sie, dass dieses Kind seinen Job verliert?
Wir nicht!


Kaufen auch Sie Schokolade aus Indonesien.
Zipfer. Gutes aus Schokolade.
 
     
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 Das zu beachtende Urteil 
 
  Endgültige Niederlage für Uschi Glas im Streit um Hautcreme

                vor Anwendung der Creme  ->         nachher

Der Rechtsstreit um die von Schauspielerin Uschi Glas vermarktete Hautcreme ist endgültig entschieden. Und zwar zu Gunsten der Stiftung Warentest. In einem einstimmigen Beschluss wies das Berliner Kammergericht (Az.: 9 U 108/05) eine Berufung der Herstellerfirma 4S-marketing GmbH wegen "mangelnder Aussicht auf Erfolg" zurück. Die Uschi Glas-Schönheitspflege-Creme darf damit von der Stiftung Warentest weiterhin als "mangelhaft" bezeichnet werden.

29 Frauen hatten die Creme einen Monat lang getestet. Bei einem Teil der Probandinnen traten laut Testbericht unangenehme Hautreaktionen wie Pusteln oder Schuppen auf. Sieben Frauen brachen den Test vorzeitig ab.

Nach dem ersten Prozess im April 2005, der für die Uschi mit einer Niederlage endete, meinte die 61-Jährige (???) konsterniert: "Das verlangt meine Ehre, dass ich weiter kämpfe". Neben wirtschaftlichen Verlusten sei der Schauspielerin ein hoher Imageschaden (wörtlich übersetzt: "Gesichtsschaden") entstanden, hatte Anwältin Henrike Maske gesagt.

Das KG Berlin begründete die Ablehnung der Berufung damit, dass der Test "neutral, objektiv und sachkundig" durchgeführt worden sei. Die Kritik der Klägerin an der Zahl der Probandinnen greife nicht. Dass sieben Probandinnen den Test abgebrochen und vier weitere die Verträglichkeit mit "mangelhaft" bewertet hatten, hätte nach Überzeugung des Senats auch bei insgesamt 50 Probandinnen die von der Stiftung vorgenommene Bewertung gerechtfertigt.


Der Expertentipp: "Frau Glas hat mit diesem Urteil Glück gehabt. Von den anderen Probandinnen, die nach Auftragen der Creme spurlos verschwunden sind, spricht seltsamerweise heute keiner. SLUT! wurde zugetragen, dass diese sich nach dem Eincremen vollständig aufgelöst hätten. Die übriggebliebenen Probandinnen sollen - unbestätigten Gerüchten zufolge - keinen Spaß mehr am Leben haben, da diese sich optisch immer mehr an die Herausgeberin der Salbe annähern würden. Nicht lustig."

 
     
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 Ohne Worte: Der gläserne Bürger 
 
     
 

 
     
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 Todesanzeige
 
     
 
Die SLUT-Redaktion trauert um

ihren langjährigen und hoch geschätzten

freien Mitarbeiter

Dr. Hans-Jürgen Schmitz-Tiedkenhaus
(1927 - 2006)

 
     
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 Medizin heute: Abnehmen mit SLUT! 
 
 

Schauen Sie doch mal selbstkritisch an Ihnen runter. Aber Vorsicht: Bitte erbrechen Sie sich nicht gleich!
Befällt Sie auch das kalte Grausen? Fett- bzw. Specklappen hängen wie eine Schürze über das Gemächt. Seitlich haben sich dicke "Haltegriffe" um die Hüften gebildet. Bei den Männern.
Die Schenkel sind voller Dellen, voluminös, schlapp. Am Hintern, der vorher sowieso schon groß wie die frühere U.d.s.s.R war, schlägt die Schwerkraft unerbittlich zu. Wabernde Fettpolster, weiß und eklig. Auch um die Hüften. Bei den Frauen.

Ja, ja die Weihnachtszeit. Das Resultat des großen Fressens und Saufens.

SLUT! sagt: Schluß damit!!! Jetzt wird etwas unternommen. Und zwar gemeinsam.

Um wieder wie ein normaler Mensch auszusehen, empfiehlt SLUT! die KOHLSUPPE.
Bitte halten Sie sich streng an folgende Vorgaben und Sie werden in kürzester Zeit erstaunliche Ergebnisse bei der Gewichtsreduktion feststellen:

* Jeden Morgen nach dem Aufstehen: 1 Glas warmes Wasser

* Wenn sich der erste Hunger einstellt: KOHLSUPPE


Zutaten zur Kohlsuppe:

2 runde Köpfe Kohl
3 Frühlingszwiebeln
2 Lauchzwiebeln
3 Päckchen Instant-Zwiebelsuppe
Salz
Pfeffer
Thai-Gewürze (fakultativ)


Zubereitung:

Großen Topf mit Wasser bis 1/4-Kapazität auffüllen. Vorsicht: Nicht zu viel Wasser, der Kohl wässert nach. Maggi-Zwiebelsuppe einrühren, Pfeffer und Salz ebenso. Alles mit einem scharfen Messer kleinschneiden und in den Topf geben. Ca. 20 Minuten kochen lassen bis der Kohl und die Zwiebeln weich sind. Unbedingt Fenster öffnen bzw. gekippt halten. Evtl. mit Pürierstab die Kohlsuppe kleinhäckseln. Fertig!


Essen Sie eine Woche nur Kohlsuppe. Essen Sie soviel wie möglich. Je mehr Sie essen, desto mehr nehmen Sie ab.

Hin- und wieder ein "Eiklar-Omelette mit Gemüse" (SLUT!-Ausgabe September) zwischendurch schadet nicht.

Sie werden sehen: Bei der SLUT!-Februar-Ausgabe schauen Sie dann endlich wieder aus "wia a Mensch".

Teilen Sie SLUT! Ihre Abnehmerfolge mit. Bitte Ausgangsgewicht vor und Endgewicht nach Kohlsuppe einsenden. Ein Vorher- / Nachher-Foto wäre chic.

Viele Erfolg!


Rote Ebene: Fizz nach der Kohlsuppenanwendung
Türkise Ebene: Szeßht im derzeitigen Zustand (ohne gewichtsreduzierende Maßnahmen)

 
     
  Ihre Projektgruppe "Gesundheitsmanagement"  
     
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 Kulturelles aus den Regionen
 
     
 
Ein Roland Kaiser-Fan
auf dem Wege zu sich selbst


I lieg in da Sonn und dram in den Tag
as Balg kimt nei
I nehme mir die Freiheit, zu leben wiar i mag
mei Oide kimmt jetz aa nei - ja muass denn des sei?
Da hält ein Möbelwagen, genau vor unserm Haus
Und a Traum von am Deandl steigt mit die Packer aus

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
Wenn ihm die schöne Slowakin gefällt
Und ihm das Schicksal vor der eignen Haustür
Solche schönen Beine stellt
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
Wenn ihn der Himmel nicht verschont
Ich bin versucht, der Versuchung nachzugeben
Wenn unter uns die Sünde wohnt

Kaum geh’ ich auf die Straße, treff ich sie vor der Tür
slawisch und schee
und plötzlich aufd Nacht steht sie direkt vor mir
drall und Augn - tiaf wia a See
Ich träum’ von ihrem G`schau und lieg bis morgen wach
Wenn s heit wieder vorbeischaut, werd’ i wieder schwach

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
Wenn ihm die schöne Slowakin gefällt
sie hat sogar mei Frau
für drei Tag kaltgestellt
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben
Wenn ihn der Himmel nicht verschont
Was soll i denn da macha, I muass es Ihr von hinten geb´n
Weil unter uns die Sünde wohnt

Des find i sexy, woasst
wamma Svetlana hoasst
Doch warum soll a Mo in Frieden leben
Wenn unter eam die Liebe wohnt?



Svetlana
 
     
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 Die Bergers: Teil 2 
 
  "Ausbrecherkönig" Theo Berger

Theo Berger wurde im Jahre 1941 an einem kalten Januartag in Ludwigsmoos geboren. Sein Leben beendete er am 21.11.2003 in seiner "zweiten Heimat", der Justizvollzugsanstalt Straubing. Er erhängte sich in seiner Zelle. Die Zeit bis zu seiner voraussichtlichen Entlassung 2036 war doch etwas unüberschaubar. Und: Er hatte zu dieser Zeit keinen Zellengenossen, der ihn zum Ausbruch bewegte. Doch davon später!

Zwischen 1941 und 2003 haben sich allerdings kuriose Dinge abgespielt. Nicht nur der Lebenslauf vom "schönen Theo" liest sich äußerst spannend, die wahre Geschichte über den "Al Capone vom Donaumoos" ist außerdem nur wenigen bekannt. Sein Wahlspruch: "Ausg`redt iiis. Jetzad gibt`s auf`s Maul!" wird bis heute im Moos gerne zitiert, bevor zur Sache gekommen wird. Fakt ist, dass Theo Berger schon früh wegen diverser Kneipenschlägereien und Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren verurteilt wurde. Die "Berger-Bande", zu der auch sein Bruder Alfons gehörte, der 1981 von der Polizei erschossen wurde, war nicht faul und gefiel sich in ca. 70 Autodiebstählen, unzähligen Automatenknackereien und sieben Raubüberfällen. Berger selbst soll vor einem Einbruch in ein Autohaus die Polizei angerufen haben und den Bruch angekündigt haben. Erwischt wurde er allerdings nie sofort. Er hatte eine Vorliebe für schnelle Autos und lachte immer nur: " Mhn, mhn, mhn, mhn, mhnnnn, derb. Ich bin halt der Schnellste!".
Eng wurde es 1969. Er schoss einen Polizisten an, der sich ihm im Donaumoos in schändlicher Verhaftungsabsicht näherte. Theo zog den Colt einen Wimpernschlag schneller. Der versuchte Polizistenmord brachte ihm zweimal 15 Jahre zzgl. 12 Jahre und anschließende Sicherungsverwahrung ein. Straubing. Schlecht.

Was die wenigsten wussten: Theo Berger war ein "Gentleman-Bandit". Er neigte nie zu Brutalität. Er war in der Bevölkerung beliebt, auch aufgrund der Tatsache, dass er sich nie etwas von der Obrigkeit gefallen ließ. Er war halt ein "Outlaw". Bis zum Jahr 1983 gelang ihm allein vier Mal die Flucht aus der JVA Straubing. Erst als ein gewisser "Mitterer" aus Neuaubing in Straubing tätig wurde und mit eiserner Faust regierte, galt der Knast als ausbruchsicher. Das Ausbüxen war allerdings für Theo Berger immer nur von kurzer Dauer. Regelmäßig wurde er in seiner Heimat im Donaumoos und der nahen Umgebung gefasst. Heimatliebe. Sympathisch.

Aber warum Ausbrecherkönig? Klar ist, dass viermaliges Ausbrechen keine schlechte Quote ist. Aber warum trieb es Berger so unaufhaltsam nach draußen? Freiheitsdrang? Heimatliebe?
SLUT! hat durch verdeckte Recherchen, u.a. in geheimen Stasi-Archiven, die ungeschminkte Wahrheit herausgefunden. Auf einem Abhörtonband fand sich folgende entlarvende Konversation:

Berger (sauer): "Jetzad hearst aber a moi auf, Fritz!" (gemeint ist der damalige Zellengenosse Fritz D.)
Fritz: "Was wuist denn Du jetz schon wieder voo mir?"
Berger: "Des stinkt ja wia d`Sau. I hob`s Dir scho hundert moi g`sagt. Ausg`redt iiis. Jetzad gibt`s auf`s Maul" (Pitsch, patsch, Watsch`ngeräusche sind hörbar).
Fritz (weinerlich): "I konn aaa nix dafür, dass I an de Fiass so transpirier! Dann hau` halt ab, wann`s Dir ned passt!!!"
Berger: "Des brauchst mir ned zwoamoi sog`n!" (Ende der Sequenz)

Der langjährige Zellengenosse Fritz D. wurde kurz nach dem letzten Ausbruch von Theo Berger entlassen und wurde erfolgreicher Vertreter bei der Firma "Sixtewohl-Fußhygiene". Das Geheimnis um den "Ausbrecherkönig Theo Berger" ist indes gelüftet. Theo Berger wurde zum Ausbruch genötigt. Er ist nicht schuld.

Der Grund war: Fußschweiß.

 
     
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 Gedicht: Die Sauberfrau 
 
 


Auf die Kinder und Freunde dieser Dame
fielen täglich die wildesten Dinge
damals nannte man das noch simpel "Reklame"
und unter den Augen da trug man noch Ringe

Klementine war fix, war immer auf Draht
diese schrullige, seltsame Frau.
Hatte immer das richtige Mittel parat
gegen Ei, gegen Blut und Kakao

War laufend besorgt und wusste Bescheid
über Säubern von Lätzchen und Beinkleid
war nie betrübt und kannte kein Leid
ihr Streben war Frische und Reinheit

Sie ist lang schon von Bildschirm und Litfass verschwunden
doch wir erinnern uns ziemlich genau
an die sorglosen, heiteren, reinlichen Stunden
und an Ei, an Blut und Kakao

In Wirklichkeit war Klementine wahrscheinlich pervers
ihr Schamhaar war ultra geschoren
sie hatte kein Mitleid und kein gutes Herz
und es faustdick hinter den Ohren

War Sado und Ultra und Hardcore und Hure
kurzum: eine richtige Sau
und in ihrem Keller da fanden sich Spuren
von Ei, von Blut und Kakao ...
 
     
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 Pasing intern: Avenarius-Heim 
 
     
 

Viele geistig Behinderte freuen sich gerade zum Jahresbeginn über Unterstützung. Ausserdem steht ja Ostern quasi vor der Tür. Helfen Sie mit!!!


       


Kaufen Sie z. B. mundgemalte Bilder, lustige Bastelarbeiten oder tolle Erfindungen!

Ihr Monsignore Bleyer-Haus e. V.
Im Volksmund: Avenarius-Heim
Im Herzen von Pasing
 
     
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 Witz des Monats 
 
  Im Pflegeheim. Opa hat 100 `ten Geburtstag. Der Herr von der Lokalzeitung macht ein Interview.

Reporter: "Wie fühlen Sie sich denn hier so in diesem Heim und bei Ihrem Alter?"
Opa: "Danke. Hervorrragend."
Reporter: "Können Sie uns etwas zu Ihrem Tagesablauf sagen?"
Opa: "Morgens erst mal ordentlich schiffen!"
Reporter: "Und? Probleme?"
Opa: "Schmarrn. Harter Strahl, gesunde Farbe, kein Brennen!"
Reporter: "Und dann?"
Opa: "Erst mal ordentlich kacken!"
Reporter: "Dabei irgendelche Beschwerden?"
Opa: "Nullinger. Guter Druck, kein Blut, normale Darmentleerung. Alles im Lack!"
Reporter: " Und? Wie geht`s dann weiter?"
Opa: " Na ja, dann steh ich halt auf."
 
     
 
 Leserbriefe und Leseranfragen 
 
  Liebe SLUT!-Redaktion!
Nochmals herzlichen Dank für Euer Preisgeschenk beim Rebusraten. Ihr werdet es nicht glauben, aber durch den neu erworbenen Duft mit Pitralon sind die Weiber noch schärfer auf mich geworden. Daß die alle zwar schon über 50 sind, da scheiß der Hund drauf (bins ja gewohnt). Anfangs hatt´ ich so meine Probleme, die schier unersättlichen alten Krokodile sexuell zu befriedigen, jedoch kam mir auch hierbei Pitralon zu Hilfe. In der Anleitung heißt es nämlich:

"Vor der Trockenrasur auftragen, bewirkt das Aufrichten der Barthaare"

Aha, dacht ich mir, erektive Essenzenzen in Pitralon, gleich mal testen. Und siehe da: Pitralon am Sack und die Nudel macht nie schlapp!!
Dank für immer an Euch.
(Michi E. aus A.)


SLUT-Redaktion:
Lieber Michi,
das haben wir doch gern gemacht und das Rätsel wurde auch wirklich mit Bravour gelöst, noch dazu in einer solch atemberaubenden Geschwindigkeit, dass wir beinahe Kommissar Eloske zur Preisübergabe nicht mehr erwischt hätten.
Nun aber noch ein wichtiger Hinweis: Du darfst das Pitralon doch nicht am Sack auftragen! Es eignet sich hingegen wunderbar zum Cunni- und zum Annilingus, da sich wohl die Bart- nicht aber die Schamhaare aufrichten. Du wirst sehen, die Madames werden begeistert sein!
 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Pelé?

Er ist Fußballer des Jahrhunderts
und Boss-Werbemaskottchen. Seit
einigen Jahren ist es still um
die ehemalige "Giraffe von Rio"
geworden.
Was macht der gebürtige Schweizer heute?

 
 
     
 

SLUT!: Was ist seit Ihrem Outing als Homosexueller im Jahre 2004 alles geschehen?

Pelé: Isch lebe seit vergangenen Herbst mit meine Partner Edmund Stoibar susammen. Wir sind sehr, wie sagt man, glucklis.

SLUT!: Wie sieht Ihr gemeinsamer Alltag aus?

Pelé: Zärtlischkeiten, Lachen und gemeinsam kochen. Isch liebe die bayrische Kusche, vor allem an frischen Braten vom Oachkatzl mit Kren.

SLUT!: Gibt es gemeinsame Freunde?

Pelé: Wir sind sehr gut mit dem Münschner Oberburgermeister, Herrn Uden, befreundet. Ab und zu waren wir mit ihm gemeinsam in eine Club, aber Edipus und ish haben beschlossen, nischt mit andere Kerls äh zu fremdschlafen.

SLUT!: Wie nennen Sie Herrn Stoiber?

Pelé: Edipus. Er ubrigens sagt su mir "Mushi". Isch finde das sehr liebeful.

SLUT!: Und der Sport?

Pelé: Wenn man entdeckt hat, wie sehr Sex mit Guys spass machen kann, denkt man nix mehr an Sport. Erst als sogenannte "Warme" weiss isch, wie die Liebe sish, wie sagt man in deutsh, anfuhlt.

SLUT!: Vielen Dank, Herr Pelé.

Mit Herrn Pelé sprach SLUT-Redakteur Dr. Schmitz-Tiedkenhaus ().
 
     
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Bert Fizz
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