Liebe Leserinnen und Leser von
 
     
  Und zack - haben wir schon wieder März. Der nicht-vorhandene Winter ist auch schon vorbei. Kein Schnee, kein Schmuddelwetter - nur Sonne. Gut so! Klimawandel, Polschmelze, Eisbären ersaufen jämmerlich.
Im Schwabenland drehen die Wildschweine bereits jetzt vor lauter Frühlingsgefühlen völlig durch. Ebenso drohen durch geknallte deutsche Politiker mit Rauchverbot in Gaststätten. Bier soll erst ab 18 Jahren ausgeschenkt werden.
Die Welt steht Kopf!

Dagegen hilft die Lektüre von SLUT! – Viel Spaß !



********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Herzliche Grüße,
Ihre Redaktion


P.S.: Bitte blättern Sie um.
 
     
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 Aktuelles
 
  Tierfilmer begegnet Wildsau  
     
 

Der weltbekannte Tierfilmer Frank F. (34) wurde von einem Wildschwein im Wald vom Fahrrad gerammt. Diese Schlagzeile konnte man vor wenigen Tagen der Bild-Zeitung entnehmen. Gott sei Dank ging SLUT! auch dieser Story wieder einmal auf den Grund.

Frank F. hatte nach eigenen, unbestätigten Aussagen schon viele Gefahren auf der ganzen Welt schadlos überstanden! Aber nun, zu Hause im Ländle, in Böblingen, erwischte ihn eine schwäbische Wildsau... . Er schaut beileibe nicht mehr frisch aus, unser Frank. Beide Arme in Gips, Zähne zersplittert, die Ellenbogen zerschmettert, ein Augapfel gequetscht und den Unterkiefer gebrochen. Nicht schlecht für eine ganz gewöhnliche Schwaben-Sau!

"Die Sau war a ganz schöner Brocke. Heiligs Blechle. Do fallt Der nix mehr ei!" so der völlig fertige Hobby-Sielmann mit teilweise abgebissener Zunge. "I hätt scho alles gmacht. Elefante und Haie. Desch Ganze ohne Netz und doppelten Bode."

Zur Erholung von der stupiden Büroarbeit im heimatlichen Herrenberg (bei Böblingen), setzte sich der "Filmemacher" auf sein Fahrrad und fuhr fröhlich vor sich hinpfeifend durch den Wald. "De Sau hätt mi im Gebüsch aufg`lauret. Plötzlich isch se naaag`stürmt und hätt mi vom Rad g`schmisse. Desch Letschte, was ich g`säha han, war de Schwadde und desch borschtige Fell. Na isch mer schwarz worde vor de Aug`n."

Als 19-Jähriger Springinsfeld ist Frank F. auf dem Fahrrad durch ganz Afrika gefahren. Angeblich 20 000 Kilometer in zwei Jahren. Seit mehreren Jahren dreht er Dokumentationen fürs Fernsehen. Sein letztes Werk trug den Titel "Kamelkarawane durch das Land der Massai". Es wurde an einem Samstag in der ARD um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Diese Information reichte der SLUT-Redaktion aus. "Plötzlich schrillten bei uns in der Redaktion alle Alarmglocken" so Bert Fizz. Ein schrecklicher Verdacht drängte sich auf! Flugs machte sich SLUT-Mitarbeiter Jens Pirmasens mit Zeichengenie Moses Wolff auf ins Krankenhaus, um eine Phantomzeichnung der Bestie aus dem Schwabenland anzufertigen. Das Ergebnis war schockierend!

"Desch isch die Sau! So a Lumpasäckel. Desch han I jetsch ned denkt, dasch der so was macht!" so der mit der grausamen Wahrheit konfrontierte Frank F. unter Tränen.

Der Kampf um die besten Sendeplätze im Öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist knallhart und wird mit allen Mitteln geführt. Dabei schrecken auch harmlose Pensionisten vor drastischen Maßnahmen immer seltener zurück. Eine Schweinerei.

Frank F. wird aber auf eine Strafanzeige verzichten.

 
     
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 Der kleine Roman (8): Is ja zum Mäusemelken! 
 
 

Armer Kommissar Eloske! Erst fand er heraus, dass Hasse Berglund in die leidige Angelegenheit verwickelt war, dann immer dieser Koschinsky, später noch Herr Dr. Schmitz Tietkenhaus ohne Kopf in der Praxis - und zu allem Übel erzählte ihm nun auch noch Dirk Lentas, der geheimnisvolle Praktikant (zwar erst nach einer von Eloskes fiesen Foltereien, aber immerhin) dass der dem Schnüffler wohlbekannte singende Wirt Fiete aus Hamburg der Schlüssel zu allem sein soll. Das war dem Ermittler zu viel. Erst empfand er Trauer und Wut und fühlte sich so ähnlich wie Jürgen Fliege nach der Sendung. Elend, klein, unwichtig. Oh, wie Eloske diesen Jürgen Fliege hasste! "Diese abartige, verlogene Drecksau! Den wenn ich in die Finger bekomme! Ich mache Nierenschaschlick aus dieser Heuchelschnalle!" Mit seiner sehr kleinen Faust schlug er in die geöffnete kleine Gegenhand. Patsch! Patsch! Patsch! Sofort war er wieder da! Er war zurück, heimgekehrt, wiederhergestellt, regeneriert, erneuert.
Fünfzehn Minuten später fuhr er mit hundertacht Sachen die Autobahn entlang. Sein Ziel: Hamburg. Ein Griff ins Handschuhfach verriet ihm: Nur noch zwei Zigaretten übrig, dafür eine fast volle Dose mit englischen Drops. Die guten, die bestäubten. Elegant schnippte er, ohne hinzuschauen, einen Drop in seinen Schlund. Auswendig erkannte er: es muss ein roter gewesen sein. Hmmm, das schmeckte! Vergnügt beschleunigte der Kommissar auf hundertzwölf. Jetzt bekam er plötzlich Bock auf Rage against the machine. Die Tankstellen verkauften doch manchmal auch CDs, warum nicht auch Kassetten? Das Radio ging doch eigentlich, glaubte, Eloske. Nach zwanzig Minuten blinkte er rechts. Großväterlich bog er in die breite Ausfahrt direkt vor das hässliche Glasgebilde der Tankstelle. Der Wagen war noch nicht vollständig zum Stehen gekommen, da hatte Eloske bereits den Öffnungshebel seines Audi zu sich gezogen und die Tür halb geöffnet. Er stöhnte sein Mittvierzigerstöhnen, bleckte die Zähne und stieg gekonnt aus. Aah, die Luft tat gut! In der Tankstelle selbst erlebte er eine arge Enttäuschung: nur CDs, noch dazu beschissene. Er kaufte sich zwei Schachteln Ernte 23, eine Flasche Orangensaft und ein Dreierpack Underberg. Man weiß ja nie.
Dann blätterte er verstohlen in ein paar Sexheftchen herum, wurde sehr schnell erregt und spielte einen Moment mit dem Gedanken, in gekrümmter Haltung auf der Herrentoilette mit offenem Mund und dämlichem Gesichtsausdruck ein wenig zu wichsen. Ach, lieber nicht, entschloss er sich. Als er aber hinaustrat, überkam es ihn, er opferte 50 Cent, schloss hinter sich ab und manipulierte bis zuletzt routiniert an seinem harten, über und über mit dicken Adern gesegneten, stangerlgraden Glied. Toilettenpapier bereitgehalten, gezielt, gekommen, getroffen. Ins Klo damit. Fertig. So gut hatte er sich schon lange nicht mehr gefühlt. Voller Übermut trank er einen Underberg. Dann schloss er auf und wusch sich gründlich die Hände mit Seife. Als er sich vergewissert hatte, dass keiner außer ihm im Toilettenbereich war, flippte er blitzschnell seinen Piepmax hervor und wusch auch ihn.
Bevor er losfuhr, hupte er dreimal kumpelhaft. Einfach so. Ohne Anlaß. Genüsslich inhalierte er den Rauch seiner Ernte 23, während er zärtlich an Wiesen, Wäldern und vereinzelten Traditionsbauten vorbeibrauste. Alle schweren Gedanken waren wie weggewischt und Hamburg rückte näher und näher. Am Horizont offenbarte sich ein herrliches Ambiente.

Wenn Sie wissen wollen, wie alles anfing, lesen Sie bitte in
"Der kleine Roman" (gebundene Ausgabe) unter folgendem Link nach:
www.slut-magazin.de/Analverkehr

(Wie es weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von SLUT!)

 
     
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 Wussten Sie schon, dass... 
 
     
 

... es jüngsten empirischen Forschungen zufolge Namen gibt, die schön, klug und jung machen?

Der Vorname Dirk ist demnach ein eher ungünstiger Vorname. Umfragen zufolge wird dieser Namen nicht nur mit einem älteren Menschen, sondern auch mit einem äußerst unattraktiven und unintelligenten Exemplar assoziiert.

 
     
  Und wussten Sie auch, dass...

 
 

... die z.B. Vornamen wie Lukas und Peter auf besonders intelligente Männer hinweisen sollen?

SLUT! bezweifelt aufgrund umfassender Erfahrungen diese Theorie ausdrücklich!

 
     
     
 
 Rebus
 
     
 

Einsendung von unserem treuen Leser Delzepich aus S.


  Waann i di griag, maus i di kreiz und quer!!!  
 
     
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 Ein Kurzfilmdrehbuch 
 
 


Jede Sekunde zählt

Alle Personen sprechen flüsternd, aber mit viel Druck und immer leicht außer Atem.

Die nachfolgenden Ereignisse finden zwischen 16:45 und 17:15 Uhr statt.

Jacks Wohnung. Tag / innen. Jack Bauer steht in der Küche vor der Anrichte. Er schneidet zwei Scheiben Brot von einem Laib ab und beschmiert sie mit Margarine. Danach belegt er die eine Scheibe mit Käse, die andere mit Schinken. Auf der Anrichte steht ein altmodisches Telefon mit Wählscheibe. Jack Bauer wählt eine Nummer.

Schnitt.

Ein anderer Raum. Tag / innen. Nahaufnahme eines ebenfalls altmodischen Telefons, das gerade anfängt zu klingeln. Chloe O´Brian blickt von der Lektüre einer Ausgabe der BRIGITTE auf und erhebt sich von ihrem Sessel. Sie hebt den Hörer ab.

Chloe: J...ja?
Jack:  Chloe! Wo bist Du?
Chloe: Im Wohnzimmer.
Jack:  Bist Du allein?
Chloe: Ja.
Jack:  Gut. Geh zum Fenster.
Chloe: (geht zum Fenster)Bin da.
Jack:  Siehst Du mich?
Chloe: Ja. (Kamera nah auf Chloe mit Telefonhörer in der Hand. Ruckler mit der Kamera, so dass man sieht, dass Jack im Fenster direkt neben Chloe steht, Telefonhörer in der einen, Brote in der anderen Hand.)
Jack:  Wir haben nicht viel Zeit. Fertige eine Sicherungskopie an, von dem, was Du siehst.
Chloe: Okay. (nimmt Zettel und Stift)
Jack:  Chloe! Kann ich Dir vertrauen?
Chloe: Ja. (Zeichnet schlechte Strichzeichnung von Jack mit den Broten und dem Hörer in der Hand). Natürlich.
Jack:  Wie lange dauert die Anfertigung der Sicherungskopie?
Chloe: Etwa drei Minuten.

Das Ticken. Einblendung Uhr: 16:48:32

Chloe: So. Fertig.
Jack:  Danke. Kannst Du noch was für mich tun?
Chloe: Ja.
Jack:  In der linken Schublade des Schreibtischs befindet sich ein weißes Kuvert. Nimm es heraus.
Chloe: Ja, ich habs.
Jack:  Falte die Sicherungskopie zwei Mal. Dann leg sie in das Kuvert. Hörst Du?
Chloe: Verstanden.
Jack:  Chloe! In dem Kästchen auf dem Schreibtisch befinden sich ein Notizbuch und Briefmarken.
Chloe: Ich seh sie.
Jack:  Nimm beides an Dich. Jetzt frankiere das Kuvert ordnungsgemäß.
Chloe: (frankiert das Kuvert) Erledigt.
Jack:  Suche die Adresse von Audrey Raines aus dem Notizbuch.
Chloe: Moment noch...
Jack:  Schnell. Wir haben weniger als neun Minuten Zeit.
Chloe: Äh, Jack, es geht mich zwar nichts an, aber ich denke, ich habe ein Recht darauf, zu erfahren, was eigentlich los ist.
Jack:  Dafür ist jetzt keine Zeit. Ich erkläre es Dir später. Ruf mich an, sobald Du soweit bist.
Chloe: In Ordnung.

Das Ticken. Einblendung Uhr: 16:52:57
Jacks Telefon klingelt.

Jack:  Ja?
Chloe: Ich hab die Adresse.
Jack:  Schreib sie auf den Umschlag.
Chloe: (schreibt) Okay. Ich habs, Jack.
Jack:  Gut. Bitte beeil Dich jetzt. Die Leerung findet in weniger als sieben Minuten statt.
Chloe: Ist gut.

Chloe beeilt sich, zieht eine Jacke an und geht durchs Treppenhaus.

Chloe beeilt sich, zieht eine Jacke an und geht durchs Treppenhaus.

Splitscreen: man sieht links Chloe die Treppe runter laufen und rechts Jack unruhig aus dem Fenster blickend.

Strasse. Tag. Chloe geht aus dem Haus raus über die Strasse zum Briefkasten und wirft den Brief an Audrey in den Briefschlitz.

Splitscreen: Jack Bauer sieht aus dem Fenster, daneben Chloe in "ihrem" Fenster, sie atmet durch (sie hat Unmögliches geleistet.) Sie fertigt eine Zeichnung an mit einem Strichmännchen mit Zopf und erhobenem Daumen (das offensichtlich sie selbst darstellt) und zeigt es Jack. Jack nickt.

Das Ticken. Einblendung Uhr: 16:59:57

Außen / Tag. Der Postbeamte kommt mit dem Sprinter angefahren und leert den Briefkasten. Im 24-Stil erst von weitem, dann extrem nah und verwackelt. Er fischt zwischen allen Briefen den an Audrey raus und öffnet ihn. Er lässt sein Postauto stehen und rennt in eine Bar.


Postbeamter:  "Schnell! Eine Verbindung zur Oberpostdirektion!"

Der Wirt nimmt ein ranziges Telefon und wählt eine dreistellige Nummer.
Dann reicht er dem Postbeamten den Hörer.


Postbeamter:  (ins Telefon) Jack Bauer muss in der Stadt sein. Diesmal kriegen wir ihn. Ich habe einen von ihm in Auftrag gegebenen Brief. Die Marke war noch feucht. Der Einwurf erfolgte also vor weniger als vierzehn Minuten. Bitte schicken Sie einen Fachmann für Einzelverwurf im Postleitzahlenbereich 80469. Beeilen Sie sich!"

Postbeamter:  Zum Wirt: Bitte verbinden Sie mich mit der Verbraucherschutzzentrale!

Wirt wählt eine viertstellige Nummer und reicht ihm den Hörer.

Postbeamter:  Wir haben einen deutlichen Hinweis, dass Bauer Verbindungen zur Lebensmittelindustrie unterhält. (Nimmt Zeichnung heraus) Er hat uns ein Dokument überstellt mit einem versteckten Hinweis auf Brotbelag, vermutlich Frischeprodukte mit Verfallsdatum. Überprüfen Sie Ihren Lagerbestand!

Das Ticken, 24. Einblendung Uhr: 17:09:11

Spliscreen: Der Postbeamte legt auf. Eine miese Sau mit haufenweise Sprengstoff hat mitgehört und nimmt den Kopfhörer ab. Ein unschuldiger aber notorisch geiler 14jähriger Junge hat mitgehört und nimmt den Kopfhörer ab. Auf seiner Nasenspitze glänzt Schweiß. Ein furchteinflössender Chinese hat mitgehört und nimmt den Kopfhörer ab.

Das Ticken, 24. Einblendung Uhr: 17:14:59

Schwarz.

Abspann.

 
     
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 Der Reisetipp: wieder  VULCANO 
 
  Absurdes Reiseziel (Teil II)

Letzter Ausbruch des Stromboli am 27. Februar 2007
 
     
 

Nur zur kurzen Erinnerung: In der letzten Ausgabe von SLUT! wurde in der Rubrik "Der Reisetipp: Vulcano - Strafkolonie im Mittelmeer" eindringlich vor einer Reise in diese Höllenregion gewarnt. Ausführlich und leicht verständlich wurden die Gefahren herausgearbeitet, die dieses verfluchte Eiland birgt.

SLUT! sollte wie immer Recht behalten!

Nur zwei Wochen nach Erscheinen des Artikels gab die Natur die längst fällige Bestätigung. Der Stromboli, der aktivste Vulkan dieser Region, brach mit aller Vehemenz aus und demonstrierte eindrucksvoll, dass normale Menschen in dieser unwirtlichen Gegend nichts zu suchen haben. Forscher befürchten, dass ins Meer rutschende Gesteinsmassen Flutwellen auslösen könnten. Die Bewohner der Gefahrenzone wurden aufgefordert, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. Erst im Jahre 2002 rutschten aufgrund einer gewaltigen Eruption des Stromboli riesige Gesteinsmassen (ca. zwei Millionen Kubikmeter) ins Meer und lösten einen Tsunami aus. Eine zehn Meter hohe Flutwelle war die logische Folge. Betroffen waren damals die umliegenden liparischen Inseln. Also auch die Teufelsinsel Vulcano.

Massimo Muschi, Direktor des nationalen vulkanologischen Instituts:" Auf den ersten Blick scheint sich die Situation stabilisiert zu haben, aber wir brauchen weitere Daten, um uns ein klares Bild machen zu können". Die Behörden hatten der Bevölkerung im Gefahrengebiet kurz nach dem Ausbruch geraten, die Küste zu verlassen und höhere Regionen aufzusuchen. An dem über 900 Meter hohen Vulkan waren drei neue Krater aufgebrochen, aus denen sich eine gewaltige Lavaflut ergoss.

Der Direktor des vulkanologischen Instituts wurde kurz nach dieser Verlautbarung aufgrund der Intervention unseres sächsischen Krisenreporters Jens Pirmasens verhaftet und hingerichtet. Pirmasens befand sich zur Zeit der Eruption des Stromboli im Rahmen weiterer "Recherchearbeit" immer noch auf Vulcano. Nachdem die Flutwelle alle Frauen und Kinder vom Strand einfach weggespült hatte, musste Pirmasens machtlos mit ansehen, wie die Wassermassen ihr grausames Werk vollendeten. Glück hatten in dieser Situation nur die Männer, die in den Ferienappartements die alltäglichen Frondienste verrichten mussten (SLUT! berichtete). "Es spielten sich dramatische Szenen ab. Ein Hauch Freiheit lag in der Luft. Eine Stimmung wie nach der Wende!" so Pirmasens leicht schwärmerisch.

In der Tat konnte Pirmasens Scharen von Männer beobachten, die nach der Katastrophe wie von Sinnen in Richtung Hafen rannten und mit verzerrtem Gesicht und in verschiedenen Sprachen immer wieder "Ios, Ios" und "Auf geht`s und elá malakka!" brüllten. Sie konnten dann auch zwei Tage später auf der Kykladeninsel Ios gesichtet werden, wo sie mit einem Amstel und einem Cocktail in der Hand mit glücklichen Gesichtern die Illusion vom Paradies Wirklichkeit werden ließen.

 
     
  Tipps der Redaktion:

Beste Reisezeit für Vulcano: Egal.
Durchschnittstemperatur: 34°C
Essen und Trinken: Stilles Wasser mit Schwefelsirup
Musik: "Dir zahl ichs heim, Du Arsch, Dich mach ich platt!" von Michelle

In der nächsten Ausgabe von SLUT!: Reit im Winkl - Schneeloch im Chiemgau
 
     
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 Werbung: Hundeknochen oder so 
 
     
 
Heidiheidodildo
Aus Naturkautschuk - jetzt auch im günstigen Multipack.

In verschiedenen Größen.

Da ist für jedes Gebiss was dabei!




Der Redaktionshund hat in der letzten Sitzung etwas gefunden
 
     
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 SLUT!ies 
 
     
  Wahre Liebe

Gestern saßen meine Frau und ich im Wohnzimmer und
sprachen über die verschiedenen Dinger des Lebens.
Auch über das Recht auf Leben und Tod.

Ich sagte ihr, lass mich nie in einem vegetativen Zustand
weiter leben, abhängig von einer Maschine und was weiß
ich welchen Flüssigkeiten.

Wenn ich mal in so einem Zustand sein sollte, schalt alles
aus, was mich am Leben halten kann, okay?

Du glaubst es nicht, aber dise blöde Tussi steht auf,
macht den Fernseher aus und schmeißt mein Bier weg!

Zé do Rock
 
     
  In eigener Sache

Voten Sie für den genialen Kurzfilm "Nahverkehr" unter:

>>>>>   Der Jungfilmer Award   <<<<<
 
     
  Erwachet

 
     
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 Erstaunliches
 
  Frauen wollen Männer bewundern  
     
 

Recherchen der SLUT!-Redaktion im Umfragedschungel diverser Institute und Unternehmensberatungen beförderten wenig Erstaunliches zu Tage: Nach einer Studie des Haltenhoff-Instituts in Bielefeld für interdisziplinäre Frauenforschung haben Frauen ein starkes Bedürfnis, Männer in schnellen Fahrzeugen und muskulösen Oberkörpern zu bewundern. Die befragten Frauen waren in der absoluten Mehrzahl im Alter zwischen 30 und 45 Jahren. Aufgrund einer repräsentativen Umfrage von 1332 Frauen aus ganz Deutschland haben 77% angegeben, zu Männern mit Sportwagen aufzuschauen.
56% der befragten Damen fühlten sich zudem von sportlichen Typen angezogen. Andere Merkmale wie Beruf, Status, Geld und Alter waren nur geringfügig von Bedeutung.
Hierbei darf allerdings von SLUT! kritisch angefragt werden, ob nicht ein Sportwagen evtl. doch etwas mit Geld (Beruf, Status, Alter) zu tun haben könnte... .?

Mit dieser Studie glaubt das Haltenhoff-Institut eindrucksvoll das Vorurteil widerlegt zu haben, dass für Frauen in besonders hohem Maße der Charakter und der berufliche Status des Mannes die ausschlaggebenden Kriterien bei der Partnerwahl seien.

Das hat SLUT! doch schon immer gewusst! Was nützt dem Herren der Schöpfung der beste Charakter, wenn das nötige Kleingeld (und somit der Sportflitzer) fehlt? Mit seinem tollen Charakter hat in der heutigen Zeit noch niemand eine Frau in seine rostige Schrottlaube gelockt.
Was hat eine Frau davon, mit einem promovierten, angesehenen Akademiker verheiratet zu sein, der a) nie zu Hause, b) ein fetter X-beiniger Schlaffi und c) ein verklemmter Masturbationsmeister ist? - Nichts!
Dann doch lieber den muskulösen Hartz IV-Empfänger, der auch vormittags Zeit hat und mit manikürten, weichen Fingern Frauen an den sensibelsten Stellen zärtlich verwöhnt.

Wieder mal hätte man seitens des o.g. Instituts Kosten und Zeit sparen können.

Die SLUT!-Redaktion spart sich ebenfalls weitere Kommentare und fährt erst mal ins Fitnessstudio. Natürlich tiefergelegt!

SLUT-Mobil (eine 1977er C3 Chevrolet Corvette)
auf dem Parkplatz der Athletenschmiede
 
     
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 Medizin heute
 
 

Im Dezember 1910 erkrankte der sexuell eher auf Frauen Mitte zwanzig fixierte Jugendschriftsteller Karl May an einer Lungenentzündung. Die Heilung verlief langsam und der Entzündungsherd war noch im Februar 1911 vorhanden. Dr. med. Johannes Leopold Curt Mickel (1858 - 1939) verfasste ein Attest, vermutlich Mitte des Jahres 1911:

Der Schriftsteller Herr Karl May in Radebeul hat um Weihnachten herum bis nahezu Ende Februar eine schwere katarrhalische Lungenentzündung durchgemacht, nach deren Abheilung ich demselben dringend angeraten hatte, eine Erholungsreise nach dem Süden vorzunehmen. Leider ist dies damals sowohl zur Faschings-, als auch zur Starkbierzeit unterblieben, da derselbe durch seine Prozesse in vollem Maße wieder in Anspruch genommen wurde und sich keine Zeit dazu nahm. Wie sehr begründet damals jedoch mein Vorschlag war, beweist jetzt die Tatsache, dass bei Herrn Karl May, der sich noch nicht von der damaligen Krankheit erholt hatte, infolge der Häufung der Termine und der damit verbundenen Aufregungen, ein Nervenleiden ausgebrochen ist, wodurch derselbe geistig ganz unsagbar heruntergekommen und angegriffen ist. Es ist ganz unmöglich - so bestätigt auch noch ein anderer Arzt, Spezialarzt für Nervenkrankheiten in Dresden, den ich, um sicher zu gehen, mit hatte konsultieren lassen, - dass bei den in Aussicht stehenden Verhandlungen, seine Kraft bei den zu erwartenden Häufungen und langer Dauer derselben genugsam aushalten wird. Es ist ferner ganz ausgeschlossen, dass er dieses aufreibende Leben mit seinen Reise- und anderen Strapazen fortsetzen kann, ohne vorher etwas getan zu haben, was nicht nur Einhalt tut, sondern auch Besserung des jetzigen Leidens ergibt. Ich rate daher dringend an, - auf wie lange ist von der Hand noch nicht abzusehen - auf etliche Wochen eine ernstliche Kur vorzunehmen, wenn er nicht rapid verfallen soll.

Im März 1912 reiste Karl May nach Wien, wo er am 22. März einen zweieinhalbstündigen Vortrag hielt. Während dieses Vortrags entschuldigte er sich, dass er krank sei; und er wurde dabei beobachtet, wie er eine Tablette nahm. Er trank bei dieser Rede lediglich ein Glas kohlensäurearmes Mineralwasser. Kein Bier. Keinen Wein. Nicht mal einen "Gespritzten".
Karl May starb zu Hause in Radebeul am 30. März 1912. Er wurde nur 70 Jahre alt. Hätte er den Rat von Herrn Dr. med. Johannes Leopold Curt Mickel (1858 - 1939) angenommen und von dem sowohl nahrhaften als auch gesundheitsfördernden bairischen Starkbier gekostet, könnte er evtl. sogar heute ( 2007 !) noch leben.


Gesund, bekömmlich, heilend: Starkbier.
 
     
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 Nachruf
 
 

Vor 17 Jahren waren wir auf der Suche für ein Lokal für die Premierenfeier unseres in der Westermühle aufgeführten Theaterstücks "Die Mitschuldigen" vom frühen Goethe. Da sagte mein Freund und Kollege Adrian: "Laß uns doch mal in dieses abgefahrene Weinlokal reinschauen." Was uns dann widerfuhr, sollte den Rest unseres gesamten Handelns und weiteren Daseins schlagartig beeinflussen.
Damals noch mäßig besucht war die Fraunhofer Schoppenstuben bereits grandios: Werner, der immer gutgelaunte und umwerfend musikalische Wirt, der so großartig Akkordeon und Orgel spielt, Gerti, die wundervollste Wirtin aller Zeiten, die schon auch mal Gästen den Mund verbietet, wenn sie bei musikalischen Darbietungen stören, nebenher noch den besten Schweinsbraten und die köstlichsten Fleisch-pflanzerl zubereitet, dazu herrliche Weine aus längst vergangenen Zeiten zu absolut erschwinglichen Preisen. Wir waren wie besessen und liefen jeden freien Abend rein und blieben so gut wie immer bis zuletzt, oft zwitscherten schon die Vögel. Und mit wem wir da alles am Tisch saßen: Piloten, Schauspieler, Heldentenöre vor und nach der Orchesterprobe, Soldaten, Pazifisten, Taxifahrer, Gospelsänger, Inder, Teetrinker, Biertrinker, Ausgewanderte, Königstreue, Buchhalter, Anarchisten, Staatsfeinde, Veganer, Schriftsteller, Zeichner, Bekloppte, Betrunkene, Nüchterne, Schlipsträger, Schlagzeuger, leichte Mädchen, schwere Jungs, Matronen, Matrosen, Weicheier, Kleine, Große, Alte, Junge, Schöne, Arge, Wüste, Wilde und Wollüstige.

Im Lauf der Jahre hatten wir die alten Weine überwiegend ausgetrunken, die Besucherzahlen waren ins Unüberschaubare nach oben geschossen und immer war man willkommen bei den Wirtsleuten, die im Übrigen viele Jahre tatsächlich und anschließend noch ein paar Jahre auf dem Papier verheiratet waren, sich schließlich scheiden ließen, kurzzeitig andere Partner hatten, sich aber doch wieder ineinander verliebten und vor ein paar Jahren erneut den Bund der Ehe eingingen.
Dann wurde Werner schwer krank, erholte sich aber dank des Holzes, aus dem er geschnitzt war, relativ rasch und war nun vor die Wahl gestellt: 1. nicht mehr das tun und lassen können, was ihm gefällt und was er liebt, dafür die Chance auf noch einige Jahre Lebenszeit zu haben oder 2. drauf pfeifen und saufen und schlemmen und feiern und nächtelang im verrauchten Wirtsraum stehen und mit Gästen scherzen und alle fünfe grade sein lassen. Er entschied sich für Variante zwei.

Lieber Werner,
jetzt bist Du nach Hause gegangen. Wir werden Dich in unseren Herzen behalten und bei unseren Feiern und Gelagen Deiner gedenken und auf Dich anstoßen! Du warst einer der ganz Großen. Vielen Dank für so viele wundervolle durchzechte Nächte voller Spaß, Musik, Rausch, Harmonie, Unbeschwertheit und Stimmung! Schlendrian, Schlendrian unter den Laternen! Amen.

 
     
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 Die Bergers: Teil 4 
 
  "Rübermacher" Jörg Berger

Wer kennt ihn nicht? Den "Feuerwehrmann" Jörg Berger. Was macht denn ein Feuerwehrmann in der Rubrik "Die Bergers"? Da kann ich ja jeden X-beliebigen Berger ranschleppen! Diese und ähnliche unqualifizierte Kommentare musste sich die Redaktion von SLUT! bei einer kurzen Umfrage in der Fußgängerzone meist von weiblicher Seite anhören.
Die Reaktion der SLUT!-Redakteure beschränkte sich hier seltsamerweise nur auf verständnisloses Kopfschütteln.

Jörg Berger wurde am 13. Oktober 1944 als Sohn von Mandy und René Bergoszynski in Gotenhafen (heute: Gdyna/Polen) geboren. Der Vater war äußerst streng, und seltsamerweise von Beruf Feuerwehrmann. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde Berger in einem brennenden Haus während des zweiten Weltkrieges auf einem Ölofen im Keller eines Vereinsheims gezeugt. Dies war wohl wegweisend.
Wie sein großes Vorbild Klaus Günter Karl Nakszynski, besser unter dem Namen Klaus Kinski bekannt (SLUT! berichtete), beschloss Bergoszynski seinen Namen in Berger zu verändern. Er arbeitete, kaum volljährig geworden, als Heizer auf einer der topmodernen Lokomotiven, die in der Nachkriegszeit quer durch die Ostzone bretterten und die sich bis heute im Osten großer Beliebtheit erfreuen. Während einer Mittagspause am Hauptbahnhof Leipzig warf ihm der berühmte Heinz-Günther Koschwalla einen abgekauten Apfel hin, den Berger daraufhin mit beiden Beinen äußerst geschickt zu jonglieren wusste und mit einem gezielten Kick in die Mülltonne beförderte. Ab diesem Zeitpunkt veränderte sich das Leben von Jörg Berger schlagartig. Koschwalla machte den damaligen hochangesehenen Trainer von Lok Leipzig Sven-Arnold Kaschmirske auf Berger aufmerksam, der diesen prompt in die erste Mannschaft des legendären Fußballclubs Lokomotive Leipzig beförderte. Eine Oberschenkelverletzung beendete im Jahre 1970 die Karriere von Berger als DDR-Fußballer dann aber recht abrupt. "Isch wees doch nit ausser Fußball!" wird Berger heute noch gerne zitiert.
Deshalb schlug Berger auch eine Trainerlaufbahn ein. Er war sogar mal als Nachfolger von Schorschi Bürschtner als Trainer der DDR-Nationalmannschaft vorge-sehen. Dazu kam es aber nicht mehr, denn Berger beschloss, aus der Zone abzuhauen und "rüberzumachen". Nach einem Spiel in Jugoslawien 1979 setzte Trainer Berger sich mit den Worten "Isch muss mal eben kacken!" geschickt ab und verschwand unbemerkt durch das Klofenster des zwielichtigen Etablissements, das die DDR-Jugend-Auswahlmannschaft gemeinsam aufge-sucht hatte. Dass Berger sich verdünnisiert hatte, wurde erst Tage später nach der Rückkehr auf dem Vereinsgelände von Lok Leipzig bemerkt.

Resignation ist der Egoismus der Schwachen... (Zitat: Jörg Berger)

Im Westen trainierte er u.a. SV Darmstadt 98 und Hessen Kassel. Selber schuld. Berger fühlte sich im Westen ständig von der Stasi verfolgt. Und er hatte recht. Seine alten Zonen-Kumpels Koschwalla (IM Apfel), aber auch Kaschmirske (IM Kugel) und Bürschtner (IM Bürste) spionierten ihn während seiner Laufbahn schamlos aus und meldeten jede Auffälligkeit an das Büro für Staatssicherheit. Schließlich kam es - so wurde öffentlich behauptet - Mitte der 80er Jahre zu einem, von der DDR-Staatssicherheit inszenierten Giftmordanschlag auf Berger.
SLUT! konnte sich durch Beziehungen Zugang zu der persönlichen Stasiakte von Berger verschaffen. Auf dem Umschlag stand als beobachtete Person "Alter Fusel" aufgeführt. Ein Blick genügte, um die Mär von dem Giftmordanschlag platzen zu lassen wie eine Seifenblase. Nach einem Sieg der Mannschaft des KSV Hessen Kassel kam es zu einem exzessiven Saufgelage bei dem Berger angeblich eine Wette verlor. Er musste daraufhin aus einem großen Pokal in Stiefelform 2 Liter "Pflümli-Milder Abgang" auf ex trinken. "Desch macht miir nüscht!" waren vorläufig Bergers letzten Worte. Die Ursache von Darm- und Leberschäden war also nicht das Stasi-Gift. Grund war wieder einmal: Vollrausch!

Übrigens: "Feuerwehrmann" wurde Berger aufgrund seiner Eigenart genannt, abstiegsbedrohte Fußballvereine vor dem Absturz zu retten. Nur so.

 
     
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 Gedicht: Mein Gin ist mir heilig 
 
  Nimm mir meinen Stolz
Nimm mir meinen Schatten
Nimm mir meine Kohle
Nimm mir meine Platten

Nimm mir mein Gefährt
Ich hab es eh nicht eilig
Nur lass mir meinen Gin
Weil der ist mir heilig

Nimm mir meinen Mantel
Nimm mir meine Schuhe
Nimm mir mein Gewissen
Nimm mir meine Ruhe

Nimm mir mein Geschirr
Und von mir aus den Kamin weg
Nimm mir all den Mist
Aber nimm mir nicht den Gin weg

Nimm mir mein Bier
Nimm mir meinen Wein
Nimm mir meinen Stock
Nimm mir meinen Stein

Nimm mir meinen Frieden
Nimm mir meinen Sinn
Nimm mir meinen Trieb
Aber lass mir meinen Gin

Nimm mir mein Weib
nimm mir meine Kinder
ich frag mich nämlich nur:
ist auch genügend Gin da?

Nimm mir meinen Text
nimm mein SLUT-Magazin
ist mir alles scheißegal
hauptsach, ich hab Gin
 
     
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 Witz des Monats 
 
  Heinzi spielt mit seiner Modelleisenbahn. Seine Mutter steht in der Küche und macht Mittagessen.
Plötzlich hört sie Maxi rufen: "So, zusteigen bidde. Kinder nehmen hinten Platz, Männer in der Mitte und die Drecks-Schlampen steigen ganz vor ein."
Die Mutter eilt wütend ins Spielzimmer und schreit: "Für diese Frechheit musst Du jetzt das gesamte Besteck polieren."
Mürrisch poliert der Junge Gabeln, Messer und Löffel.
Etwa eine Stunde später geht er zurück zu seiner Eisenbahn.
Seine Mutter hört, wie er sagt: "So, zusteigen bidde. Kinder bitte hinten einsteigen, Männer bitte in der Mitte einsteigen und Frauen ganz vorn. Und hier noch eine Durchsage in eigener Sache. Wegen der Drecks-Schlampe in der Kueche haben wir 1 Stunde Verspaetung."
 
     
 
 Leserbriefe und Leseranfragen 
 
  Liebe Redaktion,
ich hätte noch einen Nachtrag zum Thema Sport. Es folgen einige Worte zu den "elf Freundchen" des letzten WM Sommers.

Zunächst ein Rückblick: Am 27.03.1945 erklärt Argentinien dem kurz vor dem Endsieg stehenden Deutschland den Krieg. Der heroische Eintritt Argentiniens gilt als Wendepunkt des 2. Weltkrieges. 6 Wochen später muss Deutschland gegenüber den Gauchos bedingungslos kapitulieren. Als Kriegsbeute kann sich Argentinien die erfolgreichsten NS Kriegsverbrecher sichern. Die Früchte darf das deutsche Team bei der WM 78 in seinem Quartier in Cordoba ernten.

1982 in Spanien staunen wir über Maradonas "Trittfestigkeit".
1986 in Mexiko begeistern uns seine entscheidenden handballerischen Fähigkeiten.
Im Kampf gegen die Fresssucht, den gegen die Völlerei, muss er sich wie im Endspiel 90 gegen Rudi, geschlagen geben.
Zumindest kann er den Platz als "schlechtester Verlierer aller Zeiten" verlassen.
1994 stimmt bei Ihm die Chemie, bis er erwischt wird.
Als einer der Top Kunden des kolumbianischen Exportartikels Nr. 1 verbindet Ihn seither mit unserem Jürgen Kohler zumindest dessen Spitzname.

Doch nun zur Sache: Die Söhne Argentiniens hatten nach dem Ausscheiden bei der WM 2006 Spieler, Trainer und Funktionäre des Gastgeberlandes in einer Art und Weise des einzigen Exportproduktes Argentiniens, d. h. in der von Rindviechern, besser vielleicht doch in der Art von unreinen Tieren, auf jeden Fall viehisch angegangen. Die Reaktion der Bevölkerung in Deutschland wurde von den Medien verschwiegen.
Turnvater Ingo K. aus M.




Lieber Turnvater Jan,
herzlichen Dank für diesen Brief. Er wurde tagelang von der Redaktion heftig diskutiert, teilweise nachgespielt und schließlich etwas gekürzt hier abgedruckt.
Danke auch, dass wir von unserer vorbehaltenen Kürzungsoption Gebrauch machen konnten und somit das Wesentliche für unsere Leser aufbereitet haben.

Viele Grüsse,
Die Redaktion von SLUT
 
     
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 Leserbriefe und Leseranfragen 
 
  Ich möchte alle SLUT-Leser warnen: passt auf, wenn ihr E-Mails von Sparkasse, Citibank und Konsorten bekommt: klickt nicht auf den Link, das sind Betrüger, die Euren Festplatten schaden oder die Daten löschen, bzw. Zugriff drauf bekommen.
Heiko A. aus B.



Lieber Heiko A. aus B, liebe User, liebe Dummköpfe, liebes Deppenvolk,

offenbar wurden in den letzten Wochen durch das (durch Eure Idiotenhände ausgeführte und durch Eure Gehirne gewohnt unüberlegte) Öffnen "offizieller" E-Mails namhafter Kreditinstitute zahlreiche Eurer Festplatten zerstört, Daten gelöscht und sonstiger Schaden angerichtet. Jetzt habt Ihr Euch freilich neue Zugangsmöglichkeiten besorgt, schreibt warnende Leserbriefe und chattet und jammert und warnt wie blöd im Netz herum. Aber: Hand aufs Herz - wenn Ihr wirklich und allen Ernstes einer "vorgesehenen Software-Aktualisierung von die Technischen Abteilung" des jeweiligen Instituts über den Weg traut, dann seid Ihr leider noch dümmer als die und habt den Ärger redlich verdient. Ärger redlich verdient.

Mit freundlichen Grüssen,
Eure schadenfrohe SLUT-Redaktion



Bitte u. g. Links nicht kopieren, nirgends einfügen und auch nicht abschreiben oder weiterleiten, Ihr Schwachköpfe.



 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Gotthilf Fischer (79)?

Er ist der Vorzeige-Schwabe,
Er singt immer und überall,
Er ist sexy und -
Er kommt aus Deizisau

 
 
     
 

SLUT!: Guten Morgen, Herr Fischer.

Fischer: Morgen? Im Frühtau zu Berge wir zieh`n fallera!

SLUT!: Schon so früh so gut gelaunt?

Fischer: Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder - Böse Menschen haben keine Lieder!

SLUT!: Das Alles ohne Chemie? Kein kleiner "Muntermacher"?

Fischer: Heut hau`n wir auf die Pauke, bis dass die ganze Buuuuude kracht! Humba, humba, humba, täterääää! (Fischer setzt kleines Faschingskäppchen auf und bläst lustig in eine Plastiktröte)

SLUT!: Als Sie vor ein paar Jahren an der Love-Parade in Berlin teilgenommen haben, sind Sie ja Opfer von Drogen geworden. Diese wurden Ihnen angeblich unbemerkt ins Glas getan? Sind Sie da inzwischen schon überm Berg?

Fischer: Zwerg? Zwerg? Aaaah ja, Aaaadelheid, Aaaaadelheid schenk mir einen Gartenzwerg! Aaaadelheid, schenk mir einen Gartenzwerg... !!!

SLUT!: Hahaha, Ihre gute Laune ist ziemlich ansteckend. Ich glaube, ich kann es wagen und danach fragen, ob... .

Fischer: Wagen? Hoch auf dem gelben Waaagen, sitz ich beim Schwager vorn, vorwärts die Rosse traaben, lustig schmeettert das Horn, Wiesen, Felder und Auen... .

SLUT!: A propos Felder und Auen. Wir haben in Erfahrung gebracht, dass Sie a) aus dem schwäbischen Deizisau stammen und b) als Wildsau getarnt, derzeit offene Rechnungen mit Konkurrenten vom Fernsehen begleichen sollen. Ihr Kollege liegt im Krankenhaus, grün und blau... .

Fischer: Ja, ja so blau, blau, blau blüht der Enzian, wenn beim Alpenglüh`n wir uns wieder seh´n, mit ihren ro, ro, ro roten Lippen fing es an, die ich nieeeee vergessen kann... .

SLUT!: Jetzt mal im Ernst. Das sind nun wirklich keine kleinen... .

Fischer: Kleine? Weine nicht kleine Eeeeeeva!

SLUT!: Vielen Dank, Herr Fischer, für dieses Gespräch! Das ist mir jetzt wirklich zu dummm... .

Fischer: Bumm? Da macht es bumm, ja und dann kracht`s und alles schreit der Müller macht`s!!!
(Fischer ohrfeigt Reporter Schmitz-Tiedkenhaus rüde)

Mit Herrn Fischer sprach SLUT-Redakteur Dr. Schmitz-Tiedkenhaus ().
 
     
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