Liebe Leserinnen und Leser von
 
     
  Wenn es bis dato schon empörte Aufschreie wegen irgendwelche Geschmacklosigkeiten gegeben hat, so können wir nur erwidern: Kindergarten! Diese Ausgabe widmen wir ausdrücklich Ottmar Hitzfeld, dem der Osterhase ein verfrühtes Ei in Form von mehreren Millionen Euro Gehalt vorbeigebracht hat. Dafür ist er ja auch im Viertelfinale der CL gleich mal sang- und klanglos ausgeschieden. Glückwunsch Ottmar! Und denke bei allem "Druck" immer feste daran: Satire darf alles, Du Lustgreis!

Viel Spaß beim Lesen der April-Ausgabe von SLUT! Diesmal extra schamlos.



********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Herzliche Grüße,
Ihre Redaktion


P.S.: Bitte blättern Sie um.
 
     
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 Aktuelles: Wer will denn da Hund sein? 
 
     
 

Ausnahmslos jeder kennt die Situation: Du fährst jeden Morgen um 7.01 Uhr mit Deinem von Eisenhut-Tuning erfolgreich gepimpten 125`er Roller in die Arbeit. Es ist saukalt, aber die Maschine rennt dahin wie "a Glöckerl". Gerade hat sie sich richtig "rund" gelaufen und sie zuckt unter der rechten Gashand, wie ein kleines schwedisches Flittchen im finalen Orgasmus, da musst Du schon wieder von 92 km/h auf Null runterbremsen.

Weil: Rot! Fußgängerampel. Kein Witz.

Jedes mal fragst Du Dich auf Deinem Roller: Welche perverse Sau drückt eine Fußgängerampel um diese Uhrzeit? Kein Schwein unterwegs, aber die Ampel muss grün sein, um diese Scheiß-Strasse überqueren zu dürfen.
Und da steht sie schon: Weiblich, ca. 56 (?) Jahre alt, Lodenmantel, Filzhut(?) oder Filzkäppchen und logischerweise: Dackel.

Aber kein Rauhaardackel. Der Rauhaardackel an sich ist ja ein sehr lustiger und eigenwilliger Geselle. Er schaut gut aus und versprüht immer einen Hauch "dagegen". Ein Revoluzzer halt. Ein Münchner. Schon Vorzeigebayer Walter Sedlmayr hat sich für "Paulaner" gern mit diesem Kerl ablichten lassen. Da machte der Dackel dann immer eine sehr gute Figur.

Aber der Dackel dieser oben erwähnten Arschlöcher schaut immer gleich aus. Ich persönlich glaube, er ist eine ganz spezielle Züchtung. Dieser Dackel ist immer blond oder halt hellfellig mit struppigen Ohren. Ein Art "Haflinger" auf Hund getrimmt. Ich weiß, das gibt es gar nicht, aber im Moment hab ich halt keine andere Beschreibung parat. Im übrigen weiß ja eh jeder, wie diese Tölen aussehen, weil es ist ja jeder in der Früh mit einem getunten Roller von Eisenhut auf dem Weg in die Arbeit. Also spar ich mir weitere Ausführungen.

Aber: Was geht in diesem Dackelkopf vor, wenn er vor mir die Strasse überquert? Was muss sich diese arme Sau den ganzen lieben langen Tag anhören? Was sieht diese bedauernswerte Kreatur, wenn die Tür in der Hochhaussiedlung im Westkreuz oder woanders erst mal aufgesperrt ist? Was ist los, wenn sich die Tür hinter ihm schließt? Wird dieser arme Hund sogar angelangt? Gestreichelt? Liebkost? Von faltigen, alten Händen? Mit Adern, tiefblau, dick, zum Platzen gespannt? Oder sogar noch unvorstellbar Schlimmeres? Auf sexueller Ebene - Sie verstehen?

Ich mag den Dackel an sich, aber ich bin trotzdem froh, dass ich in diesem Leben kein Hund bin.

 
     
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 Der kleine Roman (9): HH, die "ewige Stadt" 
 
 

Noch eine Ernte 23. "Des is also Hamburg! Die "ewige Stadt"! Halleluja." murmelte Eloske während er in St. Georg am Hamburger Hauptbahnhof lässig an seinem Audi 80 lehnte und genießerisch an einer Kippe zog. Er fraß die Zigaretten förmlich. Denn: Er war hochgradig angespannt. Es drängte sich ihm immer mehr die Vermutung auf, dass es in der ganzen Angelegenheit hier zum Showdown kommen würde. Lentas kam gerade den Bahnsteig 3 runtergerannt. Der griechische Praktikant musste die Bahn nehmen, denn Lentas hasste Autos. Einige waren ihm deutlich zu langsam, die anderen wieder zu schnell. Das war ihm suspekt - und Mittelmaß hasste Lentas sowieso.

"Servus Lentas. Und - hast Du nachgedacht?"
"Nä, äääh, ja, ja, Herr Kommissar. Berglund meinte auf unserer gemeinsamen Fahrt von Athen nach München nicht nur Fiete, den singenden Wirt."
Eloske runzelte die Stirn: "Soso, raus mit der Sprache. Wen noch? Muss ich Dir alles aus der Nase ziehen?"
"Hasse sagt, ein gewisser Adi am Großneumarkt. Da gäbe es alles wichtige Sachen. Und Information. Außerdem Ritze, Silbersack und Elbfick. Klingt nach Sexuelle Tat - oder Beleidigung" fügte Lentas mit klugem Gesicht an.
Eloske reagierte etwas ungehalten: "Papperlapapp. Silbersack und Ritze sind nicht das, was Du meinst. Das sind Kneipen auf der Reeperbahn. Da kenn I mi aus...! Und Elbfick ist der "Elbblick", Depp."
"Pou ine, äääh, was ist Elbblick?"
"Dort wohnt der Fiete, der singende Wirt!"

Eloske konnte fast nicht mehr sprechen. Wieder einmal brach ihm der kalte Schweiß am ganzen Körper aus. Unangenehm - vor allem für die Umstehenden. Eloske erinnerte sich kurz daran, wie und wo er mit Fiete zusammengetroffen war. Es war das grausamste Erlebnis in seinem Leben. Der Schrecken kroch ihm in den letzten Knochen seines Körpers. Wie von einer eisigen Hand umklammert, verkrampfte sich Eloskes Herz. Damals ermittelte er für einige Wochen in dem Pflegeheim "Grauer Star" in Wolfenbüttel, in dem für einige Zeit auch Fiete untergebracht war. Dieser machte dort auf alten Furzbeutel und schikanierte das Pflegepersonal nach Strich und Faden. Er war damals bereits 72 Jahre alt, simulierte dort einen schizophrenen, vergesslichen alten Sack und hatte die höchste Pflegestufe beantragt. Keiner nahm ihn für voll. Er urinierte in Gänge oder Blumenvasen, manchmal auch in Kaffeebecher und verrichtete das "große Geschäft" grundsätzlich ins Bett. Diese Verstellung hielt Fiete sage und schreibe dreieinhalb Jahre durch. Als ihn keiner mehr auf der Rechnung hatte, war offenbar die Zeit zum Handeln gekommen. Aus dem Pflegeheim verschwanden plötzlich Organe und Körperteile. Aber nicht von verstorbenen Menschen. Erna Schwinghammer (66) aus Zimmer 14 wurde eines Nachts während des Schlafes das Herz, die Milz und die Nieren rausgeschnitten. Bei lebendigem Leib. Am nächsten Morgen wollte es wieder mal keiner gewesen sein. Die Sache wurde vertuscht. Als aber dann Erwin Lavstronski (82) nach einem Nickerchen die Augen aufgeschlagen hatte, fehlte ihm völlig der Durchblick. Die Netzhäute waren weg. Eine beliebte Beute bei Organhändlern aus Lateinamerika. Auch dies wurde von der Heimleitung unter den Teppich gekehrt.
Arzt war zu diesem Zeitpunkt kein anderer als Dr. Hans-Jürgen Schmitz-Tiedkenhaus, der alte Freund von Kommissar Eloske, der von der Heimverwaltung stets vertrauensvoll hinzugezogen wurde. Er bescheinigte noch in vielen anderen Fällen einen natürlichen Tod.
Als allerdings einem prominenten Mitglied der feinen Gesellschaft von Wolfenbüttel der ganze Kopf und ein Teil der Wirbelsäule fehlte, gab es keinen anderen Ausweg mehr. Es musste die Kripo hinzugezogen werden. Selbstverständlich traf es Kommissar Eloske, den Starermittler mit Schweizer Herkunft und bayrischem Dialekt, der erst kurz zuvor in dem Fall "Folicaldi" tätig war. Eloske ließ sich als verdeckter Ermittler in das Pflegeheim einweisen und bekam das Zimmer neben Fiete. Schnell erkannte er, dass Fiete ein dunkles Geheimnis hatte. Als Eloske eines Nachts mal auf die Pipibox musste, um acht Liter Edelstoff loszuwerden, erkannte er, wie Fiete zusammen mit Dr. Schmitz-Tiedkenhaus im Gang tuschelte und beide in einem anderen Zimmer verschwanden.
Der Fall "Heimschlachtung" konnte allerdings aus verschiedenen Gründen von Eloske nicht ganz aufgeklärt werden. An diese Gründe wollte sich der Kommissar bewusst jetzt nicht erinnern, um den Erfolg der jetzigen Mission nicht zu gefährden. Nur soviel: Fiete war very clever! Fiete verließ eines Mittags, auf wundersame Weise vollständig genesen, das Heim und eröffnete ein Lokal in Hamburg an der Elbe. Seine Konten waren gut gefüllt und er sang im Lokal schmutzige Lieder. Ihm konnte nichts nachgewiesen werden, obwohl sich Eloske der Täterschaft von Fiete sicher war.
Dr. Schmitz-Tiedkenhaus zog mit seiner Prominentenpraxis nach München, wo er noch einige Jahre praktizierte. Bis auch er den Kopf verlor. Durch die grausame Hand von Hasse Berglund, alias Hans-Dieter Koschinsky.

Eloske wurde durch einen platzenden Autoreifen jäh aus seinen Gedanken gerissen. Er musste sofort handeln.
"Elá Lentas. Auf geht`s. Erst fahren wir mit der S-Bahn zu Adi zum Großneumarkt. Die geheime Kneipe werden wir schon finden."
"Aber. Ich auch nicht wissen, wo und was wir suchen sollen?" meinte Lentas skeptisch.
"Des wer ma dann scho seh´n. Da Hasse werd uns scho über`n Weg laffa. Nach`m Adi zur Reeperbahn und dann zum Fiete - der Drecksau. Diesmal kriag i diii, Fiete. Und diii aa Hasse. Jetzt seid`s fällig... !"
Eloske lächelte jetzt.

Wenn Sie wissen wollen, wie alles anfing, lesen Sie bitte in
"Der kleine Roman" (gebundene Ausgabe) unter folgendem Link nach:
www.slut-magazin.de/Analverkehr

(Wie es weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von SLUT!)

 
     
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 Wussten Sie schon, dass... 
 
     
 

... Golf auf eine lange Tradition zurückblickt. Es gilt dabei seine Bälle mit möglichst wenig Aufwand in ein Loch zu drücken, wobei auch verschiedene Schläger zum Einsatz kommen. Mittlerweile entwickelt sich Golf in vielen Ländern als Volkssport. Die Zahl der Spieler wird weltweit auf 50 Millionen geschätzt.

 
     
  Und wussten Sie auch, dass...

 
 

... es zwischen einem Golfplatz und einem Swinger-Club einen gravierenden Unterschied gibt?

Beim Golfplatz ist nämlich nach dem 18. Loch Schluß !

 
     
     
 
 Cartoon: Hellas - Folge 1 
 
     
 
 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
     
 

Heute: "Ich - Ein Groupie"

Regie: Ernst C. Dietrich
Drehbuch: genial
Darsteller: Ingried Steger, Li Paelz, Vivian Weiss

Ingrid Steeger spielt die junge Babsi, die in diesem schrägen Machwerk diversen Musikern hinterher reist, sich zu jeder Droge und so mancher Unzüchtigkeit verführen lässt. Herrlich für Herren anzusehen, rennt sie fast den ganzen Film splitterfasernackt in der Gegend rum und treibt es hemmungslos mit allen, die nicht bei fünf auf dem Baum sind. Eine geile Sau war sie schon, die Gute, Hut ab. "Ich - ein Groupie" ist ein Film, der beweisen will, dass der Mann das Glied bei der Frau an diversen Stellen einführen kann. Frauen mögen den Film übrigens nicht so.

Die spitzenhafte Musik stammt von Birth Control, eine Legende, die übrigens unter anderem von Hugo Egon Balder gegründet wurde. Über deren Schlagzeuger steigt Babsi freilich auch drüber.

Zur Handlung: Babsi steht auf Beat-Bands, besser gesagt auf deren Musiker. Dem Sänger Stuart verfällt sie komplett und fährt ihm mit ihrer Freundin Vivan durch halb Europa hinterher, nicht ohne ununterbrochen zu kopulieren. Klar, zum Groupiedasein gehören auch Rauschdrogen, die sie willenlos konsumiert. Am Schluss stirbt sie dramatisch in einer spektakulär-psychedelischen Finalszene. "Ich - ein Groupie" ist der erste Film von Ingrid Steeger und gleichzeitig ihr freizügigster (man sieht sie nur in vier Szenen bekleidet).

Bitte besorgen Sie sich die DVD, die aus zwei Gründen sehenswert ist: zum einen sieht man mehr von Ingrids unbeschwerter Nudität, zum anderen aber beginnt die DVD mit einer Ansprache des Schweizer Regisseurs, Ernst C. Dietrich. Ohne eine Regung erzählt er versteinert vom Inhalt des Filmes und man kann eine gewisse Sentimentalität in seinen trüben Augen erkennen. Ernst C. Dietrich hat sehr viele Filme gemacht, z. B. "Der Würger vom Tower", "Das intime Tagebuch", "Tagebuch von Robin Hood und seinen lüsternen Mädchen", "Mädchen mit offenen Lippen", "Die bumsfidelen Mädchen vom Birkenhof", "Frauen, die für Sex bezahlen", "Mädchen, die sich hocharbeiten", "Mädchen, die sich selbst bedienen", "Frauen für Zellenblock 9", und produzierte später Kriegsfilme wie "Kommando Leopard", "Geheimcode: Wildgänse" und "Die Rückkehr der Wildgänse" sowie Schwulenkomödien "Das Kondom des Grauens".

Ingrid Steeger und Ernst C. Dietrich. Zwei dufte Leute. Zwei dufte Karrieren.


Birth Control in der Urbesetzung. 3. von links: Hugo Egon Balder

 
     
  Ihre Projektgruppe "Film&Fernsehen"  
     
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 Der Reisetipp
 
  Reit im Winkl - "Schneeloch" im Chiemgau

Reit im Winkl mit Unterberg Wilder- und Zahmer Kaiser
 
     
 

Reit im Winkl ist die Vorzeigegemeinde in Bayern, besser gesagt in Oberbayern im Landkreis Traunstein. Im Chiemgau, südlich des Chiemsees. Warum dies so erstaunlich ist, dazu später.
Reit im Winkl liegt in einem Tal, in dem sich immer Wolken stauen. Daher schneit es hier fast permanent. Tag und Nacht, Sommer wie Winter. Einige schlaue Köpfe haben sich bei einem Kartenspiel im "Unterwirt" nach ein paar Halben dann mal den Begriff "Schneeloch" ausgedacht. Das war dann sehr originell. So wie die meisten Einheimischen von Reit im Winkl.
Logische Folge war dann der berühmte Witz: "Kennst Du den Unterschied zwischen Dir und Reit im Winkl?", "Naaa", "Reit im Winkl is a Schneeloch und Du bist a Arschloch!!!". Hahaha, selten so gelacht. Es wird überliefert, dass der Ersterzähler sich vor Lachen so auf die Schenkel geklopft hat, dass daraus später das weltberühmte "Schuahplatteln" entstanden ist. Der gefragte und auf so derbe Weise verhöhnte Einheimische allerdings soll mit einer brutalen "Bockfotz`n" reagiert haben. Aus der nachfolgenden Auseinandersetzung entstand dann der ebenfalls berühmte "Watschntanz", der auch immer wieder gerne im "Almrauschkeller" aufgeführt wird. Wobei wir dann schon beim Tourismus wären.

Diese alpenländischen Feinheiten, die gerne als bayrisches Brauchtum gehandelt werden, werden ausschließlich Touristen am sogenannten "Heimatabend" gezeigt. Da wird dann schnell auch mal "fingergehakel", "wettgesägt", "goaslgschnoizt" und gerne zwischendurch auch mal gejodelt. Halt alles, was so ein Bayer die ganze Zeit so macht.
"Diese Bayern. Die sind wat urig, nich wahr Heini?" ist ein stets gehörter Satz, der immer dem Göttergatten mit Bewunderung ins Ohr geraunt wird. Anerkennende Blicke werden ebenfalls getauscht, wenn Takeo Ishi, der jodelnde Japaner, in der Krachledernen die Heimatbühne betritt und sein Repertoire stimmgewaltig zum Besten gibt. Ja, ja, diese Bayern.
"Aber mia hamm immer no de Hellwig drüb`n. Im Kuahstoi drüüüm beim Adi." so der Wiggerl mit beleidigter Stimme auf Nachfrage des SLUT-Reporters Jens Pirmasens "ob denn das schon alles" gewesen sei.
Aaah ja, da sind sie auch schon: Maria und Margot Hellwig - die Jodelköniginnen. "Jetz erleben wir die beiden endlich auch mal live. Toll, nich wahr? Sonst kennen wir die ja nur aus dem Fernsehen, nich Karl-Friedrich?" - "Die sind ja sooo wat von natürlich jeblieben, nech Lieselotte?".
Fesches Dirndlgewand, "jugendliches Aussehen" und ein lustig vorgetragenes Lied über "die Liebe auf der Alm" scheinen Garanten dafür zu sein, dass die alten Krokodile Tränen in den Augen haben.
"Dann hoid need. Aber de Goid-Rosi. Die hammer aaa nooo!". Stimmt Wiggerl! Rosi Mittermaier - everybodys darling. Olympiasiegerin. Nur ist die seit Jahren eher in Garmisch daheim. Die hat nämlich vor Urzeiten so ein kleines Ski-Männchen mit hoher Stimme geheiratet. Neureuther - oder so ähnlich. Ach ja - und ein neues Biomasseheizkraftwerk gibt es seit dem Jahr 2000 auch noch. Für diese Umweltschutzmaßnahme wurde Reit im Winkl als "Gemeinde der Zukunft" geehrt. Ein leuchtendes Vorbild für alle deutschen Gemeinden.
"Gemeinde der Zukunft"! Prost!

Eine strukturell fast identische Gemeinde gibt es auch etwas südlicher zu entdecken. Hier wohnen im Wesentlichen die gleichen Menschen wie in Reit im Winkl. Nur ist diese Gemeinde griechischen Ursprungs. Ios. Kykladen. Auch hier gibt es Einheimische, die sich um Touristen "kümmern". Schnell wird dann ein bunter Cocktail serviert und in entspannter Atmosphäre kann bei einem Sonnenuntergang über Sikinos die Illusion vom Paradies Wirklichkeit werden.

 
     
  Tipps der Redaktion:

Beste Reisezeit für Reit im Winkl: Oktober/November
Durchschnittstemperatur: 0°C
Essen und Trinken:
Schweinsbraten mit Semmelknödel (24,99 €) und 0,3 l Helles (5,65 €)
Musik: Penisangst und Alpenglüh`n (Takeo Ishi und Maria Hellwig)

In der nächsten Ausgabe von SLUT!: Hamburg - Metropole am Inn
 
     
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 Nachruf
 
 

Habba habba zut zut. Serwas, Herbert!


Herbert Fux wurde am 25. März 1927 im österreichischen Hallein geboren. Schon als Kind spielte er Theater (sein Vater war Vorstandsmitglied des Salzburger Landestheaters) und besuchte das Mozarteum. Später spielte er in vielen Filmen zumeist kleine Rollen, oftmals den Schurken. Herrlich war er in dem von vielen Filmfreunden als schlechtesten Edgar Wallace-Film überhaupt betitelten Streifen "Der Gorilla von Soho" in der Rolle des Ex-Häftlings "Sugar" an der Seite von Horst Tappert (als Inspektor Perkins) und Uschi Glas (Susan McPherson).

Zweifellos seine größten Highlights im medialen Sumpf waren "Laß jucken, Kumpel", "Der Kumpel lässt das Jucken nicht" und "Zwei Däninnen in Lederhosen". Anfang der Achtziger wirkte er bei der skurrilen Musikshow "Bananas" mit, eine Sendung, in der z. B. das erste Mal überhaupt die Gruppe "Trio" auftrat und des weiteren Underground-Bands wie "Schroeder Roadshow" mit Videoclips erschienen. Der Titelsong war schwedisch und hatte einen schönen Text: "Habba habba zut zut hebba hebba zat zat a namnam". Wie alle Österreicher liebte Fux das Singen von dadaistisch klingenden, in Wirklichkeit aber aus anderen Ländern stammenden und somit Sinn ergebenden Folgen. (z. B. die gleichnamige Kindersendung Am dam des" einleitenden Worte "Am dam des, diese male press, diese male pumperness, am dam des", einem tschechischen Kinderlied nachempfunden).

In den siebziger Jahren war Herbert Fux ganz wild auf Gruppensexparties, eine Beschäftigung, die sein alter Kumpel Phillipp Sonntag einmal als "verklemmteste Angelegenheit aller Zeiten" bezeichnete. Fuchs mochte den wilden Verkehr mit irgendwelchen Leuten, da machte er beileibe nie einen Hehl draus. Laut Zeitzeugen verwendete er bis zuletzt das in den meisten Kreisen als unerotisch verpönte Wort "bumsen". Als die Hippiezeit und damit der Zugang zu ungezügeltem Beischlaf zu Ende gingen, gründete er 1974 zunächst die "Bürgerliste" zur Erhaltung der Salzburger Altstadt, da er sich erhoffte, hier einige Öko-Früchtchen abschleppen zu können, was ihm auch prima gelang. Später gründete er mit denselben Absichten die österreichischen Grünen und vögelte auch hier, was das Zeug hielt. Sein Standardspruch war: "Geh her, Klane, i steck dern eine."

Knapp zwei Wochen vor seinem Achtzigsten Geburtstag verstarb der wunderbare Herbert Fux nach schwerer Krankheit am 13. März 2007 in Salzburg. Er möge in Frieden ruhen.

 
     
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 Geheimnisvolle Rezepte: Bortsch 
 
     
 

Is Riussische Rezief fuier jeine Art Sjuppe. Kannst Du nehmen Riend, aber auch Schwejn, je nachdjem, was es gerade gjünstig giebt oder jüberhaupt giebt.


Bestandteile:

- Schwejne- oder Riejndflejsch ohne Knjochen
- eine Tasse Brjühe, Gemjüse, Riend, Huhn, egal, was Du gerade hast
- 3 Zwiebeln
- 3 Karjotten oder Mjöhren
- ein paar Kartjoffeln
- 1 Knjolle Rotte Beete Wurzeln
  (bestenfjalles schon fertig gekocht, kann man in der Nähe vom Haubahnof
  bekommen, aber biete friesch, niecht aus der Konservenglas)
- eine Handvoll friesche Tomaten je nach der Grösse
- 1 Rote Paprika
- Weisskohl
- 1 Zitrone natur
- etwas frischen Wodka
  (kalt in Sommer, nicht kalt in Wienter, Herbst egal, Frühjahr haben nix)
- Salz, Pfefferkörner und bissel Lorbeer
- 1 Es löffel Tomatenmarkt
- bissel saure Rahm
- eine Mischung der frischen Kräuter (z. B. Petersil und eine kleine
  Koreander)


Methode:

Die Rote-Bete-Wurzeln und die Wäsche gut nehmen. Weg von den Wurzeln hacken, aber die Häute und die belaubten Oberseiten an lassen! Nicht andersrum!!!
Einen Tjeelöffel Salz dem Waschwasser hinzufügen, um alle kleinen Metjall-klumpen oder Schnjecken zu entfernen. Spülen im Süßwasser und hacken die Rjote-Bete-Wurzeln und die Blätter fein. Platz in einer Kasserolle mit Hälfte ein Schluck des Wassers, Klemme von Salz und Essig dazu kleine Pressung der Zitrone. Der Koch gerade genug zum Sjicherstellen die Rote-Bete-Wurzeln Stücke sind zart. Wenn Du eine glattere Übereinstimmung bevorzugst, in eine Mischmaschine für eine Minute legen.

Ich holle immer das Eisbein vom Schwein weil der Geschmak dann viel besser ist, oder auch Knochen. Zwischendurch kosten, auch von Vokda. Wenn Fleisch vertig, aus Topf raushollen und die Brühe dur einen feinen Sieb durch sieben. Super mit saure Sahne oder irgend Sose nach Deinjem Geschmjak.

Guten Appetit!

 
     
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 Die Literatur-Ecke 
 
 


Heute: The Long Tail

Von Zambo - Dingsbums Verlag 2007

Verlage starren wie gebannt auf den nächsten Weltbestseller, Film-Verleiher auf den nächsten Blockbuster, die Musikindustrie auf den Superhit, der alles herausreißt. Sie alle sind schief gewickelt. Die Wahrheit liegt ganz woanders.

Ein tabuloses Buch für Frauen, Männer, Heteros, Homos, ...
Hier wird endlich klar gestellt, worauf es wirklich ankommt. Mit repräsentativen Umfrageergebnissen wird anschaulich beschrieben was alle hinter vorgehaltener Hand schon wussten aber nie zu sagen wagten.

Erotische Anekdoten von Hausfrauen, Dominas, homosexuellen Schriftstellern, Machos und Weicheiern umschmücken auf wunderbare und eindrucksvolle Weise die knallharten Zahlen aus den Umfragestatistiken.

Vergessen Sie die Kinsey-Reports. Denn Zambo mit seinem "Langen Schwanz" hat die besseren Argumente.


Die Durchschnittlänge vom Penis ist 15,7 cm und der Durchschnittumfang 9,6 cm.
87% der Frauen sind unzufrieden mit der Penisgröße.


Umschlagtext:
"... das meistdiskutierte Buch des Jahres." (Bridgitte)

"Eine provozierende Analyse, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit haargenau richtig liegt." (Spargel Online)

 
     
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 Gegenwart
 
     
 

Sensation: Die Hitler-Jugend im Ausland weiter aktiv!

Le Morne, Mauritius. Hinter dem Morne Brabant, einem gewaltig aufragenden Felsen (oder besser Berg), im Süd-Westen von Mauritius, der in unmittelbarer Nähe des Indischen Ozeans malerisch ruht, geht langsam die Sonne auf.
5 Uhr 43.
Palmen umspielen die in asiatischem Stil gehaltenen Häuschen. Weißer Sandstrand ergießt sich in eine türkisblaue Lagune. Meeresrauschen. Vögel zwitschern fröhlich ihr kreolisches Lied.
Der normale Ruhesuchende dreht sich nochmal um, um sich mit einer Extra-Portion Schlaf auf den Tag im Paradies vorzubereiten.

Plötzlich hallen Schüsse (?) durch die Stille. Türen werden geschlagen, schlurfende Schritte mit einer Portion Hektik sind vernehmbar. Gehetzte Blicke. Befehle werden kurz und knapp mit weiblicher, ätzender Stimme aus den "Unterkünften" heraus gegeben. Treblinka?
Ein Blick des SLUT!-Reporters bestätigt schlimmste Vermutungen. Panik.
Aus den Nachbarhäuschen mutieren alte, verwitterte Gestalten durch den Park. Zombies? Mitnichten.
Die Kreaturen sind allesamt bewaffnet. Und zwar mit blauen Hotel-Handtüchern. Zielstrebig bewegen sie sich auf ihre Einsatzort zu. Dumpfes Gemurmel, vermischt mit schlimmen Verwünschungen erfüllt die Luft. Die Vögel verstummen schlagartig. Sonnenliegen!

"Jetzt zahlen wir`s den Thommies heim, nich`wahr Kurt?" "Jawoll, der Franzmann hat et ja ooch schon immer so jewollt!" und "Lumpenpack, Hottentotten und Zigeuner, dat sind se alle! Die werden schon sehen, was se davon ham, nich`wahr Heinz?" so der ungefähre Wortlaut der Konversation in deutscher Sprache. Alte, verrostete, dem Tod geweihte Stimmen. Die kriegsgeschädigte Hüfte lässt den Gang unrund wirken, der Granatsplitter schmerzt die Gebeine. Andenken an die letzten Kriegstage der Jahre 1944/1945.
Weiße Socken in Sandalen, über krampf-aderngeplagten Beinen die viel zu knappe Khaki-Short, braun-beige Hemden made in Sachsenhausen 1941, braun getönte Sonnenbrillen und vereinzelt Strohhüte.

Schuld sind immer noch die anderen!

Auf die Frage des SLUT!-Reporters nach dem "Warum" folgt die logische Antwort: "Wieso? Wat kröpfen Se sich denn so auf, junger Mann! De anderen ham doch anjefangen! Die Thommi..., ääähh, der Engländer und der Franzose nehmen uns Deutschen wieder mal unser Territori...., äääähh, unsere Liegestühle wech. Dat muss der Deutsche sich doch nit bieten lassen!"

Ab 5 Uhr 45 wird zurückgeschossen! Auch auf Mauritius - und überall auf der Welt.

Die Hitler-Jugend lebt.

 
     
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 SLUT!ies 
 
     
 
 
     
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 Pasing intern: MPU leicht gemacht 
 
     
 

Aus gegebenem Anlass ein paar Tipps und Tricks zur MPU

Autor: Jürgen (Die Hure) W.

Anforderungsdimension 1
Bei einer MPU im Zusammenhang mit einer Alkoholproblematik ist auch zu untersuchen, ob von dem Betroffenen zu erwarten ist, dass er in Zukunft nicht oder mehr ein Kraftfahrzeug unter Einfluss von Alkohol führen wird.

Antwortvorschlag: Kann ich doch auch nicht sagen. Bin immer so besoffen, dass ich einen Filmriss habe, da weiß ich auch nicht mehr so genau was ich mache. Besser ist es, wenn ich schon in der Wirtschaft kotzen muss, danach geht es mir meist besser, außer ich trinke weiter. Das kommt aber eher selten vor. Ich verspreche auf alle Fälle, dass ich es Versuchen werde.

Tiefenpsychologische Interpretation: Diese Aussage zeigt deutlich: Der Teilnehmer hat Charakter, eine starke Meinung und vertritt diese. Hierdurch wird Selbstvertrauen vermittelt, die Basis für das Bestehen ist.

Anforderungsdimension 2
Im Rahmen des psychologischen Gesprächs sollte der Betroffene offen und ehrlich über seine früheren negativen Verhaltensweisen im Straßenverkehr sprechen. Man sollte beispielsweise auch wahrheitsgemäß über die früheren Trinkgewohnheiten berichten.

Antwortvorschlag: Ja, ich habe regelmäßig getrunken, z.B. bin ich oft noch nach dem Schweizer Hof zum B’suffanen Hans gegangen. Des war immer super, weil da auch der Chris war. Ein Problem dabei ist, dass ich beim Chris übernachtet habe, und gar nicht mehr weiß, wie ich da hingekommen bin - also es scheint hier kein Problem im Straßenverkehr gegeben zu haben. Oder doch: einmal bin ich auch auf einer Parkbank aufgewacht und habe mir dann den Knöchel verstaucht. Die Parkbänke sollten eindeutig niedriger und weicher sein. Wenn ich wieder auf der Parkbank schlafe oder zum Chris gehe werde ich immer meiner Frau Bescheid geben, damit sie sich keine Sorgen macht.

Tiefenpsychologische Interpretation: Der Psychologe hat mit dieser Antwort die Möglichkeit, zu erkennen, dass man zu einer selbstkritischen Betrachtung des eigenen Verhaltens in der Lage ist und dass man sich selbst nichts vormachen will.

Anforderungsdimension 3
Wenn z. B. anlässlich einer Promillefahrt aus der Strafakte hervorgeht, dass man auch noch bei einer hohen Alkoholmenge nicht angetrunken auf andere gewirkt hat, muss der Psychologe jetzt vermuten, dass zumindest damals eine intensive Trinkgewöhnung vorlag. Wenn Sie früher hohe Alkoholmengen zu sich genommen haben, erwartet der Psychologe bei der MPU von Ihnen, dass Sie intensiv darüber nachgedacht haben, wie es zu dem gesteigerten Alkoholkonsum gekommen ist.

Antwortvorschlag: Ja, mei ich vertrag halt viel. Schaun Sie sich doch die anderen an, die saufen genauso viel oder noch mehr und haben nicht so schnell einen Filmriss. Da musste ich mich doch ranhalten, oder wollen sie immer verarscht werden? Ich habe mir jetzt vorgenommen immer etwas Fettiges davor zu essen. Ein gute Grundlage und alles ist doch halb so wild.

Tiefenpsychologische Interpretation: Der Psychologe sieht, dass der Betroffene seine persönlichen Charakterschwächen deutlich erkannt hat, und eine persönliche Vermeidungsstrategie entwickelt hat.

Anforderungsdimension 4
Es reicht jedoch nicht aus, nur über die äußeren Umstände zu sprechen, die Einfluss auf die negative Verhaltensweise im Straßenverkehr hatten. Wer berufliche, zwischenmenschliche oder finanzielle Gründe als Ursache für den gesteigerten Alkoholkonsum angeben möchte, sollte sich fragen, warum dann nicht jeder Mensch, der in solche Schwierigkeiten gerät, deshalb immer tiefer ins Gläschen schaut.

Antwortvorschlag: Es sind halt nicht alle gleich und außerdem saufen alle meine Freunde. Ich finde nichts daran falsch, einmal tiefer ins Gläschen zu schauen - das Problem dabei ist nur, dass das Gläschen dann immer zu mir sagt: Tu es, trink mich und bestell mich noch mal. In Zukunft werde ich nicht mehr reinschau’n bevor ich es austrinke, dann ist das Thema auch gelöst.

Tiefenpsychologische Interpretation: Der Psychologe sieht, dass der Betroffene seine falsche Herangehensweise bei der "Flucht in den Alkohol" erkannt hat und bereit zur Problembewältigung ist.

 
     
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 Die Bergers: Teil 5 
 
 


Diesmal: Toni Berger

Wenige Jahre nach dem ersten Weltkrieg kam Toni Berger am 27. März 1921 in München zur Welt. Wenige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg verstarb er am 29. Januar 2005 am gleichen Ort. "Komisch", so waren seine letzten Worte. "Es hat sich kaum was verändert. Nur gab es glaub ich in meiner Kindheit den Rewe-Markt noch nicht."

Entdeckt wurde er zweimal. Zum ersten Mal 1972 von Kurt Meisel, einem beliebten Propagandaschauspieler aus der "wilden Zeit". Zum zweiten 2005 von Feuerwehrleuten in seinem Wohnhaus in Nymphenburg. Bei seiner zweiten Entdeckung war er allerdings bereits tot. Schade eigentlich. Nicht nur Edmund Stoiber zeigte sich in seiner anschließenden Rede betroffen, auch Gerhard Polt und Charlotte Knobloch äußerten, sie empfänden "Trauer und Wut", obwohl Frau Knobloch "den Herrn Berger" nach eigenen Aussagen eigentlich "nicht kannte".

Toni Berger spielte sich in die Herzen der Zuschauer, nicht zuletzt mit seinen beeindruckenden Fähigkeiten im Canasta, besonders wenn er in einem völlig unerwarteten Moment immer wieder "den Stoß bekam", so ein Augenzeuge. Aber auch in Rommee, Malefitz und Das verrückte Leiterspiel gewann er so gut wie jedes "Game", wie der lustige kleine Kerl gerne augenzwinkernd "anglizierte".

Berger war gelernter Gießer, betrieb aber als Hobby die Schauspielerei. Er stand oft auf der Bühne rum, wurde daher manchmal von Regisseuren in leichte Gehilfstätigkeiten eingespannt, teilweise gab man ihm sogar kleine Sprechrollen. Einmal durfte er beim Königlich bayrischen Amtsgericht mitmischen, irgendwie als Zeuge oder Angeklagter, das weiß heute keiner mehr so genau. Sein Traum, einmal im Leben den Boandlkramer im Brandner Kaspar zu spielen, erfüllte sich nur ein einziges Mal als Gag in einer Folge von Meister Eder und sein Pumuckl, damals noch mit dem legendären Meister Eder in der Rolle des Meister Eder.

Tomi Berger ruht in Frieden auf dem Münchner Ostfriedhof. Und aus seinen Knochen wachsen Blumen raus.

 
     
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 Gedicht: Pollen 
 
     
 

Gitti hat sich schon so lang
auf diesen Tag gefreut
doch gestern und auch heut
hat sie die Freud gereut

Pollen in den Augen
Pollen auch im Schritt
Pollen unterm Arm
"Des gibs doch einfach nitt

Soll denn des, so eine
verflouchte Scheise
warum denn grade heut!"

flüstert Gitti leise

Ohne es zu ahnen
in fremdem Dialekt
derweil die Äuglein jucken
dass Gitti bald verreckt

"Schneize, schneize, schneize!"
jammert sie im Stillen
"wie soll mer da die Beyne spreize?
Wie kriegt der Kurt da seinen Willen?"


Pollen in der Nase
und im Dekoltee
"Wie kann dis blous so blöd sei?
Sch kann dis niert verrsteihy!


S kotzt mi alles ou.
Itz hawee ower gnue.
I leg mi etzer nieder.
Und mach die Ougen zue."


Währenddessen zeigt der Kurt
den wohl keine Pollen plagen
Esmeralda aus Hawaii
seinen neuen tollen Wagen.
 
     
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 Witze des Monats 
 
     
  Patientin: "Herr Doktor, bitte küssen Sie mich!"

Arzt: "Aber ich kann Sie doch nicht einfach küssen.
       Genau genommen hätte ich Sie nicht mal ficken dürfen!"



*****



Eine Blondine ruft Ihren Freund im Büro an: "Schatz, ich habe hier ein Puzzle, aber ich kann's nicht. Jedes Teil gleicht dem anderen."

Darauf der Freund: "Hast du eine Vorlage?"

Blondine: "Ja, auf der Schachtel ist ein roter Hahn. Aber es klappt trotzdem nicht."

Der Freund: "Reg dich nicht auf, wir versuchen es heute Abend zusammen."

Am Abend sieht er sich die Schachtel an. Großes Schweigen.
Dann sagt er: "So, jetzt packen wir die Cornflakes wieder ein und reden nicht mehr darüber!"
 
     
 
 Leserbriefe und Leseranfragen 
 
     
  Liebe SLUT Männer, Ihr habt sehr gut recherchiert.

Nur eine Kleinigkeit muss ich beanstanden:
Frank fuhr nämlich mit Sakko und Süßstoffbinder Fahrrad.
Sein Beitrag im Fernsehen lautet richtig:

Mit KARAMELLKRAWATTE durchs Land der Massai.

Grüße Euer Kliemann


Hut ab! Sauber gemacht, Kliemann!
Damit hast Du uns sehr weitergeholfen.

Beeindruckt: Deine Slut-Redaktion
 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Ottmar Hitzfeld?


Er liebt den Fußball
Er war schon auf dem Altenteil - und
Er ist noch immer verheiratet.

 
 
     
 

SLUT!: Guten Morgen Ottmar Hitzfeld.

Hitzfeld: Guten Morgen. Schöner Tag . Es macht wieder Spaß.

SLUT!: Kunststück. Vom Premiere-Sachverständigen zum Bayern Trainer. Ein Comeback in nur drei Wochen. Ihre "Bauchentscheidung" haben Sie sich ja mit 3,25 Millionen pro Jahr versilbern lassen.

Hitzfeld: Ja der Uli (Uli Hoeneß, Anm. d. Red.) ist schon ein netter Mensch.

SLUT!: Man hat Sie ja vor zwei Jahren recht unsanft rausgeschmissen. Rummenigge nannte Sie damals ja ein "ausgelutschtes, altes Krokodil".

Hitzfeld: Ja, ja der Kalle. Der ist halt manchmal etwas impulsiv. Aber im Ernst, ich spüre den Druck nicht mehr, so wie noch vor zwei Jahren. Aber ich habe in den letzten zwei Jahren festgestellt, dass ich den Druck brauche.

SLUT!: Druck? Welchen Druck meinen Sie? Erfolgsdruck.

Hitzfeld: Nein (hahaha). Sie Spaßvogel.

SLUT!: Spaßvogel? Wie meinen Sie das.

Hitzfeld: Ein Beispiel: Auswärtsspiel. Spanien! Ich war damals Trainer und dann kam dieser Auswärtssieg in Madrid. Auf dem Bankett danach, wo der Franz (Franz Beckenbauer, Anm. d. Red.) diese berühmte Rede hielt, war auch diese Lolita. Brasilianisches Model. Kakao pur. Sie wissen schon... .

SLUT!: Interessant.

Hitzfeld: Ja, ja. Unterm Tisch wurde es dann persönlicher.

SLUT!: Wie?

Hitzfeld: Also, ich schiebe Ihr gerade meinen Zeigefinger direkt in Ihr Arschloch. Ich habe meine Finger während der Rede vom Franz natürlich zuvor selbstverständlich unauffällig in meinen Krabbencocktail getaucht. Sie verstehen? Wegen dieser Gleitsache. Es lag ganz ehrlich, ich schwöre, kein Versehen vor. Das hat mir nämlich zu späterer Stunde der Effenberg unterstellt, hahaha. Die rasierte Muschi von dieser Fotze war zwar tropfnass wie ein Kieslaster, aber ich wollte sie anal ausprobieren. Und wissen Sie, Herr äääh Schmitz-Tiedkenhaus, was dann passiert ist? Ich spürte wieder diesen Druck! So wie die ganzen Jahre zuvor, wenn wir auswärts unterwegs waren! Phantastisch!

SLUT!: Aaaaah ja!

Hitzfeld: Ihr Anus schloss sich um meinen Zeigefinger und auch die anderen Finger. Inzwischen hatte ich nämlich bis auf den Daumen die ganze Hand rektal untergebracht, haha. Die Sau konnte gar nicht mehr still sitzen. Die hat wirklich nur noch gequietscht. Der Brazzo (Hasan Salihamidzic, Anm. d. Red.) hat nur zu mir rübergeflüstert "weiter so, Trainer". Das fand ich dann absolut o.K. von ihm. Wissen Sie, äääh Herr Schmitz, der Unterschied zwischen einem Latino-Arschloch und einem Arschloch, z.B. aus Manchester - da waren wir ja auch schon öfters, hahaha, ist die Konsistenz. Die Brasilianerin ist mehr nass, auch anal, drückt und kommt brutal, während die Frauen von der Insel eher furztrocken sind und... . Äääääh, aber - wo waren wir nochmal? Ach ja, ohne diesen Druck kann ich nicht mehr leben. Ich brauche diesen Druck!

SLUT!: Herr Hitzfeld, danke für dieses Gespräch!

Mit Herrn Hitzfeld sprach SLUT-Redakteur Dr. Schmitz-Tiedkenhaus ().
 
     
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