Grußwort an die
Leserinnen und Leser von

 
     
  In der letzten Ausgabe von SLUT! musste ich leider Aussagen lesen und Tendenzen feststellen, die mich in meiner Grundethik zutiefst verletzt haben. Die Moral ist doch ein zu hohes Gut, als dass man sie leichtfertig, wie z.B. eine Handgranate in eine Menschenmenge, verschleudern sollte. Wahr ist, dass der Klassenfeind immer noch auf Kosten des einfachen Mannes lebt. Das Kapital muss endlich die wohlverdiente Niederlage erleiden. Frei nach De Höhner: Wenn nicht jetzt - wann dann?

Euer C. Klar

Die Redaktion wünscht trotz dieses Grußwortes viel Spaß beim Lesen!!!



********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Herzliche Grüße,
Ihre Redaktion


P.S.: Bitte blättern Sie um.
 
     
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 Der kleine Roman (10): Rilkisch 
 
 

Kommissar Eloske kannte sich nicht nur auf Hamburgs Strassen aus, sondern war auch mit dem öffentlichen Personennahverkehr vertraut. "Mir kenna entweder über Jungfernstieg, Gänsemarkt oder Landungsbruckn fahrn. Landungsbruckn waar mir allerdings as Liabste, weil da gibt’s an Kiosk mit Astra." Dieser Vorschlag war auch nach dem Geschmack des Hilfspolizisten Dirk Lentas.

Sie fuhren also mit der S-Bahn zur Haltestelle Landungsbrücken und zogen sich zunächst einige Flaschen Astra rein. "Des duad guat!", freute sich Polizeiobermeister Uri Eloske. "So lasst si´s lem! Verstehst? So lässt sichs l-e-b-e-n." "Ja, davon versteh auch ich etwas. Ich war nicht immer Hilfs-Sheriff.", warf Lentas übermütig ein. "Nun war es aber ein Montagnachmittag, an dem meine Großmutter hinter dem Kartoffelfeuer saß. Der Sonntagsrock kam ihr montags eins näher, während ihr jenes Stück, das es sonntags hautwarm gehabt hatte, montags recht montäglich trüb oberhalb von den Hüften floß. Sie pfiff, ohne ein Lied zu meinen, und scharrte mit dem Haselstock die erste gare Kartoffel aus der Asche. Weit genug schob sie die Bulve neben den schwelenden Krautberg, damit der Wind sie streifte und abkühlte. Ein spitzer Ast spießte dann die angekohlte und krustig geplatzte Knolle, hielt diese vor ihren Mund, der nicht mehr pfiff, sondern zwischen windtrocknen, gesprungenen Lippen Asche und Erde von der Pelle blies." "Holla, holla, ned schlecht, wo hast denn Du so reden glernt?" "Gewiß nicht im Freudenhaus oder in der Schul.", erwiderte keck der Aushilfskommissar. "Hahahaha", lachte es aus Eloske raus. "Hähähä", konterte Lentas. "Bitte reich mir noch ein Fläschlein mit dem guten Truncke!", bat Eloske. "Gern, lieber Kommissar.", bestätigte Lentas und übergab ein weiteres Bier.

Die Stunden vergingen und es war schon früher Morgen, was sich am Zwitschern der Vögel und an den vorüber ziehenden Nachtschwärmern auf dem Weg nach Hause, bzw. auf der Suche nach einem schnellen Fick noch kurz bevor der Morgen graut, zeigte. "Aaah, was für a scheene Nacht. Gfoit Dir doch aa, Dirk, ha?" "Soll ich ehrlich sein?", fragte Dirk Lentas. "Freile!", rief Eloske und schlug Lentas kumpelhaft mit der flachen Hand auf den Hinterkopf. Lentas flüsterte jetzt: "Ich möchte gerne mit Rilke antworten. Geht das klar?" "Von mir aus, aa, wenn i vermutlich nix versteh, harrrharrrharr!" Das Flüstern war nun nur noch ein Wispern: "O ihr zärtlichen, tretet zuweilen in den Atem, der euch nicht meint, lasst ihn an eueren Wangen sich teilen, hinter euch zittert er, wieder vereint. O ihr Seligen, o ihr Heilen, die ihr der Anfang der Herzen scheint. Bogen der Pfeile und Ziele von Pfeilen, ewiger glänzt euer Lächeln verweint.", hauchte der Praktikant und zwei kleine Tränen lösten sich beinahe unmerklich aus dem Trüb der sinnlichen Augen von Lentas. "Und Ghandi sagte: nur die Liebe sieget über den Hass. Und wenn ihr Euch hasset, so lasset..." "Halt!" schrie Eloske. "Hasse! Das ist es! Wir hätten beinahe vergessen, unseren Fall weiterzuverfolgen! Man erwartet unseren Bericht!" "Konfuzius sagte: Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So bleibt dir mancher Ärger erspart." "Ja, is scho recht. Los jetzt!", verlor Eloske mal wieder komplett die Beherrschung und zerrte Dirk Lentas am Ärmel hinter sich her in Richtung Gruner und Jahr-Gebäude. Die frische Morgenluft ließ die Wangen der beiden herrlich erhitzt erröten.

Wenn Sie wissen wollen, wie alles anfing, lesen Sie bitte in
"Der kleine Roman" (gebundene Ausgabe) unter folgendem Link nach:
www.slut-magazin.de/Analverkehr

(Wie es weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von SLUT!)

 
     
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 Wussten Sie schon, dass... 
 
     
 

... am 15. Mai 1955 in Oak Brook (USA) die Fastfood-Kette Mc. Donalds gegründet wurde?

 
     
  Und wussten Sie auch, dass...

 
 

... am selben Tag Claudia Roth (Bündnis 90/Grünen) in Ulm und 13 Jahre später Thomas Erhardt (BG) in Pasing geboren wurden?

 
     
  Und wussten Sie ebenso, dass...

 
 

...zwischen all dem oben Gesagten ein Zusammenhang besteht?

Denken Sie nach! Das Ergebnis wird Sie verblüffen.

 
     
 
 Cartoon: Horsti 
 
     
 
 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
     
 


Heute: "FEED"

Regie: Brett Leonard

Dieser lehrreiche Film räumt ein für alle Mal mit diversen Vorurteilen auf und rückt die Realitäten auf plastische und erfrischende Art gerade.
Erstens ist auch in der heutigen Zeit immer noch der Mann für die Versorgung der Frau zuständig und Frauen wollen das auch so.
Zweitens wird vom Regisseur herausgearbeitet, dass dem heute herrschenden Schlankheitswahn unbedingt Einhalt geboten werden muss. Models kippen vom Laufsteg, Männer bestellen sich im Biergarten keine Schweinshaxe mehr, sondern kauen an Tofu-Burgern zu einer Maß frischem Felsquellmineralwasser. Arme Welt!
Drittens kommt eine entscheidende Botschaft rüber: Halte Dich raus! Es lohnt sich nicht! Undank ist der Welten Lohn!
Viertens: In jedem steckt ein Tier.

So, jetzt aber genug der Lehren.

Zum Inhalt: Frauen fressen nun mal gern und viel. Das hat die Redaktion von SLUT! immer schon gewusst. Aber nach kritischer Analyse dieses Dokumentarfilms wurde dieses Wissen bestätigt. Ein Mann hat erkannt, dass Frauen anständig versorgt werden wollen. Aus diesem Grund besorgt er sich Hamburger und ähnliche fette Köstlichkeiten und füttert seine Angebetene mehr als ausreichend. Die Frau kann bald darauf nicht mehr und liegt nur noch rum. Sie will und muss essen. Wichtig ist für die Frau auch das tägliche Wiegen, um Fortschritte zu dokumentieren und Erfolge feiern zu können. Es fällt gar nicht auf, dass die Frau nur noch isoliert in einem Zimmer auf einem Bett liegt, denn offensichtlich hat sie auch keine Freunde oder Familie, die sich um sie kümmern und mal nachfragen, wo sie denn ist. Auch das ist normal und sehr realitätsnah.
Im Film meint ein anderer Mann, sich einmischen zu müssen. Das ist natürlich Blödsinn. Er meint, der "Fütterer" bringe die Dame seines Herzens in eine psychische Abhängigkeit. Das Ganze sei nur ein "Machtspiel". Der Zuseher hat natürlich von diesem alltäglichen psychologischen Geschwätz und diesem Gutmenschen schnell die Nase voll und den Moralapostel in Windeseile durchschaut. Er lehnt diesen instinktiv ab. Die Sympathien sind schnell klar verteilt.
Trotzdem mischt sich der andere Mann in den geregelten Tagesablauf auf ziemlich anmaßende Art und Weise ein. Er will den Versorger stoppen. Der Regisseur konstruiert als Rechtfertigung für das Eingreifen sogar noch einen Mutterkomplex. Widerlich.
Der kluge und gute Mann gerät etwas in Zeitnot und wird gezwungen mittels eines Trichters flüssiges Fett zu verfüttern, um die Frau satt zu bekommen. Der böse Mann hingegen weiß sich nicht anders zu helfen und greift zur Gewalt... .

Ein schöner Film - aber nur für kluge Köpfe.

 
     
  Ihre Projektgruppe "Film&Fernsehen"  
     
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 Geheimnisvolle Rezepte
 
     
 

Beinahe vergessene Speisen der DDR

Teil I: Karlsbader Schnittschn


Ihr bräucht: Brout, Schinggn, Käse, Buddo, Pabrika und Zwiebln züm Gornion, Salz, Pfeffo, n Oufn zum Wormmochng

Zerscht heizdo mouln Oufn vor, zürga dreissch Brodsent wenscher allser Spitze bringt. Nu nähmdo des Brout und schneidet n poor Scheim ab, jä noch däim, wie viele Leude essn solln davönn. Könndo abbo ruhisch bischn mehr machng, erfahrungsgemäß is noch seldn was überbliem. Nu wolldo Eusch beeiln, Buddo draufzustreischn. Dann lägter gemiedlisch Schingnscheibe fier Schingnscheibe off dess Brout. Buddo liegt also zwischn Brout un Schinggn, wie sischs gehört. Nu müssder machen schnelle un legt n Käse aufn Schingn druff. N Oufn rin. Deggl zu. Fertsch. Nach n boo Minühdn alles wieder näus ünn offn Teller.
ACHTUNG: Rasch vozehrn, weil sonss wödds kalde und dess is ni schöun.

Güdn Abbedid!!!


 
     
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 Nachgefragt bei... ...Szeßht, Fizz & Flohe ! 
 
     
 

Horst K. aus Berlin: Liebe SLUT-Redaktion. Ich weiß weder ein noch aus. Angeblich soll ich für die Begnadigung eines gewissen Christian Klar zuständig sein. Nie von ihm gehört. Was hat der denn gemacht? Soll ich ihn rauslassen? Helft mir bitte!

SLUT!: Lieber Horst. Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland ist in diesem Fall tatsächlich zuständig. Der Spiegel hat geschrieben, dass total unklar ist, ob der Klar tatsächlich geschossen hat. Der Boock hat das ja auch gesagt. Ein grundehrlicher, seriöser Mensch. Wem soll man sonst noch glauben? Also: offenbar alles unklar! Deshalb raus mit ihm. Neue Chance. Die Karten werden neu gemischt... .

 
     
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Ottmar H. aus Giesing: Liebe SLUT-Redaktion. Eigentlich wollte ich ja mit euch gar nicht mehr sprechen. Aber der Druck ist mir doch zu groß geworden. In der letzten Ausgabe habt ihr geschrieben, der Brazzo habe "weiter so, Trainer" gesagt, als ich mit der - ihr wisst schon. Es war allerdings der Gerd Müller.

SLUT!: Danke Ottmar für diese wichtige Klarstellung! Und wahrscheinlich war das Gleitmittel auch kein Krabbencocktail sondern Chili-Sauce.

 
     
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Michi E. aus Westkreuz: Liebe Slut-Redaktion. Ich bin eigentlich seit Jahrzehnten Bayern-Fan. Aber ich schäme mich so. Nicht nur, dass die Mannschaft total Scheiße Fußball spielt, auch wegen der anderen Geschichten. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber ich will 60er-Fan werden. Was soll ich nur tun?

SLUT!: Lieber Michi. Gehe direkt zum Eisen-Fackler. Begib Dich direkt dort hin. Gehe nicht zuerst noch woanders hin. Zieh Dir kein Bier rein. Kauf ein Hanfseil oder ein Drahtseil mit Karabiner und hänge Dich sofort auf!

     
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Lina aus Königswusterhausen (4): Liebe Slut-Redaktion. Ich bin 4 Jahre alt und finde Knut, den kleinen Eisbären, total süß. Könnt Ihr nicht für mich ein Treffen organisieren?

SLUT!: Liebe kleine Lina. Natürlich nicht. Hat Dir denn Dein bescheuerter Vater nicht erzählt, dass Knut total aus dem Maul stinkt? Außerdem leidet er, an äußerst aggressivem Bärenkrebs und wird bald abkratzen.

 
     
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 SLUT!ies 
 
     
 

Projekt: Gefäßforschung

In den vergangenen Jahren haben Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland an Interessensbefragungen teilgenommen. Ziel dieser Umfragen war es, die Jugendlichen und ihre Lehrer über aktuelle Informationsdefizite rund um alle Bereiche der Wissenschaft zu befragen und möglicherweise Abhilfe zu schaffen und spielerisch zu lernen und zu erfahren.

Hierbei kam eindeutig heraus, dass sich jüngere männliche Lehrkräfte für die Anatomie von Schülerinnen, ältere Lehrkräfte für die Anatomie von Schülern, jüngere weibliche Lehrkräfte für strategische Kriegsführung und ältere weibliche Lehrkräfte für die Anatomie von jüngeren Lehrkräften interessieren. Sämtliche Anträge wurden wegen Unverhältnismäßigkeit abgelehnt.

Männliche Schüler zeigten zu 83% ein erhöhtes Wissensdefizit an Reduzierung des Wortschatzes an. Einer der Befragten antwortete auf die Erkundigung nach seinem Befinden durch : "Passt schon.". Auf erneutes Nachfragen durch , ob er sich schon aufs Berufsleben freue, sagte er: "Schon." Versuche, noch weniger sprechen zu müssen, werden momentan auf Strassen und Plätzen, sowie an Schulbushaltestellen erfolgreich praktiziert.

Weibliche Schüler interessierten sich überraschenderweise zu 97% für die Anatomie älterer männlicher Lehrkräfte. In einem bundesweiten Experiment konnten sich tausende junger Mädchen so richtig "austoben". Rund hundert Lehrer quittierten anschließend ihren Dienst, acht erlagen einem Herzinfarkt, einer hat mit einer Handvoll Schülerinnen ein Kosmetikstudio eröffnet. Die Auswertungen aus dem Projekt liegen derzeit beim Staatsanwalt, da einige besorgte Väter den Rechtsweg einschlugen. "Sauerei so was!", sagte Manfred R., 47, Sprecher der eifersüchtigen Familienoberhaupte. "Schon.", bemerkte sein vierzehnjähriger Sohn Marcel.

 
     
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 Nachruf auf Boris Jelzin
 
     
 


Auf Wiedersehn, Boris, adieu, machs mal gut

Du hattest Freude am Leben und Vodka im Blut

warst der Lenker des Landes der Witwen und Waisen

des Sturmes, des Eises, der Sozis, der Greisen

Wir danken für Nutten, für Schmiergeld und Schlichter

für korrupte Schleuser und korrupte Richter

für Lügner, für Schlepper, für Prahler und Dichter

und für Dich und auch für Deine zwei, drei Gesichter
 
     
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 Die Bergers: Teil 6 
 
     
 


Diesmal: Erika Berger

Auch Erika Berger wurde mal geboren. Es war eine saukalte Winternacht im Jahre 1939. Genauer gesagt handelte es sich um den 13. August, 23.11 Uhr, als die kleine Barbara Weilermann in München-Hasenbergl das Licht der Welt erblickte. Wie bei den "Bergers" allgemein üblich (vgl. Abhandlung zu Jörg Berger) lehnte sie ihren richtigen Namen rundweg ab und bestand darauf, Erika Berger gerufen zu werden. Schon bei der Wahl des Vornamens bewies Barbara "Erika" Berger ihr feines Näschen rund um die Erotik. Erika ist unbestrittenermaßen einer der erotischsten weiblichen Vornamen überhaupt und ist insbesondere auch bei Bedienungen sehr beliebt.

Schon seit frühester Jugend beschäftigte sie sich mit den Aktivitäten, die vor der Geburt gefordert sind. In erster Linie ging es ihr aber nicht um den schnöden Geschlechtsakt per se, sondern vielmehr um dessen Anbahnung. Sie philosophierte selbst in der Pubertät nicht darüber, dass "das Runde ins Eckige müsse", sondern verschrieb sich der feinen Erotik. Schwerpunkt war zumeist die non-verbale Kommunikation zwischen Mann und Frau, die Körpersprache.

Der Durchbruch gelang ihr 1987 als sie zum Bildungssender RTL ging und dort "Eine Chance für die Liebe" moderierte und auch per Telefon die Sexualberaterin gab. Laut Auskunft der Medien war diese Sendung ein voller Erfolg. SLUT! konnte allerdings durch knüppelharte Recherchearbeit in Erfahrung bringen, dass es infolge der gutgemeinten Ratschläge massenweise zu Selbstmorden, aber auch zu Mord und Totschlag kam.
Erstes Opfer der Ratschläge war der junge Uwe Schlanz (15) aus Groß-Gerau, der aus lang aufgestautem Frust die Telefonnummer wählte und unglücklicherweise auch noch durchkam. Auf Nachfrage von Frau Berger, ob Sie den Nachnamen "Schwanz" richtig verstanden hätte, erhängte sich Uwe postwendend am Heizkörper. Hintergrund waren jahrelange Hänseleien aufgrund des Namens. Er wollte eigentlich nur einen Tipp haben, wie er psychologisch mit diesem Problem umgehen solle. Von dieser Tragödie wurde selbstverständlich nie berichtet.
Ebenso blieb das Schicksal der Familie Bockshuhn aus Viersen im Dunklen. Luise Bockshuhn wollte wissen, wie sie ihren Erwin nach 12-jähriger sexueller Abstinenz wieder so richtig auf Touren bringen könne. Frau Berger riet standardmäßig ohne weiter nachzudenken zu Champagner, Kerzenlicht und leiser Musik (z.B. Modern Talking). Erwin Bockshuhn war allerdings ein zu acht Jahren verurteilter Pyromane und Schwerstalkoholiker, der bei Modern Talking zu übelsten Gewalttaten neigte. Dieser Tipp von Erika mündete im ersten "nordrheinischen Kettensägenmassaker", bei dem einige Köpfe ins Rollen kamen.
Dies alles ist allerdings nur die Spitze des Eisberges. SLUT! verzichtet an dieser Stelle auf weitere Beispiele.

1991 moderierte sie die Talkshow "Der flotte Dreier", 1994 das "Tageshoroskop" und 2005 den "Nighttalk".

Seit dem Ende Ihrer Talkkarriere arbeitet Erika Berger wieder unter altem Namen als Bedienung in einer bayrischen Traditionsgaststätte.

An dieser Stelle möchte sich SLUT! ganz herzlich bei Barbara Erika Berger bedanken und ihr zu ihrem Lebenswerk gratulieren.

 
     
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 Gedicht: Die unverdiente Punkte-Pleite 
 
     
 

Bild war enttäuscht, Gong war empört
nicht "unser" Versagen hat sie gestört
sondern Bosheit, Verlangen und Raffgier
der "Stimmenverklopper", der östlichen Mafia
"Früher verfeindet und heute vereint",
war das, was der gängige Bildleser meint.
"Stimmenzuschanzer" machen alles kaputt,
schimpfen sogar jetzt die "Boys" aus der "Hood"
Cicero kam grad mal mit Würgen auf den 19. Platz
Schuld daran war die osteuropäische Hatz.
"Ceterum censeo", rief Nicole gleich verbittert.
"das ist echt das Letzte. Ich bin echt erschüttert."
"Ist es in Deutschland mal wieder so weit?"
fragte Herr Drews, denn der weiß stets Bescheid.
So einen Beschiß gabs bisher noch nie -
das ist wohl das Ende des gerechten Grand Prix.
Ralph Siegel hat das wohl schon früher gewusst,
auf Betrug und Verrat hat der echt keine Lust.
Nur R. Cicero macht sich nix draus:
"was solls", sagte er. Das Gedicht ist jetzt aus.
 
     
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 Witz des Monat 
 
     
  München, Hochsommer, Mittagshitze ca. 38 ° C:

Steht ein Mann in Badehose mitten in der Isar, füllt einen Maßkrug mit Flusswasser und will gerade zu trinken anfangen, als vom Ufer ein Bayer zu ihm hinüberbrüllt:

"He, Du do, wos machst'n nacha Du do? Host an Vogl? Du konnst doch net des dreckerte Isarwassa einisaufa. Do werst no krank und griagst an sackrischen Duachfoi und schbeim muaßt gwis a drauf! D'Hund und Katzn scheiß'n nei; des is do ois mit Bakterien und Vir'n versaicht. Wenn's bled hergeht, muaßt sogoa ganz elendiglich dro voregga."

Der Mann in der Isar schaute ihn an und fragte:

"Wat ham se jesacht? Sprechen Sie keen Deutsch, Mann?"

Darauf der Bayer im perfekten Schriftdeutsch noch lauter:

"Gaaanz langsam trinken, das Wasser ist seeehr kalt"
 
     
 
 Leserbriefe und Leseranfragen 
 
     
 

Liebe SLUT! Redaktion,

nach vielen Worten des Lobes muss ich diesmal Euere Ausgabe tadeln. Man(n) bekommt bei Euch den Eindruck, dass Frauen - gleich welchen Alters - lediglich als Lustobjekte sexueller Begehrlichkeiten wahrzunehmen sind. Dies ist nicht richtig, da Frauen durchaus in der Lage sind, auch auf anderen Gebieten des Gesellschaftsleben wunderbare Leistungen zu erbringen. Nicht umsonst ist der Bundeskanzler eine Kanzlerin und werden die beiden aktuellen Fußballweltmeister von Frauen vertreten. Ich möchte Euch daher bitten, künftig den Frauen ein Forum in Euerem Magazin zu bieten, da es ja wohl ein Magazin für die ganze Familie ist (oder sollten bereits die Kochrezepte von einer Frau editoriert werden, Ihr Schlingel?). In Zeiten wie diesen, in denen Seitensprünge als sportliches Hobby, Swinger-clubbesuche als abendliche Tanzveranstaltungen angesehen werden, ist es wichtig, Werte wie Gleichberechtigung und Emanzipation zu vermitteln.

In freudiger Erwartung der nächsten Ausgabe

Euer M. aus W.


Lieber Michael. Auf welchem Planeten lebst Du eigentlich? Frauenfeindlichkeit ist nun wirklich das Allerletzte, was sich das Magazin SLUT! vorzuwerfen hat. Wie allgemein bekannt ist, gibt es auf der ganzen Welt nur elf Personen und Persönlichkeiten. Der Rest sind meist perfekte Spiegelungen der elf "Ur-Personen". Kein Mensch kann etwas dafür, dass die "Vorlagen" ausschließlich männlicher Natur sind. Daraus ergibt sich u.a. die logische Schlussfolgerung, dass Deutschland nach wie vor von einem Kanzler regiert wird, das Magazin "Emma" eigentlich ein Männermagazin ist und außerdem die Weltmeistermannschaft "der Frauen" durchwegs Y-Chromosomen in sich trägt. Bitte akzeptiere das endlich! Dann wird es auch für Dich einfacher! Der Begriff "Frauenfeindlichkeit" ist also mangels Existenz von Frauen per se als Unfug zu werten.

Deine Redaktion

 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Prem Kurc?


Er ist Kapitän der neuen Aida Diva

Er stammt aus Polen, trinkt gerne ein
   Weißbier - und weiß als Einziger
   Mensch, was "Lettchen" ist/sind
 
 
     
 

SLUT!: Guten Morgen, Kapitän Kurc.

Kurc: Guten Abend.

SLUT!: Na, waren Sie recht nervös, als Sie letzte Woche Ihr nagelneues Schiff, die Aida Diva, abgeholt haben?

Kurc: Nervös? Warum?

SLUT!: Ja, diese riesige Verantwortung! Sie kutschieren ja nicht nur zehntausende Passagiere über die Meere, sondern auch beträchtliche Sachwerte. In Millionenhöhe. Da kann man doch schon mal nervös werden!

Kurc: Wo bin ich hier eigentlich gerade?

SLUT!: Haha. Ist klar, Sie kommen durcheinander. Heute Rostock, morgen Hamburg... .

Kurc: Rostock? Hamburg? Was soll das alles? Ich bin doch schon seit ein paar Jahren in München. Pasing! Pension.

SLUT!: Nein. Wir sind gerade in Bremen. Verwirrt? Na ja, die ganze Prominenz in den letzten Tagen. Und - Feuerwerk! Wo ist eigentlich Ihre Gattin? Die arbeitet doch auch als Offizierin bei Ihnen an Bord - ich glaube in Sachen Umwelt oder Müll, oder so?

Kurc: Gattin? Was meinen Sie? Werden Sie nicht unverschämt!!

SLUT!: Sie haben doch letztes Jahr geheiratet. Sie haben bald Hochzeitstag.

Kurc: Aaaah, ja. Da war mal... . Aaah ja, die Blonde. Sie hieß, ääääh heiiiiißt Katrin. Oder so. Österreich. Deutschland. Ja, die ist auch an Bord. Glaube ich.

SLUT!: Das wissen Sie nicht?

Kurc: Hören Sie zu, junger Mann. So viel Fragen. Immer nur Fragen, Fragen, Fragen!! Klar ist, dass sich erst gestern Nacht - und ich sage ausdrücklich: erst gestern Nacht - Tiere im Wald ein Lettchen gekauft haben. Ich bin gestern oben da auf der Brücke von diesem Schiff aufgewacht und habe rausgeschaut. Aus dem Fenster.

SLUT!: So? Und dann?

Kurc: Ja was dann? Da waren sie wieder alle. Alle Tiere im Wald. Wirklich alle. Und sie haben sich draußen im Wald ein Lettchen gekauft. Ich konnte es wieder mal nicht glauben. Noch ein Lettchen! Die lassen es sich wirklich gut gehen da draußen im Wald. Oooh, ich muss weg. Es ist schon hell. Auf Wiederseh´n.

SLUT!: Auf Wiederseh`n Kapitän Kurc. Und: Gute Reise.

Mit Herrn Kurc sprach SLUT-Redakteur Dr. Schmitz-Tiedkenhaus ().
 
     
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  Die SLUT-Redaktion besteht aus den Herren Szeßht, Fizz & Flohe *.

Verantwortlich für den Inhalt: Szeßht, Fizz & Flohe *


* Szeßht, Fizz & Flohe sind: Moses Wolff, Bert Fizz & Florian Winkler


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bekannt


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