Liebe Leserinnen und Leser von
 
     
  Die Reisesaison hat begonnen! Die Redaktion und einige Leser von SLUT! überprüften den Reisetipp "IOS-Perle der Kykladen" Anfang Juni vor Ort eingehend. Die Insel hielt mal wieder alles, was die Redaktion immer schon gewusst und versprochen hat. Umfassendes Fotomaterial steht zur Verfügung. Ein Film wurde gedreht, in dem ein Tiroler, Einheimische, Restaurants, ein Dorf, ein Bus, ein Friedhof und sogar ein Lizard vorkommen. Da bleibt einem die Spucke weg.

Über andere peinliche Figuren behält SLUT! wie immer vornehmes Schweigen.


********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Herzliche Grüße,
Ihre Redaktion


P.S.: Bitte blättern Sie um.
 
     
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 Aktuelles: Fuzzy ist tot 
 
     
 

Wer kennt ihn nicht? Fuzzy. Fuzzy Jones. Freitagabend 18.20 Uhr. Endlich ist es soweit: Nach "Männer ohne Nerven" kommt endlich "Western von gestern". So war das Ganze über Jahrzehnte. Leuchtende Kinderaugen verfolgten ein Männchen mit zotteligem Vollbart und mit dem Hut schief auf dem Kopf. Meistens fiel dieses in irgendwelche Wassertränken für Gäule. Diese Tränken waren/sind meist vor dem Saloon angebracht. Schießen konnte der Typ auch nicht richtig. Er hielt den Revolver immer schief und fuchtelte kreuz und quer in der Gegend rum. Die Schüsse, die sich per Zufall lösten, trafen aber niemals den Widersacher, sondern meistens irgendwelche Schilder, die dann zielgenau auf dem Kopf des Schurken landeten. Außer einer saftigen Gehirnerschütterung passierte den Gegnern von Fuzzy nie etwas.
Das machte ihn auch so sympathisch. Leicht vertrottelt, wie der Zuseher auch, taumelte er durch das Geschehen.

Am 29.05.07 verstarb Fuzzy an den Folgen eines Schlaganfalls. Er wurde 82 Jahre alt. Dies wäre eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn nicht knallharte Recherchen der Redaktion SLUT! Sensationelles ans Licht befördert hätten: Fuzzy Jones war Deutscher, genauer gesagt stammte er aus Berlin und hieß mit bürgerlichem Namen Horst Kilk. Das hätten wir jetzt nicht für möglich gehalten, dass dieser kauzige, alte Kerl gar nicht aus dem Wilden Westen kommt, sondern evtl. aus Kreuzberg, Marzahn oder vom Bahnhof Zoo. Außerdem war Fuzzy schon in den Filmen mindestens 70 Jahre alt. Das grenzt an schwarze Magie.

Es wird gemunkelt, dass sich Horst damals für die Rolle einzelne Zähne hat ausschlagen lassen, um in der Rolle authentischer zu wirken. Kein geringerer als Charlie Chaplin brachte den Horst schließlich nach Hollywood.
Der Höhepunkt seiner Karriere war allerdings eindeutig "Western von gestern". Gestorben ist Fuzzy übrigens in Murnau (Kreis Garmisch-Partenkirchen).
Ob er das Werk "Kein Fuzzy Naval für Folicaldi" gelesen hatte, konnte leider nicht mehr eruiert werden.
Schade.

 
     
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 Der kleine Roman (11): Unverhofft... 
 
 

Plötzlich war Dirk Lentas verschwunden. Er hatte sich einfach in Luft aufgelöst. "Schade", dachte Kommissar Eloske.


Wenn Sie wissen wollen, wie alles anfing, lesen Sie bitte in
"Der kleine Roman" (gebundene Ausgabe) unter folgendem Link nach:
www.slut-magazin.de/Analverkehr

(Wie es weitergeht, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von SLUT!)


Kommissar Eloske
(nach seinen kräftezehrenden Ermittlungen im Fall Folicaldi)
 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
     
 


Heute: Creep

Regie: Christopher Smith
Hauptdarsteller: Franka Potente, Sean Harris, kleiner Hund

Dieser Film handelt von den Folgen der Gesundheitsreform, von überarbeiteten Chirurgen und Menschen, die mit Fäkalien verschmiert, wild in Kanälen herumrennen. Franka Potente als Kate beweist wieder einmal, dass sie schauspielerisch seit "Lola rennt" nichts dazugelernt hat. Es gibt wohl nur eine Rolle, die ihr wie auf den Leib geschneidert ist, nämlich die der herumrennenden, kreischenden Amsel.

Doch von vorne: Kate will nach einer Party mit George Clooney(!)intim werden. Deshalb trinkt sie viel Wodka und will mit der U-Bahn fahren. Sie verschläft allerdings die letzte Bahn und ist im Tunnel- und Bahnsteigsystem eingeschlossen. Eine versuchte Vergewaltigung später durch einen ihr gefolgten brunftigen Partybesucher wird dieser von einem zunächst unbestimmten Etwas hingemetzelt. Das wäre ja nicht so schlimm, denn er hat ja auch versucht, auf unzulässige Weise Druck auf die Dame auszuüben. Die Gerechtigkeit hat hier gesiegt.
Schlimm ist allerdings, dass in der Folge auch andere Menschen ihr Leben lassen müssen. Auf grausame Weise schlägt eine widerliche, verwachsene, ja verkrüppelte Kreatur immer wieder zu. Diese sperrt auch in der Kanalisation durchaus sympathische Zeitgenossen in Käfige, die von Fäkalienwasser überflutet sind und fischt per Harpune die Körper aus der Scheiße. Die Kreatur hat auch Hunger und isst mit Vorliebe die Organe der anderen.
Kate rennt dann den Rest des Filmes mit einem von ihr befreiten Kanalarbeiter (schwarz) durch verschiedenste Gänge und Systeme. Logisch ist, dass der Kanalarbeiter sterben muss, weil er ja schwarz ist und Schwarze in den Filmen bekanntlich selten bis nie überleben. So sind die Regisseure eben.
Die Kreatur ist übrigens Chirurg oder der Sohn eines Chirurgen. Dies kommt allerdings nicht so klar raus. Der Arzt doktert auch bisweilen recht unfein und rüde mit Sägen und Skalpellen an Mädchen rum. Er nennt auch eine Embryo- oder Babysammlung in Gurkengläsern sein eigen. Und: Er selbst sieht ungesund aus und wirkt etwas unsensibel.

Ganz klar: Die Folgen der Gesundheitsreform. Mittel werden gekürzt, Dienste verlängert. Völlig überforderte Ärzte müssen Nacht- und Wochenenddienste schieben bis die Nerven blank liegen. Irgendwann können sie dann auch nicht mehr. Verkrüppelungen körperlicher und seelischer Art sind die logische Folge. Die Ärzteschaft zieht es reihenweise in den Untergrund. Labors und heimliche Operationssäle werden heimlich in Kanälen und Tunnels eingerichtet. Es wird ohne Krankenschein und Praxisgebühr gemetzelt und operiert, was das Zeug hält.
Die Herren Politiker sind schuld. Hier setzt der Film an und konkretisiert auf anschauliche Weise diese Kernaussage.
Der Film endet mit Verbluten. Dem Doktor kommt ein Haken quer durch den Hals. Kate hat es geschafft. Sie sitzt nach dieser Konfrontation mit diesem derangierten Vertreter der Ärzteschaft entnervt und etwas fertig auf dem Bahnsteig. Mit einem Hund.

Der Film als Gesamtwerk ist sozialkritisch und nicht ganz „ohne“. Wieder mal ein Werk für gebildete Leute mit Humor.

 
     
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 Der Reisetipp: Hall in Tirol 
 
     
 
Die Türme von Hall mit dem Karwendel im Hintergrund
 
     
 

Tirol ist ein ursprünglich gebliebener Fleck Erde und bekannt für seine Berge, Täler und das Sporthotel Stock im Zillertal. Es hat einen sehr hohen Berg, den nennt man den Ortler, einen auch ziemlich hohen, der heißt Königsspitze und einen relativ hohen, der hört auf den Namen Großglockner. Man spricht es allerdings "Großglrocknch." Es gibt im Prinzip nur zwei verschiedene Gerichte in Tirol: Gröschtl und Gselchts, außerdem hinterher Zwetschgenknödel für die "Gschleckrtn". Zum Trinken gibt es einfachen Rotwein und handfesten Schnaps, der auch äußerlich angewendet wird, wenn mal wieder einer der beinharten Tiroler Burschen "zwei, dreihundrcht Metr runtrgrutscht isch und sicch seilber zamflickchen muss." sagt Pätch (Peter, Anm. der Red.), ein Einheimischer. "Neulichh hab ich an schöunen Absturz hingleight, als ich groud eine Gruppe von Tourischtn durchh ein nichcht leicchhtes Stickherle Berggh gfierht haum, na wour i pleitzlich in dr Luft und kurz drouf guad vierhundcht Metch Richtung Toul. Gottloub haun ih a Flickhzeigh dabeyghoubt, so douss i mir die klaffenden Wunden schnöll wieder zamgschustert haum und nach a bour Minuten wour i wieder droum bey de Tourischtn."

Anfang des neunzehnten Jahrhunderts mischten sich Aufständische in die Politik ein, was ihnen aber nicht gutbekam. Einer von ihnen hieß Andreas Hofer, der aber wurde ein Jahr nach dem "Znaimer Waffenstillstand", von dem die Tiroler heute noch sprechen wie ein Gallier von Alesia, erschossen. "Dr Verräter Franz Raffl hat den Toud vom Houfer zu verantworten.", verriet uns Herbert Ziegler, Landwirt und Wildwasserfan. Als die Schützen Andreas Hofer nicht gleich tödlich verletzten, rief dieser aus: "Lechrnts erscht moul schiassn, Ihr Vollidiothen!"

Hansi Zellensperger, ein Ur-Tiroler erzählt: "Tchrol sch a scheine Gegend. Turischtn sorchgen füchr wirchtschaftlichhen Ausgleychh. S eynzig unangenehme und gfährlichh sind die Globetrottch. Diese Mejnschn sind gefährlichhr als Chhollera und Peschht." Und fügt, nach dem flinken Verzehr einer Speckjause, mir feuchten Augen hinzu: "Die schlimmste Geissel dr Menschheith ischt die Theylung von Thirol in zwei Theyle: den Süden und den Norhden."

Manchmal hat man als "Sommrfrischlch" das Vergnügen, einem der Schützenvereine beim Exerzieren zu begegnen. Das macht vielen Besuchern Spaß und lässt auch den größten Zweifler staunen, wie Tiroler Schützen trotz heftigem Wälzen in Dreck und Gebälk immer fein säuberlich und wie geleckt mit weißen Hemden und sonnengebräunter Haut zurückkehren. Ähnlich sonnengebräunte Einheimische kann man auf der Kykladeninsel Ios beobachten. Hier sorgt ein himmlischer Cocktail in der Abendsonne für selige Stimmung und lässt ein Stück vom Paradies Wirklichkeit werden.

 
     
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 Geheimnisvolle Rezepte
 
     
 

Beinahe vergessene Speisen der DDR

Teil II: Quarkkeulschn


Mir bräuchn: n halbes Kilo Quark, n halbes Kilo Pellkartöffln, hundotfuffzsch Gramm Mehl, fümmsiebzsch Gramm Zucker, n Ei, ne Handvoll Schmalz, zum Druffstreun Zuggo und Zimt.

Da soll uns noch eener nachsagn, dass mer damouls nix hattn. Stimmt ni. E sonst hätt mer doch ni alle Naslang solsch hällische Speisn wie dzum Beyspiel Quorkkeulschn vorgesetzt bekömm! Die gabs immer als Belohnung und sowieson grundsätzlisch bei Oumie! Meine Oumie hat in Bühlau in do Oybiner Strosse gewouhnt unn dutt gabs immo sehr annehmlische und nivouvolle Speisen! Fahrnse ruhisch mal hin, vieeleischt isse ja noch dutt. Mir sin bereits n Johr vor der Wende geflischtet und ham seither nix mehr von do Oumi gehört, sie heisst Conny, wie die Muddi von meiner Frau ooch.

Also: de Kartoffln kochn und pelln (sonst wärns ja keene Pellkartoffln, sondun irschndneandere Schmiere, Du Arschkrambe!), dann inne Presse, wenn zur Hand, sonst Mixer oder so, bitte ooch n bissschn mitdengn. Hat noch keem geschadet. Quark druff, Zucker nei, verknedn, zu Keulschn furmn, platt drüggn, Öl heiß wern lassn, von beidn Seidn brodn - fertsch. Zuggo druff, Zimt druff, off fressn (worm). Mansche tun Rosiehn nei, mansche gehm Abblmuus druff, jeder wie er mag. Gutn Abbedid!

Zur Aufloggorung und weil mo noch Platz ham - hier n Witz: Was is do Ündoschied zwischn m Quarkkeulschn und m Ebbilebbdiggo?

Auflösung: S Quarkkeulschn liescht in Zuggo unn Zimt.

Do Ebbilebbdiggo liescht im Zimmo un zuckt.

Gude alde Witzwore, direkt aussm Volk. Nix VEB. Tschüssi!

 
     
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 SLUT!ies 
 
     
 

Elias performs the lizard joke

 
     
 

Hellas Cartoon

 
     
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 Witz des Monat 
 
     
  Im schönen Sachsen, in der Nähe von Leipzig:
Ein Vater möchte seinem 8-jährigen Sohn die Tiere im Wald zeigen. Sie steigen auf einen Hochsitz.

Der Junge schaut nach Norden und sieht zwei Füchse, der Vater beobachtet den Süden und erblickt eine nackte Frau. Der Sohn ganz aufgeregt zu seinem

Sohn: "Baba, Figgse, Figgse!!!"

Daraufhin der Vater: "Nür, wennde dor Muddi nüscht soochst"!!!
 
     
 
 Leserbriefe und Leseranfragen 
 
     
 

Liebe Slut! Redaktion.

Danke für Eure Empfehlung, aber die beim Fackler waren schon alle tot.
Bin jetzt Sechziger und auch sonst mässig von Verstand.

Euer Michi E. aus Westkreuz


Tut uns sehr leid, lieber Michi!

Deine Redaktion

 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Martin Semmelrogge?


Sein Vater war der Assistent von Kommissar Haferkamp (Hansjörg Felmy) und spielte in der Kultfilmproduktion "Die Vorstadtkrokodile" mit. Als Drogenbe-auftragter war er bei großen Film-produktionen wie "Das Boot" und "Schindlers Liste" zu sehen. Versehentlich lief teilweise die Kamera mit und auch im Schnitt wurde gepfuscht, so dass er teilweise zu sehen und - noch schlimmer - zu hören war. Aus Langeweile liess er sich mehrfach verhaften und entdeckte erst im Gefängnis seine Liebe zur Malerei. Wir trafen ihn in seinem Weinberg auf Malle.

 
 
     
 

SLUT!: Na, altes Haus?

Semmelrogge: Haha, ick wußte, dass die Frage kommen würde.

SLUT!: Wie denn das?

Semmelrogge: Weyl die Fraaje immer kommt.

SLUT!: Aha. Sie sind verheiratet, nicht wahr?

Semmelrogge: Bistn mächtich schlauer Fuchs, wa?

SLUT!: Naja, man recherchiert eben so...

Semmelrogge: Ja, hab erst n paar Wochen mit so ner dicken Blondine rumjevöjelt, eine mit ner ganz schrecklichen Stimme und sagenhaften Möpsen. Später hat se sich dann n jrosses Kaliber im Film jekrallt und is gloob ick mittlerweile fett drinne im Biz.

SLUT!: Verraten Sie uns den Namen der werten Dame?

Semmelrogge: Gerne, wenn meyn Jedächtnis den Nahm ausspuckt...äh, Feldb... nee, Ferres heisst se die Jute. Konnte die Rute janz in Schnabel rinnehm. War jahnichma übel.

SLUT!: Herrje, wir wollten diese Ausgabe eher mit weniger Sex...

Semmelrogge: Fällt Dir ja früh ein, Grünschnabel. Gehn wer ein kiffm?

SLUT!: Selbstverständlich nicht.

Semmelrogge: Hahaha, darfste nich von der Chefin aus, wa?

SLUT!: Äh, also, ich...

Semmelrogge: Okeeh, keen Problem, die Seite is sowieso voll.

SLUT!: Danke, Herr, äh..

Semmelrogge: Immer noch Semmelrogge, aber saagense ruhich Geheimrat zu mir.

Mit Herrn Semmelrogge sprach SLUT-Redakteur Dr. Schmitz-Tiedkenhaus ().
 
     
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