Liebe Leserinnen und Leser von
 
     
 

Hier die

SLUT! Best Of Jubiläumsausgabe




********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Herzliche Grüße,
Ihre Redaktion


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 Der Witz des Monats 
 
  Was ist grün und blau und mag keinen Sex?
SLUT: - Die Neue im Frauenhaus.
 
     
 
 Der aktuelle Rechtstipp 
 
 

Der aktuelle Expertenkommentar: Verhaltensregeln für das Autofahren während des Münchner Oktoberfests

Immer wieder befassen sich schlaue Juristenköpfe und solche, die sich dafür halten, mit dem Autofahren während des Münchner Oktoberfests. Für Bayern: Wies`n. Ganze Kongresse wurden in der Vergangenheit abgehalten, um dieses immer wieder "brandaktuelle" Thema zu beleuchten. Es wurde und wird regelmäßig die allgemeine Empfehlung ausgesprochen, in der Zeit des ausgiebigen Feierns auf das Autofahren zu verzichten. Sollte dies nicht möglich sein, so wäre zu beachten, dass Alkohol sowohl beim Fahrer als auch bei den Mitfahrern die Verkehrssicherheit beeinträchtigen könne. Daher sollte bei Fahrgemeinschaften vereinbart werden, wer das Führen des Fahrzeugs übernimmt, usw. usw. ... .

Das sind und waren aus der Sicht der Redaktion in der Tat ganz neue, wissenschaftliche, ja revolutionäre Erkenntnisse. Es wurde von den Jura-Betonköpfen in der Vergangenheit immer vehement gefordert, dass der Fahrer dann auch die Möglichkeit wahrnehmen muss, allzu betrunkene Fahrgäste nicht mitzunehmen. Aber was ist zu tun, wenn der Fahrer grundsätzlich der Besoffenste von allen ist? Hier kann auf ein anderes Phänomen, das "Gastgebersyndrom", hingewiesen werden. Der Gastgeber ist auf seinen eigenen Festen auch immer derjenige, der zuerst die Pizza rauslässt. Wie soll er in der Autofahrervariante dann in der Lage sein, deeskalierend zu agieren oder sich gar weigern, andere Trunkenbolde mitzunehmen? Im Gegenteil, er wird lautstark und gestenreich andere Saufnasen dazu ermutigen, die Karre auf dem Weg zur nächsten Tankstelle "erst richtig vollzumachen". Die ersten Irren sitzen schon singend im Kofferraum.

Hier ist der promovierte Kongreßjurist dann am Ende seines Lateins. Während des Studium nichts gesoffen, kein Sex, keine Parties, nur Cordhose und Lernen. Das konnte ja nichts werden!

Auf wiederseh`n und bis bald

 
     
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 Das aktuelle Urteil 
 
  Aktenzeichen:       26 C 9821/96
Entscheidungsdatum: 03.09.1996
Gericht:            AG DÜSSELDORF

Titel: Zur Bedeutung der Katalogangabe "Hotel nur für Pärchen"

Leitsatz: Die Katalogangabe "das Hotel, ausschließlich für Pärchen, ermöglicht erholsame Urlaubstage in schöner, tropischer Umgebung, ..." spricht einen Kundenkreis an, der in seiner Zweisamkeit in Ruhe gelassen werden will. Hat der Reisende daraufhin in der Erwartung, außerhalb des Hotels seien abwechslungsreiche Unternehmungen möglich, das falsche Hotel gebucht, so hat er, wenn dies nicht der Fall ist, keine Minderungsmöglichkeit.


Der Expertentipp: Meiden Sie unbedingt Urlaubsziele, die mit "Hotel nur für Pärchen" werben. Pärchen im Urlaub sind grundsätzlich Scheiße. Die meisten sitzen sich gegenseitig händchenhaltend auf dem Pelz und belästigen andere durch pubertäres Rumgeknutsche und einfältigem Gesichtsausdruck. Die von Pärchen ausgehende Langeweile und Humorlosigkeit ist fast schon sprichwörtlich. Treffen Sie also im Urlaub auf ein Pärchen (nicht: Bärchen!), sofort die Reiseleitung informieren, um sich spätere Schadensersatzansprüche vorzubehalten.

Die Expertenkritik: Was soll diese sinnlose Klage? Jeder Anwalt weiß, dass sich so mancher Richter an den einzelnen Paragraphen klammert und darüber die Gerechtigkeit vergisst. Weltfremd.
 
     
  Aktenzeichen:       18 U 92/94
Entscheidungsdatum: 15.12.1994
Gericht:            AG DÜSSELDORF

Titel: Erwartungen an die Beschaffenheit eines Strandes auf Kreta

Leitsatz: Ein Urlauber kann nicht davon ausgehen, dass der Sandstrand auf der Insel Kreta ähnlich feinsandig ist wie ein Nord- oder Ostseestrand.
(Aus den Gründen: ...Dem Kläger wurde für den Zustand des Strandes im Hotelbereich zu Recht eine Minderung zuerkannt. Die Behauptung des Klägers, er habe den Strand wegen des steinigen, mit Bauschutt versetzten Zustands nicht nutzen können, weswegen er eine weitergehende Minderung erreichen möchte, ist deutlich überzeichnet. Der Kläger kann nicht erwarten, dass ein Sandstrand am Mittelmeer ähnlich feinsandig ist wie ein Nord- oder Ostseestrand. Andererseits entsprach der tatsächliche Zustand des Strandes nicht der Prospektbeschreibung als "einer der schönsten Strände Kretas". Bei der Minderung muss aber berücksichtigt werden, dass sich der lange Sandstrand nicht allein vor dem Hotel des Klägers erstreckte. Der Kläger hätte einige Meter seitwärts den vertraglich geschuldeten Strand finden und nutzen können...).


Der Expertentipp: Der schönste Strand Kretas liegt laut Aussage von Dirk Lentas in Lentas. Der o.g. Kläger sollte lieber in Deutschland bleiben und an Nord- und Ostsee mit Pärchen Sandburgen bauen. Im Ergebnis kann auf den "Karibikkreuzfahrtfall" und den "Pärchenfall" (Aktenzeichen sind der Red. bekannt) verwiesen werden.

Die Expertenkritik: Vor Gericht und auf hoher See sind Sie in Gottes Hand. So mancher Richter klammert sich an den einzelnen Paragraphen. Und vergisst darüber die Gerechtigkeit. Wahnsinn.
 
     
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 Geheimnisvolle Rezepte 
 
  Vorwort der Redaktion: Folgendes Rezept soll als Ausweg aus der Sackgasse "Fette Schenkel - Fette Arme" dienen. Viele Menschen leiden unter selbstverschuldeter Fettleibigkeit - auch wenn fast immer der schwarze Peter irgendwelchen "Drüsen" oder anderen "Veranlagungen" zugeschoben wird. Wer fett ist, weiß auch warum! Zumeist wird gefressen und gesoffen, was das Zeug hält und Schuld sind immer die anderen oder gar der liebe Gott. Die Redaktion bietet heute die Lösung. Guten Appetit.

Heute: Eiklar-Omelett mit Gemüse

Zitat einer jungen Frau (Name der Red. bekannt): "Dieses Rezept ist eine Wohltat. Es hat mich auf meinem harten Weg zu schmalen Hüften und schlanken Beinen maßgeblich unterstützt.
Ein fettes Dankeschön an die SLUT!-Redaktion!"


1 Portion: 68 kcal * 0 g Fett


Zutaten:

6 Eiklar
3 Eßlöffel fettfreie Milch
1 Eßlöffel Rizinusöl
3 Eßlöffel gehackte Petersilie
½ Knolle Knoblauch
½ Zwiebel
Gehacktes oder geschabtes Gemüse

Zubereitung:

Eiklar mit drei Esslöffel fettfreier Milch oder Wasser schlagen (am besten lässt es sich im Winter bei Zimmertemperatur schlagen).
Die Masse mit Petersilie und Pfeffer gut würzen. Den Esslöffel Rizinusöl lustig unterheben.
In eine heiße, beschichtete Bratpfanne gießen, Knoblauch und Zwiebel dazugeben. Auf kleiner Flamme backen, bis die Ränder fast trocken sind.
Mit gehacktem oder geschabten Gemüse nach Belieben garnieren (z.B. mit Tomaten, Erbsen, Bohnen, Möhren, Lettchen u.v.m.).
Falten und wenden, hellbraun backen.

Achtung: Hinterher keine Pralinen, Cremes oder Chips.


Guten Appetit und viel Erfolg beim Abnehmen!
 
     
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 Die Literatur-Ecke 
 
 



Diesmal: Überlebt von Iris Berben

"Dunkelheit. Stille. Niemand um mich herum und doch spüre ich andere Menschen. Ich robbe auf allen Vieren durch den Schlamm. Da. Ein Licht. Das muss der Ausgang sein. Wie lange ich wohl hier zugebracht habe? Waren es Tage? Wochen? Stunden? Mit letzter Kraft gelange ich ins Freie. Eine Schweizer Flagge. Ich habe es geschafft."

Die Spannung in diesem autobiographischen Roman lässt den Leser auf keiner Seite ruhen, man fiebert mit, man friert mit, man leidet mit, man weint mit. Sechzig Jahre später berichtet Iris Berben von ihrer mutigen Flucht aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen - vermutlich ihre einzige Chance, zu überleben. Ohne Eitelkeit erzählt sie von den Avancen Bismarcks, die sie erfolgreich abwehren konnte, von der Konkurrenz zu Kristina Söderbaum und den damit verbundenen Intrigen Veit Harlans, über ihre Freundschaft zu Hansi Burg, ihr erstes Engagement bei Theo Lingen, ihre heldenhafte Befreiung tausender zum Tode verurteilter Häftlinge, ihre politische Arbeit mit Heinz Rühmann (die man ihr später wie so oft als Affäre auslegte) und ihre Ehe mit Bertold Brecht.

Überlebt ist nicht nur für Frauen geschrieben. Wer wissen möchte, was Courage bedeutet, sollte es lesen. Schonungslos, ehrlich, ergreifend.

Eine starke Frau. Ein starkes Buch.

 
     
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 Kind&Kegel: Wer will schon den Nikolaus? 
 
 

Jedes Jahr stellen sich viele, viele Kinder die Frage: "Warum fangen die Erwachsenen immer mit diesem Nikolaus- und Christkind-Scheiß an?"

Schon ein fast dreijähriger Kindergartenzwerg weiß von dieser schamlosen Lüge. Wochen vorher wird gedroht und erpresst. So nach dem Motto: "Wenn Du weiter so frech bist, dann bringt der Nikolaus keine Geschenke! ...".
Da verkleiden sich der Pfarrer, der liebe Nachbar, der Onkel, der Opa oder gar der Papa selbst - die Idioten. Lesen Leviten, loben, lassen sich Vorsingen und Gedichte vortragen. Die Omas und Mamas sitzen mit von Glühwein geröteten Bäckchen daneben knabbern Selbstgebackenes und kriegen feuchte Augen. Und der ganze Schmarrn ein paar Wochen später nochmal mit dem Christkind.

Wer natürlich die Kohle, Geschenke und Süßigkeiten einsacken will, spielt bei dieser Weihnachtsmär mit. Dafür liegt vielleicht die neue Playstation unterm Weihnachtsbaum. Das könnte sich lohnen.

Von der SLUT-Redaktion gibt es bei soviel Engagement das neue "Resident Evil Teil 5" oben drauf.

 
     
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 Cartoon: Der eingebildete Trinker 
 
   
     
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 Reisetipp:
 Trinidad und Tobago - Das geteilte Paradies 
 
     
       
     
 

Tobago können sie schon mal vergessen, das ist nur was für "Touris". Und SLUT-Leser sind sicherlich so einiges, aber gewiss keine "Touris". Also gehen wir gleich nach Trinidad. Die Hauptstadt beider Ortschaften (sowohl Trinidad als auch Tobago) heißt "Port of Spain", frei übersetzt Tor von Spanien. Dort dröhnt es. Die Stadt wird durch den Golf von Paria auf einer Seite und der Nordstrecke auf der anderen eingefasst und versieht seine 51.000 Einwohner mit Gebirgs- und Seeansichten. Dies sagt zumindest das "Google"-Übersetzungsprogramm. Alle paar Jahre treffen sich sämtliche Musikanten der West-Indies und kloppen mit Holzstücken in die Bäuche großer Töpfe mit Dellen drin. Dazu gibt es Unmengen Bier namens CARIB und überall sieht man Werbebanner mit halbnackten Südseeschönheiten, auf denen steht "A beer is a CARIB". Diese Veranstaltung nennt sich "Carifesta" und der Bürgermeister von Port of Spain singt täglich zum Auftakt dieses Festivals das beliebte Lied "In Trinidad ann Tobego wi hev evry deh Carifesta". Zu der Musik der Ureinwohner tanzen die Eingeborenen einen seltsamen

 

Tanz: die Frau kehrt dem Mann den Rücken zu und dieser tanzt von hinten zwischen ihren Pobacken rum. Bekommt er dabei einen "massif" (Ständer), gilt die Frau bei den anderen als attraktiv und heiratsfähig.
Diesen Tanz nennen die Einheimischen "sharping" (wetzen).
Das Essen ist einfach, pikant und schmackhaft und man liegt traditionell in Hängematten und schlürft starke Drinks. Manchmal ist in Trinidad auch Karneval, global gesehen ist dieses Ereignis aber eher unwichtig. Ganz und gar nicht unwichtig hingegen ist der Karneval auf der Kykladeninsel IOS, der weitgehend ganzjährig statt-findet. Auch in Ios gibt es Bier, auch dort gibt es kulinarische Köstlichkeiten, Hängematten und Einheimische. Gegen Abend geht dort derart die Post ab, dass wirklich alles zu spät ist. Am Ende des Tages sorgt ein kleiner Cocktail am Square für die nötige Entspannung und lässt die Illusion vom Paradies Wirklichkeit werden ... .

 
     
  Tipps der Redaktion:

Beste Reisezeit für Trinidad: 09. März (Geburtstag von Ronald Reagan)
Durchschnittstemperatur: 37°C
Kost: Rotis gefüllt mit irgendwelchem Zeugs, dazu weisser Rum (Ron)
Musik: Steelbands, Musik von Farbigen

In der nächsten Ausgabe von SLUT!: Yucatan - Tortilla, Tequila, TamTam
 
     
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 Gesellschaftskritik
 
  Was ist bloß mit dem Deutschen los? 

Diese Frage wurde anlässlich der letzten Redaktionssitzung von einzelnen Mitgliedern von SLUT! heftig diskutiert. Hintergrund war die etwas provokante Frage, warum immer weniger Deutsche etwas Vernünftiges lesen oder für sich spätestens mit der Erlangung eines festen Partners beschlossen haben, sich am intelligenten Leben überhaupt nicht mehr zu beteiligen.

"Die meisten sind ja schon restlos überfordert, wenn Sie die wöchentliche Fernsehzeitung lesen!" Das klingt gemein. Ist aber wohl nicht von der Hand zu weisen.

Mal ehrlich: Wer liest denn heute noch "Süddeutsche", "FAZ" und "Die Welt"? Kein Schwein.
Selbst die sogenannten "Intellektuellen", oder diejenigen, die sich fälschlicherweise dafür halten, lesen maximal den "Sport" oder fangen von hinten mit "Panorama" an. Spätestens nach drei lausigen Seiten ist Schluss.

Makaay? Scheiß Bayern. 60 ist besser! Olé, olé, oléeeee! Wieder einige wenige Gehirnzellen verbraten. Nur nicht anstrengen! Erst mal gemütlich einen ziehen lassen. Auf der gemusterten Couch mit Jogginghose. Hot Dog mit Ketchup? Nein, doch lieber mit Majo. Aaaah, Spezi, Spezi ist Spitze. Super! Trink das Original. Hahaha. Lalalalalalaaaa.
Jetzt bitte maximal Boulevardpresse. Toll, die "TZ" und die "BZ" sind ja auch nicht so dick, und so schön bunt. Hahahaha, ein lustiger Comic - dieser Snoopy! Das ist schon eine lustige Nummer. Und dieser neue Familiencomic. Wie heißt der noch mal? Ach ja, Baby Blues. Hahaha, lustig. Stimmt auch.
Die Buchstaben bei so einem Blatt sind ja doch auch größer. Das ist einfacher. Hier Horoskop: Aaaah, ja: "Eine gemütliches Wochenende winkt. Achten Sie auf Ihre Gesundheit. Etwas Überraschendes bahnt sich an!" Interessant. Das Horoskop hat recht. Mal schnell auf die Schüssel. Hoho, gestern Abend vor Wetten, dass... zuviel Hamburger mit Ei - das wirkt sich aus. Dazu noch Chips mit Speck. Da wird die Alte aber staunen, wenn sie als nächstes das Bad betritt. Hahaha, Nasenkrebs nix dagegen. Soooooo, ahhhhh. Spitze! Spülung? Ach neee, kein Bock! Schnell auf die Couch!
Jetzt noch das Wetter? Mal mehr mal weniger Wolken? Aaaaah ja, verstehe.

Fernbedienung. Sport? Neee, zu anstrengend. Kennt sich ja eh keiner mehr aus.
BBC-Tierwelt? Bist Du wahnsinnig. Zu anstrengend. ARTE: Das Wirken von Tiedkenhaus in der ehemaligen DDR? Absurd. Wer bin ich denn. Aaaaah ja. Jetzt kommen wir der Sache schon näher: Godzilla gegen Killerameise James. Das ist lustig. Bumm, zack. Hahaha, das hat er jetzt davon! Geschieht ihm völlig recht. Dieser Sau.

Dazu dudelt im Hintergrund leise Bayern 1: Heute im Stadion - Sportreporter berichten.

Unser Bericht endet hier. Warum oben benannte Zustände so sind, kann nicht gesagt werden. Nur: Es wird immer schlimmer. SLUT! prognostiziert den Untergang des Abendlandes.
Diese Beschreibung gilt für den Geisteszustand des durchschnittlichen deutschen männlichen Wesens.

Frauen sind in der nächsten Ausgabe von SLUT! dran. Dann geht es um fette Bäuche und speckige Schenkel, Kinderstillen, keine Hobbies, Humorlosigkeit, Frigidität, Männerversklavung, mangelnde Persönlichkeit und um Spielverderberei jeglicher Couleur!!

Aber Frauen lesen SLUT! ja sowieso nicht. Lieber Frau im Spiegel mit den neuesten Frisuren. Bravo.

 
     
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 Medizin heute: Fit durch Herbst und Winter 
 
  Körpereigene Abwehrkräfte aufbauen und stärken  
     
 

Der Statistik nach leidet jeder durchschnittliche Deutsche durchschnittlich zweimal im Jahr an einer Erkältung. Besonders im Herbst und im Winter werden durch feuchtes Wetter und kalte Temperaturen erhöhte Anforderungen an das Immunsystem gestellt. Die Erkältungsrate steigt. Scheinbar. Solche Erkältungen lassen sich (angeblich) leider nicht immer verhindern, durch entsprechende, gesunde, vorbeugende Maßnahmen kann die Immunabwehr jedoch gestärkt werden. Diesem Irrglauben hinkt die halbe Menschheit hinterher. Besonders die Gesundheitsindustrie versucht auf perfide Art und Weise dem Menschen Angst einzujagen. Kaum fallen die Blätter, tauchen in der Fernsehwerbung irgendwelche C-Schauspieler oder auch bevorzugt hässliche Menschen mit großen, roten Nasen auf und rotzen in die Kamera, was das Zeug hält. Dem Zuschauer vor der Mattscheibe wird es regelmäßig schlecht, er spürt die Influenza förmlich durch den Apparat direkt auf die Wohnzimmercouch "fliegen". Er greift fast instinktiv zu Nasenspray, Papiertaschentuch und Vitamintabletten. Als Krönung pfeift sich das Opfer dieser Mafia mit debilem Gesichtsausdruck noch 10 Pfund Aspirin rein, während die Nasenschleimhäute vom Spray langsam dahinätzen. Da haben wir ihn: Den eingebildeten, mediengesteuerten Kranken! Das muss doch nicht sein.

Damit Sie den Herbst und Winter ohne den vermehrten Konsum von Taschentüchern und Pillen genießen können, hat das Projektteam Gesundheitsmanagement wieder wertvolle Tipps für Sie zusammengestellt:

Der Körper braucht spezielle "Maßnahmen", damit Muskeln, Knochen, innere Organe, Stoffwechsel und Immunsystem ihre Arbeit leisten können. Anforderungssituationen zum Beispiel am Arbeitsplatz, bei Ehekrach, bei Tod in der Familie, bei hässlichen Scheidungen, in der Stammkneipe und bei starken körperlichen Belastungen sorgen für einen vermehrten Bedarf an "Maßnahmen".

Vermeiden Sie unbedingt:

* Zu viele Vitamine (einige Zitronen kombiniert mit ein paar weißen Tequila
  bzw. einige Orangen mit viel braunem Tequila sind ausreichend und decken
  den Tagesbedarf)
* Mineralstoffe (Magnesium zum Beispiel in Vollkornprodukten, Nüsse und
  Rohkost bewirken schlimmen Durchfall und allergische Reaktionen)
* Spurenelemente (z.B. Zink in Eiern, Haferflocken und Selen in Fisch und
  Fleisch rufen schlimmstes Pupsen hervor).

Damit Sie auch die Schönheit dieser Jahreszeit genießen können, selbst regnerische und kalte Tage gesund überstehen, sollten Sie Ihr Immunsystem auf Vordermann bringen. Sie sollten sich daher mindestens drei Mal täglich sexuell betätigen. Am Besten mit wechselnden Partnern. Das belebt und hält in Schwung. Pudern Sie, bis der Arzt kommt. Das macht eine rosige Haut, die Prostata (für Männer) bleibt fit, der Unterleib (für Frauen) entspannt sich merklich, das Schamhaar bleibt seidig und Sie glänzen überall mit Ausgeglichenheit und guter Laune.

Zudem sollten Sie täglich 4 bis 5 Liter Flüssigkeit (Alkohol) zu sich nehmen. Hier kann auf die erste Ausgabe von SLUT! verwiesen werden (Thema: Trinktipps für heiße Tage). Auch Händewaschen hilft.

Wir wünschen Ihnen einen goldenen Herbst und vor allem beste Gesundheit.

 
     
  Ihre Projektgruppe "Gesundheitsmanagement"  
     
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 Gedichte 
 
 
Paula pulchra

Paula pulchra virgo erat -
virgo sine hymine.
Hymen, umquam perforatum,
numquam reparabile.

Uno die quisque venit,
cuius nomen Meiero.
Et per diem et per noctem
coitant’ in jubilo.

Septem mensibus peractis,
movet se in utero
embryo, quem Meier fecit,
sine ullo dubio.

Novem mensibus peractis,
Paula pulchra peperit.
Meier, alimentes timens,
illo loco effugit.

Quid vos docet, oh puellae,
illa nostra fabula:
Numquam juveni praebete
vostra genitalia.






  Daisy

Liebe Daisy, nun, als Alte
bist Du nach Haus gegangen
Du hast so viel erlebt
Dir ist so viel entgangen

Liebe Daisy, schon als Welpe
kanntest Du nur Plüsch und Wärme
nie wühltest Du im Heu
nie rissest Du Gedärme

Du warst auch niemals schmutzig
an Dich durft keiner ran
Dein Herrchen war nicht anders
liess stets den Anzug an

Du durftest all das sein
was Herrchen leider nie war
Komtess und Königin
Herzogin und Diva

Du konntest launisch sein
und störrisch sein und zicken
doch Hund sein war verboten
auch läufig sein und ficken

Dafür hast Du sehr viel
vom Herrchen mitbekommen
so gerne hat er Knaben
im Auto mitgenommen

Du kanntest es nicht anders
Du wurdest früh verdorben
drum bist Du wohl auch grad
im Mozartjahr gestorben

Ich wünsch Dir allen Segen
und endlich auch mal Ruhe
endlich darfst Du tollen
ohne Schleife, ohne Schuhe

Endlich dort im Himmel
darfst Du mit Hunden spielen
schnüffeln, beissen, schlecken
und nach den Rüden schielen

Nach Herzenslust Dich wälzen
und bellen, knurren, toben
doch pass ein bisschen auf
Dein Herrchen ist auch droben...
 
     
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 Ideenmanagement: "360 hardt & silent" 
 
  Sensationelle Erfindung eines SLUT!-Lesers  
     
 

Viele Männer kennen das, früh´ am Morgen aufgewacht: Steht hart & muss mal! Im Deutschen sagt man dazu "Morgenständer", treffender ist jedoch die fränkische Bezeichnung "Wasseladde`".
Problem: Ein gut geführter und emanzipierter Herr ist heutzutage von dem/der Lebenspartner/-in so erzogen, dass er sein kleines Geschäft nicht mehr - wie in Junggesellenjahren oder auf der Piste - stehend, sondern brav auf der Kloschüssel sitzend verrichtet. Wie, bitteschön, sollen o.g. Tatsachen im gemeinsamen Haushalt beziehungstechnisch auf einer Nenner gebracht - und gelöst werden?
Antwort: "Unmöglich".
Auch nächtelange Diskussionen in div. Fachkreisen führten leider - auf die Praxis bezogen - zu keiner einigermaßen vertretbaren und sauberen Lösung.
Lösung: "360 hardt & silent":


Zugegeben sieht bisschen aus wie ein um 90 Grad nach rechts gedrehtes Pissoir. Geplant ist zunächst, das Produkt in den Maßen XS- bis XXL jeweils in den Varianten ..."g"(=gerade) ..."l"(=links) und ..."r"(=rechts) herzustellen. Je nach Absatz sind Sonderanfertigungen nicht ausgeschlossen.

Es bedarf wohl keiner weiteren Erklärung dazu. Jedem/-r dürften die Vorzüge meiner Erfindung ins Auge springen. Es gibt dazu für den User keine Fragen, wie es z.B. in unserem Kulturkreis derer heute noch sehr viel zur genauen Anwendung eines BD´s gibt. Am selbstgebauten Prototyp wurde eine weitere gesellschaftliche Problematik, die auch das weibliche Geschlecht betrifft, gelöst. Dazu bedarf es aber erst einer kleinen Erläuterung:
Man stellt sich vor, im Rahmen einer äußerst gepflegten Einladung muss eine/einer (=egal) mal. In jedem Fall ist das Geräusch des Strahls so dermaßen infam zu hören, dass jegliche vorausgegangene und etwaig später folgende Diskussion, z.B. über den Weltfrieden oder über die Angebote im neuesten Tchibo- Katalog, jeglicher Grundlage entzogen wird und so im Keim zu ersticken droht! Ursache dafür sind - leider in unserer Gesellschaft an der Tagesordnung - unterschwellige Gedanken der äußerlich, möglicherweise, durchaus gepflegten Zuhörer: "So laut, die Sau, pisst der/die im Stehen? Wieso diese unrhythmischen Unterbrechungen? Prostata im Arsch, hee-, hee-, hee! Wieso spült er/sie gleich am Anfang und darauf gleich noch mal, und noch mal, man hört`s doch trotzdem!" Usw.

Die Lösung: "360 hardt & silent". Du hörst gar nichts!

Der Clou: Pinkeln im Stehen, ohne Nebenwirkungen. Nach meinen Berechnungen für den Prototyp konnte ich einen P-Punkt finden, von dem die zurückspritzenden Strahlen komplett von "360 hardt & silent" erfasst werden. Wie an manchen Pissoirs markiert geht hier eine Steher, ohne, im wahrsten Sinne des Wortes, Nebenwirkungen!

Im Umlauf der Zeiten, in denen sich kleine zu großen Städten wandelten und umgekehrt macht meine Erfindung die Toilette nun endlich für alle zum echten, sauberen und stillen Örtchen!

 
     
  Erfindung von Dammerl (Kontaktdaten über die Redaktion)  
     
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 Kind&Kegel: Der (Schein)Heilige Abend 
 
 

Welcher Mann kennt das nicht, Stress am Weihnachtstag. Die Kinder mal kurz außer Haus beschäftigen (min 2 Std.), den Weihnachtsbaum besorgen und aufstellen, die ätzende Schwiegermutter am Bahnhof abholen, ... . Und alles nur damit die Frau zu Hause in Ruhe den Baum schmücken kann, Geschenke verpackt und ein bisschen köchelt!?
Nach der Bescheerung und dem Weihnachtsessen dann die Geschenkeorgie. Natürlich nur für die Anderen. Mit den fiesen Krawatten, zu engen Pullovern und den knalligen, selbst gestrickten Socken haben Sie sich schon seit Jahren arrangiert. Komplizierteste LEGO-Anleitungen müssen studiert werden damit der Sohnemann ohne Wutausbruch mit seinem neuen Kran spielen kann. Totaler Stress!
Als nächstes die Feiertage. Besuch von oder bei der buckligen Verwandtschaft. Mega-Stress.
Sie beißen sich in den Arsch, weil sich die Spezln noch am Heiligen Abend auf ein gepflegtes Helles treffen und an den Feiertagen miteinander gemütlich Zocken und Killerspiele spielen. Natürlich alles ohne Sie! Familienverpflichtungen halt.

Die SLUT!-Redaktion rät: Spielen Sie das Weihnachtsspiel mit. Zeigen Sie sich von Ihrer besten Seite. Seien Sie einfach nur der Scheinheilige. Es kommen auch wieder bessere Zeiten!

 
     
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 Cartoon: Blümchensex 
 
   
     
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 Reisetipp: Yucatán 
 
  Mexico mi amor oder Dieter war in Mexiko

Typisch mexikanische "Cantina"
 
     
 

Yucatán, ein Traum an der Ostküste Mexikos. Nach einem ewig langen Anflug landet man endlich in Cancún. Cancún besitzt alles, wovor man eigentlich davonrennen sollte. Hotelbunker, sog. Resorts mit zwar weißen Stränden, die aber restlos überfüllt sind, Mc. Donald`s und Burger King. An jeder Ecke Disneyland: Fette, wabbelnde US-Amerikaner, die eis- und pommes-essend an den bunten Häusern vorbeieiern. Mexikaner sieht man nur zufällig z.B. in Taxis oder am Busbahnhof.
Tipp: Schnell weg hier! Mit dem Erste-Klasse-Bus am Besten gleich ab in Richtung Mérida, der größten Stadt Yucatáns. Mérida wurde von Francisco de Montejo am 6. Januar 1542 gegründet und auf der damals bereits bestehenden großen Maya-Siedlung T'ho gebaut. Das ist allerdings nebensächlich, weil von dem ganzen Zauber sieht man sowieso nichts mehr oder nur wenig. In Mérida kann man auf dem Markt dafür Souvenirs aller Art kaufen. Auch Hängematten. Die kauft man am besten auf dem Zócalo. Doch Vorsicht: Eine Hängematte ist nicht sehr rückenschonend.
Die alte Hochkultur der Mayas hat Yucatán stark beeinflusst. Die Besichtigung der Pyramiden und das hautnahe Fühlen von Mystik, Geheimnis und Vergangenheit wird jeden noch so trägen Besucher in seinen Bann ziehen. Chichen-Itzá, Uxmal, Palenque, Tulum und Tikal gehören zum absoluten Pflicht-programm eines jeden Yucatán-Urlaubers. Diese Stätten sollte man aber unbedingt nur mit einem Sombrero auf dem Kopf aufsuchen. Nicht wegen der Sonne, wie die meisten vermuten werden. Ein Sombrero auf dem Kopf demonstriert, dass "man dazu gehört". Das ist für viele deutsche Mitbürger sehr wichtig, will man doch aufzeigen, sich mit den Bräuchen der alten Mexikaner "auszukennen". Auch Dieter Hoeneß trug im Jahre 1986

 

bei der Weltmeisterschaft in Mexiko den landestypischen Sombrero und schlief nachts in der Hängematte.
Und natürlich sind da die Cantinas, die jeder Besucher unbedingt frequentieren muß. Es heißt, dass für Frauen der Zutritt zu den Cantinas streng verboten und bisweilen gefährlich sein soll. Das ist vollkommener Blödsinn. Frauen sind auch zu später Stunde dort stets willkommen. Besonders etwas außerhalb der Stadt, auf dem Land, intensivieren die Einheimischen den Kontakt nach ein paar Gläschen Tequila in der Regel automatisch und zeigen offen ihre Gast-freundschaft. Das bedeutet, dass keine europäische Touristin unbefriedigt nach Hause fahren muss. Der Mexikaner verfügt i.Ü. über ein riesiges Glied, das normalerweise schief angewachsen ist.
Schief angewachsen ist auch die Palme vor der Cremeotissa-Kirche, die majestätisch über dem malerischen Dorf Ios thront. Auch hier kann man alte Kulturen besichtigen. So lohnt sich in jedem Fall eine Wanderung zum Grab des Homer. Man sollte bereits mittags aufbrechen, an den alten Stadt-ruinen entlang in Richtung Paleokastro schlendern, durch ein Tal marschieren - schon ist man da! Vom Grab Homers hat man einen herrlichen Ausblick auf die Nachbarinsel Naxos. Abends wieder in der Chora angekommen, kann man Einheimische bewundern, die mit freundlichen, aber bestimmten Gesten Fremden "den Weg" weisen. Ähnlich wie in den Cantinas in Yucatán sind Frauen stets will-kommen und werden ebenso gast-freundlich wie zuvorkommend behandelt. Abends am Square kann dann bei einem bunten Cocktail die Illusion vom Paradies Wirklichkeit werden.

 
     
  Tipps der Redaktion:

Beste Reisezeit für Yucatán: Weihnachten bis Neujahr
Durchschnittstemperatur: 34°C
Essen und Trinken: Tortillas in grüner Chili-Sauce, Wurm in Schnaps
Musik: "Mexico mi amor" mit der deutschen Nationalmannschaft 1986


In der nächsten Ausgabe von SLUT!: Lovran - Perle an der kroatischen Küste
 
     
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 Die Literatur-Ecke 
 
 



Heute: Kein Fuzzy Naval für Folicaldi

von Bert Fizz und Moses Wolff

Irgendwann dachten sich Bert Fizz und ich: Warum schreiben wir nicht mal ein Buch über den Ort, an dem wir ohnehin jedes Jahr mindestens einmal für ein paar Wochen sind? Also machten wir uns ans Werk und verfassten innerhalb von ein paar Monaten den auf der Kykladeninsel Ios spielenden Roman "Kein Fuzzy Naval für Folicaldi", der aus sechs zusammenhängenden Geschichten besteht. Laut Bert Fizz ist übrigens "auf der letzten Seite Schluss!". Der geniale Dirk Lentas entwarf ein ausgezeichnetes Cover und so schickten wir eben jenes zusammen mit zwei Stories und Exposé an verschiedene Bücheragenten, Lektoren und Verlage (Die diversen Reaktionen schicken wir interessierten Lesern gerne gesondert per e-mail zu.). Letztlich brachten wir den Roman selbst raus und freuen uns heute täglich über die vielen Kisten mit unausgepackten Büchern in Flur, Kammer und Schlafgemach.

Im Buch werden verschiedene - möglicherweise noch lebende - Charaktere vorgestellt, die aus unterschiedlichen Gründen auf der Insel Ios landen und dabei teilweise in unfassbare Abenteuer und Ereignisse verwickelt werden. Außerdem kommen sämtliche relevanten Inselbewohner zum Zuge.

Eine der wichtigsten Hauptfiguren ist Hasse Berglund, der eigentlich auf der Suche nach innerer Erfüllung nach Ios fährt. Das Blatt wendet sich schnell, als er die Bekanntschaft mit einer Handvoll Einheimischer und vor allem deren Konsumgüter macht. Auf einen Schlag verändert sich nicht nur der Urlaub, sondern das ganze Leben Berglunds.
Ebenso wie der mittlerweile legendäre Kommissar Eloske (kein Unbekannter für SLUT-Leser), der einen wirklich sonderbaren Fall aufklären soll, was ihm allerdings schwerfällt, da er täglich in diverse kleine Saufereien verstrickt wird und dadurch nur schleppend vorankommt. Letztlich gelingt es ihm jedoch, eine ihn zufriedenstellende Lösung herauszuermitteln. In erster Linie allerdings schafft er es, die Leserschaft zu verwirren.

Ab 02. Juni 2007 wird sich die komplette SLUT-Redaktion (deren Bestandteil ja bekanntlich das Autorenteam Fizz/Wolff ist) für ca. eine Woche auf das geliebte Eiland begeben. Ein Kuraufenthalt zu reinen Recherchezwecken, aber auch, um dem natürlichen Alterungsprozeß entscheidend entgegenzuwirken.
Autogrammwünsche ins Werk selbst werden von den Verfassern selbstverständlich prompt - evtl. auch an den Originalschauplätzen - in die Tat umgesetzt.

Zwei Reaktionen auf Kein Fuzzy Naval für Folicaldi:

Lang hats gedauert, bis ich mir das gute Stück endlich einmal in Ruhe vornehmen konnte. Belohnt worden bin ich durch eine sehr witzige Sommerlektüre, von der ich mir wünschen würde, dass sie irgendwo auf den Markt käme und dann ganz groß punkten würde. Allein sie wird es nicht. Das ganze ist witzig und originell, wird aber von niemandem verlegt werden, weil es im Grunde ein Männerroman ist und Männer bekanntlich nicht lesen. Mit anderen Worten: Wir sind selber schuld.
Thomas Montasser, Agent


Eine vorzügliche Farce über das Party-Mekka Ios, die in jeder Zeile den Geist dieser Insel verströmt. Rasant, schrill, schräg erzählt - das versauteste Stück Griechenlands seit Vicky Leandros.
Stefan Wimmer, freier Autor


Auf Gabentischen macht das Buch übrigens eine gute Figur.

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 Gesellschaftskritik
 
  Wofür eigentlich Rundfunkgebühren?
Wofür eigentlich Fernsehen?


"Sicherlich nicht, um fast jeden Abend spätestens ab 20.15 Uhr dieses Geschunkel und Gegrinse auf ARD und ZDF anschauen zu müssen!" Das war die Reaktion nahezu aller Passanten bis 40 Jahre auf eine Umfrage der SLUT!-Redaktion in der Münchner Fußgängerzone. Dem Ärger wurde gewaltig Luft gemacht.

Es gab allerdings auch andere: Diese Gestalten waren allerdings zwischen 60 und 85 Jahre, hatten helle Cordhüte (oder auch Pepitahüte) auf dem Kopf und trugen rot-weiß-grün-blaukarierte, verwaschene Baumwollhemden über den Bauch gespannt. Oben aus den Hemden quollen regelmäßig graue Brusthaar-Büschel. Den Reportern fiel auch zumeist ein säuerlicher Geruch auf, der sich bei den zeitlupenartigen Bewegungen der Kreaturen wellenartig ausbreitete. Kein Zweifel: Alter Schweiß.
Die Damen hatten lila bis straßenköterblonde, auftoupierte Haare und geblümte Blusen an. Darunter zeichneten sich fleischfarbene, an den Seiten verstärkte BHs ab. Der nach Mottenkugeln stinkende Faltenrock über alten Tretern war Pflicht. Auch hier der Odeur getrockneten Schweißes alter Schabracken, der eigentlich nur in Pflegeheimen durch die Gänge wabert. Nichts gegen Pflegeheime, aber der Geruch ist bestialisch. "Also, dieser Florian Silbereisen, das ist doch einer. So humorvoll, natürlich und musikalisch. Von dem fühlen wir ältere Menschen uns auch ernst genommen. Der ist wirklich sympathisch". So, viele Muddis und Vaddis unisono. Diese Menschen, die jeden Abend in ihren muffigen Wohnzimmern vor der Glotze mit Häkeldeckchen sitzen, unterliegen natürlich einem gewaltigen Irrtum. Typen wie eben angesprochener Silbereisen, Maxi Arlandt, Stefan Mross mit der unvermeidbaren Stefanie Hertel im Schlepptau und viele andere sind eine echte Plage und natürlich Blender. Sie tun für Geld einfach alles. Nichts ist ihnen zu blöd, nichts ist zu billig, kein Witz zu flach. Abgedroschenes oder geistiges Tieffliegerniveau scheint für diese Herrschaften nicht zu existieren. Oder etwa doch?

Das senile Volk, vornehmlich aus Österreich, der Schweiz und natürlich aus Deutschland begreift wieder mal nichts. Welcher 18 bis 35-jährige verbringt sein Leben freiwillig in Mitten von schunkelnden Halbtoten? Wer moderiert freiwillig Sendungen wie "Das Traumboot der Volksmusik", "Schunkeln mit Maria und Margot Hellwig" oder "Das Winterfest der Alpen"? Wer singt selbst mit verliebtem, auf eine dicke Omi gerichteten Blick von der heißen Liebe mit ihr in einer Veilchenwiese und wieso die Welt auf der Alm noch in Ordnung ist? Wer trainiert sich freiwillig irgendwelche schwachsinnigen Schlagerstargesten an, kann bei als Bären verkleideten "Wildecker Herzbuben" sich ausschütten vor Lachen und vor Verwunderung und freudiger Überraschung fast weinen, wenn Andy Borg aus einem Froschkostüm hüpft? Das sind noch wirkliche Emotionen, die diese jungen "Moderatoren" diesen alten Schwachköpfen vorgaukeln. So jemanden als Schwiegersohn! Das wär`s doch. Wieso hat eigentlich keiner der Blender eine 79-jährige Oma als Geliebte? Oder haben sie doch heimlich?

Die Problematik, warum der geistig gesunde Mensch von den öffentlich-rechtlichen Sendern um 20.15 Uhr kein anspruchsvolles oder zumindest einigermaßen unterhaltsames Programm geboten bekommt, liegt offensichtlich an drei Tatsachen.

Erstens: Es gibt zu viele viel zu wohlhabende und viel zu geschmacksbefreite Alte in den o.g. drei Staaten, bzw. die Lebenserwartung steigt unaufhaltsam in schwindelerregende Höhen. Zweitens: Somit ist auch die Quote der Alten, die auch richtige Deppen und leichtgläubige Idioten sind, immens hoch. Drittens: Junge Abzocker prostituieren sich - zugegebenermaßen erfolgreich - und verdienen sich über die alten Trottel und die vergreisten Programmchefs eine goldene Nase.

Für den normalen Menschen bleibt also nichts anderes übrig, als den Dauerauftrag an die GEZ zu bedienen. Wer kennt eine Lösung für dieses Problem?

SLUT! würde eine kennen - darf sie aber nicht sagen!

 
     
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 Geheimnisvolle Rezepte 
 
 

Heute: Kapaun in rothem Weyn


Zutaten:

1/4 l Brühe
50 Gramm Speck
Schmalz
3 gutgewachsene Zwiefeln
2 Schalotten
250 Gramm feine Pilze (Steynpilz oder Champignon)
1 mittlerer Pokal mit Cognac
1 Lorbeerblatt
1 Thymianzweyg
1 Bund Petersilie
2 Zehen Knoblauch
etwas Mehl
1 Liter hochwertiger Rotweyn
500 g Erdäpfel
ein vollständiger Kapaun


 

Es begab sich vor langer Zeyt, dass ein Vater von seinem ersthen Sohn Wilhelm gefragt wurde, wie denn ein Kapaun aufs Edelste zuzubereithen sei. Der Vater sprach: "Ei, da weiss ich ein schönes Rezepht. Zunächst erlege man das Tier auf eine Art, dass es die Hennen nicht bemercken. Dann rupfe man Feder für Feder und lasse reinigendes Wasser über das noch rohe, warme Thier fliessen, nicht ohne es gleich darauf mit einem Tuche weitgehend abzutrocknen. Mittels eines Schwerthes teyle man den Hahn in vier Theyle." Der zweite Sohn, Peter, fragte nun, wie weyter zu verfahren sei.
Der Vater aber sprach: "Nun reybe man das Fleysch mit Salz und Pfeffer ein und wende es in etwas Mehl; würfle bald Speck, bald Zwiefeln, Knoblauch & Schalotten und hacke sie wohl kleyn. Die Pilze säubere man mit einem Wiegemesser, wie man es bey der Mutter schon gesehen hat." Der dritte Sohn, den nannten sie nur den dummen Hans, fragte: "Benötigt man hier nicht noch etwas Soße? Dies Rezepth düngt mir etwas trocken."
Der Vater gab dem Hans eine schallende Ohrfeige.
"Wer nicht bis zum Ende zuhören kann, wird niemals das halbe Königreich bekommen, Du Wicht! Man gebe die verschiedenen Zutathen n einen Kessel und brate sie in jenem Gemisch unter Beigabe von Schmalz hübsch an, so dass sie eine leicht gebräunthe Farbe bekommen. Nun lösche man die Mahlzeyt mit Cognac und der Brüh und giesse langsam den Weyn in seyner eygentlichen Art darüber. Man versäume hierbei nicht, den kompletten Inhalt hineynzugeben, sonst wirkt das Gebräu später nicht. Sodann schichte man die Erdäpfel, nachdem man sie von der Schale befreyt und geachtelt hat, in eine Pfanne mit Heidefett und brate sie mit wenig Hitz und viel Verstand an. Ab datho lasse man ein Ross sie ben Mal um eine Wiese laufen, so dass ein gutes Stündleyn vergangen ist und nehme endlich Kessel und Pfanne vom Feuer."
Da sprach der Hans, der vor die Türe gelaufen war und sich noch immer die Backe hielt: "Aber noch besser wird die Soße, wenn man sie um die Hälfte einkocht!"
Das klang dem Väterleyn lieblich in den Ohren, er steckte sein zartes Haupt zum Fenster hinaus und rief: "Recht so! Auf diese Art schmeckts grad noch mal so gut!"
Da freute sich der Hans und lernte erneut etwas dazu. Denn er wusste, dass alle Menschen in ihrer Kindheit tüchtige Prügel bekommen hatten, doch dass alle späther davon ihren Nutzen zu ziehen wussthen.
Also aber sprach der Vater: "Bevor man die Speyse jetzt verzehren kann, soll man noch Thymianzweygleyn und Lorbeerblatt entfernen. Die Soße mache mit Saltz, Pfeffer und etwas Zucker geschmacklich und streue einen Hauch Petersilie darüber."

Die Mahlzeit ward also mit großer Pracht und kleiner Freude gehalten.

 
     
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 Gedicht: Die Sauberfrau 
 
 


Auf die Kinder und Freunde dieser Dame
fielen täglich die wildesten Dinge
damals nannte man das noch simpel "Reklame"
und unter den Augen da trug man noch Ringe

Klementine war fix, war immer auf Draht
diese schrullige, seltsame Frau.
Hatte immer das richtige Mittel parat
gegen Ei, gegen Blut und Kakao

War laufend besorgt und wusste Bescheid
über Säubern von Lätzchen und Beinkleid
war nie betrübt und kannte kein Leid
ihr Streben war Frische und Reinheit

Sie ist lang schon von Bildschirm und Litfass verschwunden
doch wir erinnern uns ziemlich genau
an die sorglosen, heiteren, reinlichen Stunden
und an Ei, an Blut und Kakao

In Wirklichkeit war Klementine wahrscheinlich pervers
ihr Schamhaar war ultra geschoren
sie hatte kein Mitleid und kein gutes Herz
und es faustdick hinter den Ohren

War Sado und Ultra und Hardcore und Hure
kurzum: eine richtige Sau
und in ihrem Keller da fanden sich Spuren
von Ei, von Blut und Kakao ...
 
     
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 Gesellschaftskritik: Saufen macht schlau 
 
 

Was die Redaktion von SLUT! immer schon wusste, wird jetzt endlich auch öffentlich formuliert: "Saufen macht schlau!".
Das Magazin "Der Spiegel" berichtete in Ausgabe 4/2007 unter der Rubrik "Karriere: Hoch die Tassen", dass Arbeitnehmer, die trinken, bis zu 14 % mehr verdienen als Abstinenzler. Hierbei beruft sich das Magazin auf US-Studien der Wissenschaftler Pinka Chaterji und Jeffrey DeSimone vom Bostoner National Bureau of Economic Research. Jugendliche, die an der Universität ordentlich gesoffen haben, verdienen zehn Jahre später (im Übrigen völlig gerechtfertigt) deutlich besser als ihre enthaltsamen Kommilitonen. Dieses Phänomen sei allerdings nur bei Männern zu beobachten.
Für diese Erkenntnis muss man allerdings kein Wissenschaftler sein und teure Forschungsgelder verplempern. Die Wahrheit ist, dass die meisten Frauen stinklangweilig und humorlos sind und sowieso nichts saufen. Die wenigen, die anders sind, trinken dann eher Weinschorle und begeben sich schließlich auf große Fahrt auf hohe See. Der große Rest sitzt mit verkniffenem Gesicht vor dem Schreibtisch und strebt (i.Ü. ständig erkältet und mit Schal um den Hals) für Abitur oder Studienabschluss. Eine Thermoskanne Tee am Nachmittag bei dem Treffen mit einer "guten Freundin", die aber eher Rivalin ist und nach Abschluss des Studiums abgestoßen wird wie eine abgefaulte Warze, macht eben noch lange keinen sozialen Kontakt oder Freundschaft.
Das männliche Pendant hierzu ist der abstinent lebende "Commodore 64"-Mensch. Diese Spezies steht dick, pickelig, X- und plattfüßig mit ein/zwei Gleichgesinnten isoliert auf dem Schulhof oder in dunklen Ecken der Uni rum. Für diese Herrschaften sind andere trinkende Normaltypen ein Graus. Eine gemeinsame Dusche mit Geschlechtsgenossen nach dem verhassten Schulsport oder in einem Schwimmbad bedeutet Höchststrafe. Dann lieber doch stinken. Der erste sexuelle Kontakt mit dem anderen Geschlecht erfolgt - wenn überhaupt - erst in den Dreißigern.

Anders der männliche Säufer. "Trinken in Gesellschaft fördert das Sozialkapital" so Edward Stringham, Wirtschaftsprofessor an der Uni von San José. Dieser schlaue Mann hat festgestellt, dass Geselligkeitstrinker sich in Netzwerke integrieren und gerne Beziehungen pflegen. Diese Kontakte zahlen sich später in barer Münze aus. Wer hat noch nicht höchst interessante Menschen bei diversen Wiesnbesuchen oder auf griechischen Inseln kennengelernt? Biere und dazu diverse Schnäpse lassen schnell erkennen, dass man an Bekanntschaften und Spaß interessiert ist. Daraus entstehen dann ratz-fatz Geschäfts-, aber auch Geschlechtsbeziehungen. Wer will das nicht?

Ein Redaktionsmitglied von SLUT! wurde von seinem Vater während des Studiums gerügt, es solle nicht so viel saufen und nicht die ganze Zeit in Kneipen rumhängen. Dieser Vater hat offensichtlich äußerst unüberlegt und kurzsichtig gehandelt. Nach bestandenem Studium musste er sich von seinem stark angeheiterten Sohn doch tatsächlich frech den Spruch "Saufen macht eben doch schlau!" ins Gesicht sagen lassen. Die Argumente für ein alkoholfreies Leben sind dem Herrn Vater am Schluss gründlich ausgegangen.

Doch Vorsicht: Die oben beschriebene Wirkung kann sich nur entfalten, wenn in Gesellschaft gebechert wird. Allein saufen, im stillen Kämmerlein, zeigt (angeblich) keinen Effekt.


Zitate zum Thema:

"Alleinsaufen macht blöd und blöd saufen macht allein."
(Prof. Tom O´Malley, Irland)

"Ich meine ja nur, dass Alkoholkonsum von zu vielen Menschen zu leichtfertig abgelehnt wird, und das Gerede davon, dass Alkohol keine Probleme lösen könne, halte ich wirklich für einen sehr stark revidierungsbedürftigen Gemeinplatz. Gelegentlicher, ich betone: gelegentlicher exzessiver Alkoholgenuss, und ich betone auch das: exzessiver Alkoholgenuss - drei Gläser Wein zum Essen bringen überhaupt nichts - kann durchaus entkrampfen und Probleme überhaupt erst bewusst machen und dadurch eventuell doch zu einer Lösung beitragen."
(Dr. Max Goldt, Göttingen/Berlin)

"Fröhlichkeit ohne Alkohol ist gespielte Fröhlichkeit."
(Peter Menardi, Gräfelfing)

 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
 


Heute: "Grade mal 18 - Bitte stecken Sie ihn mir
        irgendwo rein!"

Regie: Ralle Koslowski
Drehbuch: improvisiert
Darsteller: Betty, Susanne, Hektor, Ismail, Rüdiger, Pablo

In irgendeiner Großstadt, in unseren Tagen. Die lebenslustige Betty möchte etwas erleben, sich selbst ausprobieren, an ihre Grenzen gehen. In einem karg eingerichteten Zimmer träumt sie von einem coolen Job, einer kleinen Familie, vielleicht einem Häuschen mit Garten, auf alle Fälle Kinder, viele Tiere und ein gemeinsames Auto mit CD-Player und Klimaanlage. Von diesen Visionen eingelullt, befreit sie sich zunächst von ihrer unbequemen Kleidung. Mehrere zufällig im selben Raum anwesende Knaben lassen sich von ihrem Beispiel anstecken. Das natürliche menschliche Zwischenspiel aus Sehnsucht und Macht beginnt und schickt den Zuseher auf eine spannende Reise durch eine Welt voller Erwartung, Spontaneität und Unterwerfung. Der Regisseur hat, ähnlich wie Rainer Werner Fassbinder, mit dem Stilmittel der Improvisation gearbeitet und die Darsteller (sämtlich Laien) in einem komplizierten und peniblen Verfahren sorgfältig ausgesucht. Manchmal erkundigt er sich überraschend bei seinen Schauspielern, was sie denn empfinden, was es mit ihnen mache, was sie nachher nach Hause mitnehmen. Entwaffnend ehrlich beantworten die Schauspieler jede noch so ungewöhnliche Frage, teilweise mit vollem Mund. Von Zeit zu Zeit zugehaltene Nasen sorgen nicht nur bei den (männlichen) Darstellern, sondern auch vor den heimischen Bildschirmen für Heiterkeit und Kurzweil.

"Grade mal 18" ist kein lehrreicher Film, aber ein Film, der bezaubert.
Erhältlich im Fachhandel und bei vereinzelten Lagerverkäufen.

 
     
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 Gedicht: Der Saubermann 
 
 

Es ist Marktführer, so wie Tempo und Pril
Aldi hat’s auch - da heißt es Tandil
In Frankreich sagt man so zu Petersilie
es gehört wie Perwoll zur Henkel-Familie

Die Rede ist, das hat nun wohl jeder erraten
nicht von Schultheiss, von Becks, von BUD oder Spaten
auch nicht von Ajax, Domestos und Pril
nein, es geht heute ganz klar um Persil

Aber früher gab es da noch diesen Herrn
den hatten wir irgendwie unheimlich gern
der flimmerte täglich des Abends zuhause
Krawatte und Lächeln, das Haar war leicht krause

Charmant wurde da von der Wäsche geplaudert
nie wurde geprahlt, nie wurde gezaudert
stets wortgewandt, klug und mit heiterem Stil
um ein einziges Thema. Nämlich: Persil

Man hatte auch diesen finalen Satz niemals satt:
Persil, da weiß man, was man hat.
Doch eines Tages war dieser Herr weg.
Jetzt ist er zurück. Er nennt sich: Kurt Beck

Guten Abend.

 
     
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 Ein Kurzfilmdrehbuch 
 
 


Jede Sekunde zählt

Alle Personen sprechen flüsternd, aber mit viel Druck und immer leicht außer Atem.

Die nachfolgenden Ereignisse finden zwischen 16:45 und 17:15 Uhr statt.

Jacks Wohnung. Tag / innen. Jack Bauer steht in der Küche vor der Anrichte. Er schneidet zwei Scheiben Brot von einem Laib ab und beschmiert sie mit Margarine. Danach belegt er die eine Scheibe mit Käse, die andere mit Schinken. Auf der Anrichte steht ein altmodisches Telefon mit Wählscheibe. Jack Bauer wählt eine Nummer.

Schnitt.

Ein anderer Raum. Tag / innen. Nahaufnahme eines ebenfalls altmodischen Telefons, das gerade anfängt zu klingeln. Chloe O´Brian blickt von der Lektüre einer Ausgabe der BRIGITTE auf und erhebt sich von ihrem Sessel. Sie hebt den Hörer ab.

Chloe: J...ja?
Jack:  Chloe! Wo bist Du?
Chloe: Im Wohnzimmer.
Jack:  Bist Du allein?
Chloe: Ja.
Jack:  Gut. Geh zum Fenster.
Chloe: (geht zum Fenster)Bin da.
Jack:  Siehst Du mich?
Chloe: Ja. (Kamera nah auf Chloe mit Telefonhörer in der Hand. Ruckler mit der Kamera, so dass man sieht, dass Jack im Fenster direkt neben Chloe steht, Telefonhörer in der einen, Brote in der anderen Hand.)
Jack:  Wir haben nicht viel Zeit. Fertige eine Sicherungskopie an, von dem, was Du siehst.
Chloe: Okay. (nimmt Zettel und Stift)
Jack:  Chloe! Kann ich Dir vertrauen?
Chloe: Ja. (Zeichnet schlechte Strichzeichnung von Jack mit den Broten und dem Hörer in der Hand). Natürlich.
Jack:  Wie lange dauert die Anfertigung der Sicherungskopie?
Chloe: Etwa drei Minuten.

Das Ticken. Einblendung Uhr: 16:48:32

Chloe: So. Fertig.
Jack:  Danke. Kannst Du noch was für mich tun?
Chloe: Ja.
Jack:  In der linken Schublade des Schreibtischs befindet sich ein weißes Kuvert. Nimm es heraus.
Chloe: Ja, ich habs.
Jack:  Falte die Sicherungskopie zwei Mal. Dann leg sie in das Kuvert. Hörst Du?
Chloe: Verstanden.
Jack:  Chloe! In dem Kästchen auf dem Schreibtisch befinden sich ein Notizbuch und Briefmarken.
Chloe: Ich seh sie.
Jack:  Nimm beides an Dich. Jetzt frankiere das Kuvert ordnungsgemäß.
Chloe: (frankiert das Kuvert) Erledigt.
Jack:  Suche die Adresse von Audrey Raines aus dem Notizbuch.
Chloe: Moment noch...
Jack:  Schnell. Wir haben weniger als neun Minuten Zeit.
Chloe: Äh, Jack, es geht mich zwar nichts an, aber ich denke, ich habe ein Recht darauf, zu erfahren, was eigentlich los ist.
Jack:  Dafür ist jetzt keine Zeit. Ich erkläre es Dir später. Ruf mich an, sobald Du soweit bist.
Chloe: In Ordnung.

Das Ticken. Einblendung Uhr: 16:52:57
Jacks Telefon klingelt.

Jack:  Ja?
Chloe: Ich hab die Adresse.
Jack:  Schreib sie auf den Umschlag.
Chloe: (schreibt) Okay. Ich habs, Jack.
Jack:  Gut. Bitte beeil Dich jetzt. Die Leerung findet in weniger als sieben Minuten statt.
Chloe: Ist gut.

Chloe beeilt sich, zieht eine Jacke an und geht durchs Treppenhaus.

Chloe beeilt sich, zieht eine Jacke an und geht durchs Treppenhaus.

Splitscreen: man sieht links Chloe die Treppe runter laufen und rechts Jack unruhig aus dem Fenster blickend.

Strasse. Tag. Chloe geht aus dem Haus raus über die Strasse zum Briefkasten und wirft den Brief an Audrey in den Briefschlitz.

Splitscreen: Jack Bauer sieht aus dem Fenster, daneben Chloe in "ihrem" Fenster, sie atmet durch (sie hat Unmögliches geleistet.) Sie fertigt eine Zeichnung an mit einem Strichmännchen mit Zopf und erhobenem Daumen (das offensichtlich sie selbst darstellt) und zeigt es Jack. Jack nickt.

Das Ticken. Einblendung Uhr: 16:59:57

Außen / Tag. Der Postbeamte kommt mit dem Sprinter angefahren und leert den Briefkasten. Im 24-Stil erst von weitem, dann extrem nah und verwackelt. Er fischt zwischen allen Briefen den an Audrey raus und öffnet ihn. Er lässt sein Postauto stehen und rennt in eine Bar.


Postbeamter:  "Schnell! Eine Verbindung zur Oberpostdirektion!"

Der Wirt nimmt ein ranziges Telefon und wählt eine dreistellige Nummer.
Dann reicht er dem Postbeamten den Hörer.


Postbeamter:  (ins Telefon) Jack Bauer muss in der Stadt sein. Diesmal kriegen wir ihn. Ich habe einen von ihm in Auftrag gegebenen Brief. Die Marke war noch feucht. Der Einwurf erfolgte also vor weniger als vierzehn Minuten. Bitte schicken Sie einen Fachmann für Einzelverwurf im Postleitzahlenbereich 80469. Beeilen Sie sich!"

Postbeamter:  Zum Wirt: Bitte verbinden Sie mich mit der Verbraucherschutzzentrale!

Wirt wählt eine viertstellige Nummer und reicht ihm den Hörer.

Postbeamter:  Wir haben einen deutlichen Hinweis, dass Bauer Verbindungen zur Lebensmittelindustrie unterhält. (Nimmt Zeichnung heraus) Er hat uns ein Dokument überstellt mit einem versteckten Hinweis auf Brotbelag, vermutlich Frischeprodukte mit Verfallsdatum. Überprüfen Sie Ihren Lagerbestand!

Das Ticken, 24. Einblendung Uhr: 17:09:11

Spliscreen: Der Postbeamte legt auf. Eine miese Sau mit haufenweise Sprengstoff hat mitgehört und nimmt den Kopfhörer ab. Ein unschuldiger aber notorisch geiler 14jähriger Junge hat mitgehört und nimmt den Kopfhörer ab. Auf seiner Nasenspitze glänzt Schweiß. Ein furchteinflössender Chinese hat mitgehört und nimmt den Kopfhörer ab.

Das Ticken, 24. Einblendung Uhr: 17:14:59

Schwarz.

Abspann.

 
     
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 Erstaunliches
 
  Frauen wollen Männer bewundern  
     
 

Recherchen der SLUT!-Redaktion im Umfragedschungel diverser Institute und Unternehmensberatungen beförderten wenig Erstaunliches zu Tage: Nach einer Studie des Haltenhoff-Instituts in Bielefeld für interdisziplinäre Frauenforschung haben Frauen ein starkes Bedürfnis, Männer in schnellen Fahrzeugen und muskulösen Oberkörpern zu bewundern. Die befragten Frauen waren in der absoluten Mehrzahl im Alter zwischen 30 und 45 Jahren. Aufgrund einer repräsentativen Umfrage von 1332 Frauen aus ganz Deutschland haben 77% angegeben, zu Männern mit Sportwagen aufzuschauen.
56% der befragten Damen fühlten sich zudem von sportlichen Typen angezogen. Andere Merkmale wie Beruf, Status, Geld und Alter waren nur geringfügig von Bedeutung.
Hierbei darf allerdings von SLUT! kritisch angefragt werden, ob nicht ein Sportwagen evtl. doch etwas mit Geld (Beruf, Status, Alter) zu tun haben könnte... .?

Mit dieser Studie glaubt das Haltenhoff-Institut eindrucksvoll das Vorurteil widerlegt zu haben, dass für Frauen in besonders hohem Maße der Charakter und der berufliche Status des Mannes die ausschlaggebenden Kriterien bei der Partnerwahl seien.

Das hat SLUT! doch schon immer gewusst! Was nützt dem Herren der Schöpfung der beste Charakter, wenn das nötige Kleingeld (und somit der Sportflitzer) fehlt? Mit seinem tollen Charakter hat in der heutigen Zeit noch niemand eine Frau in seine rostige Schrottlaube gelockt.
Was hat eine Frau davon, mit einem promovierten, angesehenen Akademiker verheiratet zu sein, der a) nie zu Hause, b) ein fetter X-beiniger Schlaffi und c) ein verklemmter Masturbationsmeister ist? - Nichts!
Dann doch lieber den muskulösen Hartz IV-Empfänger, der auch vormittags Zeit hat und mit manikürten, weichen Fingern Frauen an den sensibelsten Stellen zärtlich verwöhnt.

Wieder mal hätte man seitens des o.g. Instituts Kosten und Zeit sparen können.

Die SLUT!-Redaktion spart sich ebenfalls weitere Kommentare und fährt erst mal ins Fitnessstudio. Natürlich tiefergelegt!

SLUT-Mobil (eine 1977er C3 Chevrolet Corvette)
auf dem Parkplatz der Athletenschmiede
 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Gotthilf Fischer (79)?

Er ist der Vorzeige-Schwabe,
Er singt immer und überall,
Er ist sexy und -
Er kommt aus Deizisau

 
 
     
 

SLUT!: Guten Morgen, Herr Fischer.

Fischer: Morgen? Im Frühtau zu Berge wir zieh`n fallera!

SLUT!: Schon so früh so gut gelaunt?

Fischer: Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder - Böse Menschen haben keine Lieder!

SLUT!: Das Alles ohne Chemie? Kein kleiner "Muntermacher"?

Fischer: Heut hau`n wir auf die Pauke, bis dass die ganze Buuuuude kracht! Humba, humba, humba, täterääää! (Fischer setzt kleines Faschingskäppchen auf und bläst lustig in eine Plastiktröte)

SLUT!: Als Sie vor ein paar Jahren an der Love-Parade in Berlin teilgenommen haben, sind Sie ja Opfer von Drogen geworden. Diese wurden Ihnen angeblich unbemerkt ins Glas getan? Sind Sie da inzwischen schon überm Berg?

Fischer: Zwerg? Zwerg? Aaaah ja, Aaaadelheid, Aaaaadelheid schenk mir einen Gartenzwerg! Aaaadelheid, schenk mir einen Gartenzwerg... !!!

SLUT!: Hahaha, Ihre gute Laune ist ziemlich ansteckend. Ich glaube, ich kann es wagen und danach fragen, ob... .

Fischer: Wagen? Hoch auf dem gelben Waaagen, sitz ich beim Schwager vorn, vorwärts die Rosse traaben, lustig schmeettert das Horn, Wiesen, Felder und Auen... .

SLUT!: A propos Felder und Auen. Wir haben in Erfahrung gebracht, dass Sie a) aus dem schwäbischen Deizisau stammen und b) als Wildsau getarnt, derzeit offene Rechnungen mit Konkurrenten vom Fernsehen begleichen sollen. Ihr Kollege liegt im Krankenhaus, grün und blau... .

Fischer: Ja, ja so blau, blau, blau blüht der Enzian, wenn beim Alpenglüh`n wir uns wieder seh´n, mit ihren ro, ro, ro roten Lippen fing es an, die ich nieeeee vergessen kann... .

SLUT!: Jetzt mal im Ernst. Das sind nun wirklich keine kleinen... .

Fischer: Kleine? Weine nicht kleine Eeeeeeva!

SLUT!: Vielen Dank, Herr Fischer, für dieses Gespräch! Das ist mir jetzt wirklich zu dummm... .

Fischer: Bumm? Da macht es bumm, ja und dann kracht`s und alles schreit der Müller macht`s!!!
(Fischer ohrfeigt Reporter Schmitz-Tiedkenhaus rüde)

Mit Herrn Fischer sprach SLUT-Redakteur Dr. Schmitz-Tiedkenhaus ().
 
     
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 Wussten Sie schon, dass... 
 
     
 

... Golf auf eine lange Tradition zurückblickt. Es gilt dabei seine Bälle mit möglichst wenig Aufwand in ein Loch zu drücken, wobei auch verschiedene Schläger zum Einsatz kommen. Mittlerweile entwickelt sich Golf in vielen Ländern als Volkssport. Die Zahl der Spieler wird weltweit auf 50 Millionen geschätzt.

 
     
  Und wussten Sie auch, dass...

 
 

... es zwischen einem Golfplatz und einem Swinger-Club einen gravierenden Unterschied gibt?

Beim Golfplatz ist nämlich nach dem 18. Loch Schluß !

 
     
     
 
 Cartoon: Hellas - Folge 1 
 
     
 
 
     
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 Die Bergers: Teil 5 
 
 


Diesmal: Toni Berger

Wenige Jahre nach dem ersten Weltkrieg kam Toni Berger am 27. März 1921 in München zur Welt. Wenige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg verstarb er am 29. Januar 2005 am gleichen Ort. "Komisch", so waren seine letzten Worte. "Es hat sich kaum was verändert. Nur gab es glaub ich in meiner Kindheit den Rewe-Markt noch nicht."

Entdeckt wurde er zweimal. Zum ersten Mal 1972 von Kurt Meisel, einem beliebten Propagandaschauspieler aus der "wilden Zeit". Zum zweiten 2005 von Feuerwehrleuten in seinem Wohnhaus in Nymphenburg. Bei seiner zweiten Entdeckung war er allerdings bereits tot. Schade eigentlich. Nicht nur Edmund Stoiber zeigte sich in seiner anschließenden Rede betroffen, auch Gerhard Polt und Charlotte Knobloch äußerten, sie empfänden "Trauer und Wut", obwohl Frau Knobloch "den Herrn Berger" nach eigenen Aussagen eigentlich "nicht kannte".

Toni Berger spielte sich in die Herzen der Zuschauer, nicht zuletzt mit seinen beeindruckenden Fähigkeiten im Canasta, besonders wenn er in einem völlig unerwarteten Moment immer wieder "den Stoß bekam", so ein Augenzeuge. Aber auch in Rommee, Malefitz und Das verrückte Leiterspiel gewann er so gut wie jedes "Game", wie der lustige kleine Kerl gerne augenzwinkernd "anglizierte".

Berger war gelernter Gießer, betrieb aber als Hobby die Schauspielerei. Er stand oft auf der Bühne rum, wurde daher manchmal von Regisseuren in leichte Gehilfstätigkeiten eingespannt, teilweise gab man ihm sogar kleine Sprechrollen. Einmal durfte er beim Königlich bayrischen Amtsgericht mitmischen, irgendwie als Zeuge oder Angeklagter, das weiß heute keiner mehr so genau. Sein Traum, einmal im Leben den Boandlkramer im Brandner Kaspar zu spielen, erfüllte sich nur ein einziges Mal als Gag in einer Folge von Meister Eder und sein Pumuckl, damals noch mit dem legendären Meister Eder in der Rolle des Meister Eder.

Tomi Berger ruht in Frieden auf dem Münchner Ostfriedhof. Und aus seinen Knochen wachsen Blumen raus.

 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
     
 


Heute: "FEED"

Regie: Brett Leonard

Dieser lehrreiche Film räumt ein für alle Mal mit diversen Vorurteilen auf und rückt die Realitäten auf plastische und erfrischende Art gerade.
Erstens ist auch in der heutigen Zeit immer noch der Mann für die Versorgung der Frau zuständig und Frauen wollen das auch so.
Zweitens wird vom Regisseur herausgearbeitet, dass dem heute herrschenden Schlankheitswahn unbedingt Einhalt geboten werden muss. Models kippen vom Laufsteg, Männer bestellen sich im Biergarten keine Schweinshaxe mehr, sondern kauen an Tofu-Burgern zu einer Maß frischem Felsquellmineralwasser. Arme Welt!
Drittens kommt eine entscheidende Botschaft rüber: Halte Dich raus! Es lohnt sich nicht! Undank ist der Welten Lohn!
Viertens: In jedem steckt ein Tier.

So, jetzt aber genug der Lehren.

Zum Inhalt: Frauen fressen nun mal gern und viel. Das hat die Redaktion von SLUT! immer schon gewusst. Aber nach kritischer Analyse dieses Dokumentarfilms wurde dieses Wissen bestätigt. Ein Mann hat erkannt, dass Frauen anständig versorgt werden wollen. Aus diesem Grund besorgt er sich Hamburger und ähnliche fette Köstlichkeiten und füttert seine Angebetene mehr als ausreichend. Die Frau kann bald darauf nicht mehr und liegt nur noch rum. Sie will und muss essen. Wichtig ist für die Frau auch das tägliche Wiegen, um Fortschritte zu dokumentieren und Erfolge feiern zu können. Es fällt gar nicht auf, dass die Frau nur noch isoliert in einem Zimmer auf einem Bett liegt, denn offensichtlich hat sie auch keine Freunde oder Familie, die sich um sie kümmern und mal nachfragen, wo sie denn ist. Auch das ist normal und sehr realitätsnah.
Im Film meint ein anderer Mann, sich einmischen zu müssen. Das ist natürlich Blödsinn. Er meint, der "Fütterer" bringe die Dame seines Herzens in eine psychische Abhängigkeit. Das Ganze sei nur ein "Machtspiel". Der Zuseher hat natürlich von diesem alltäglichen psychologischen Geschwätz und diesem Gutmenschen schnell die Nase voll und den Moralapostel in Windeseile durchschaut. Er lehnt diesen instinktiv ab. Die Sympathien sind schnell klar verteilt.
Trotzdem mischt sich der andere Mann in den geregelten Tagesablauf auf ziemlich anmaßende Art und Weise ein. Er will den Versorger stoppen. Der Regisseur konstruiert als Rechtfertigung für das Eingreifen sogar noch einen Mutterkomplex. Widerlich.
Der kluge und gute Mann gerät etwas in Zeitnot und wird gezwungen mittels eines Trichters flüssiges Fett zu verfüttern, um die Frau satt zu bekommen. Der böse Mann hingegen weiß sich nicht anders zu helfen und greift zur Gewalt... .

Ein schöner Film - aber nur für kluge Köpfe.

 
     
  Ihre Projektgruppe "Film&Fernsehen"  
     
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 Geheimnisvolle Rezepte
 
     
 

Beinahe vergessene Speisen der DDR

Teil I: Karlsbader Schnittschn


Ihr bräucht: Brout, Schinggn, Käse, Buddo, Pabrika und Zwiebln züm Gornion, Salz, Pfeffo, n Oufn zum Wormmochng

Zerscht heizdo mouln Oufn vor, zürga dreissch Brodsent wenscher allser Spitze bringt. Nu nähmdo des Brout und schneidet n poor Scheim ab, jä noch däim, wie viele Leude essn solln davönn. Könndo abbo ruhisch bischn mehr machng, erfahrungsgemäß is noch seldn was überbliem. Nu wolldo Eusch beeiln, Buddo draufzustreischn. Dann lägter gemiedlisch Schingnscheibe fier Schingnscheibe off dess Brout. Buddo liegt also zwischn Brout un Schinggn, wie sischs gehört. Nu müssder machen schnelle un legt n Käse aufn Schingn druff. N Oufn rin. Deggl zu. Fertsch. Nach n boo Minühdn alles wieder näus ünn offn Teller.
ACHTUNG: Rasch vozehrn, weil sonss wödds kalde und dess is ni schöun.

Güdn Abbedid!!!


 
     
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 Nachgefragt bei... ...Szeßht, Fizz & Flohe ! 
 
     
 

Horst K. aus Berlin: Liebe SLUT-Redaktion. Ich weiß weder ein noch aus. Angeblich soll ich für die Begnadigung eines gewissen Christian Klar zuständig sein. Nie von ihm gehört. Was hat der denn gemacht? Soll ich ihn rauslassen? Helft mir bitte!

SLUT!: Lieber Horst. Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland ist in diesem Fall tatsächlich zuständig. Der Spiegel hat geschrieben, dass total unklar ist, ob der Klar tatsächlich geschossen hat. Der Boock hat das ja auch gesagt. Ein grundehrlicher, seriöser Mensch. Wem soll man sonst noch glauben? Also: offenbar alles unklar! Deshalb raus mit ihm. Neue Chance. Die Karten werden neu gemischt... .

 
     
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Ottmar H. aus Giesing: Liebe SLUT-Redaktion. Eigentlich wollte ich ja mit euch gar nicht mehr sprechen. Aber der Druck ist mir doch zu groß geworden. In der letzten Ausgabe habt ihr geschrieben, der Brazzo habe "weiter so, Trainer" gesagt, als ich mit der - ihr wisst schon. Es war allerdings der Gerd Müller.

SLUT!: Danke Ottmar für diese wichtige Klarstellung! Und wahrscheinlich war das Gleitmittel auch kein Krabbencocktail sondern Chili-Sauce.

 
     
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Michi E. aus Westkreuz: Liebe Slut-Redaktion. Ich bin eigentlich seit Jahrzehnten Bayern-Fan. Aber ich schäme mich so. Nicht nur, dass die Mannschaft total Scheiße Fußball spielt, auch wegen der anderen Geschichten. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber ich will 60er-Fan werden. Was soll ich nur tun?

SLUT!: Lieber Michi. Gehe direkt zum Eisen-Fackler. Begib Dich direkt dort hin. Gehe nicht zuerst noch woanders hin. Zieh Dir kein Bier rein. Kauf ein Hanfseil oder ein Drahtseil mit Karabiner und hänge Dich sofort auf!

     
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Lina aus Königswusterhausen (4): Liebe Slut-Redaktion. Ich bin 4 Jahre alt und finde Knut, den kleinen Eisbären, total süß. Könnt Ihr nicht für mich ein Treffen organisieren?

SLUT!: Liebe kleine Lina. Natürlich nicht. Hat Dir denn Dein bescheuerter Vater nicht erzählt, dass Knut total aus dem Maul stinkt? Außerdem leidet er, an äußerst aggressivem Bärenkrebs und wird bald abkratzen.

 
     
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 Die Bergers: Teil 6 
 
     
 


Diesmal: Erika Berger

Auch Erika Berger wurde mal geboren. Es war eine saukalte Winternacht im Jahre 1939. Genauer gesagt handelte es sich um den 13. August, 23.11 Uhr, als die kleine Barbara Weilermann in München-Hasenbergl das Licht der Welt erblickte. Wie bei den "Bergers" allgemein üblich (vgl. Abhandlung zu Jörg Berger) lehnte sie ihren richtigen Namen rundweg ab und bestand darauf, Erika Berger gerufen zu werden. Schon bei der Wahl des Vornamens bewies Barbara "Erika" Berger ihr feines Näschen rund um die Erotik. Erika ist unbestrittenermaßen einer der erotischsten weiblichen Vornamen überhaupt und ist insbesondere auch bei Bedienungen sehr beliebt.

Schon seit frühester Jugend beschäftigte sie sich mit den Aktivitäten, die vor der Geburt gefordert sind. In erster Linie ging es ihr aber nicht um den schnöden Geschlechtsakt per se, sondern vielmehr um dessen Anbahnung. Sie philosophierte selbst in der Pubertät nicht darüber, dass "das Runde ins Eckige müsse", sondern verschrieb sich der feinen Erotik. Schwerpunkt war zumeist die non-verbale Kommunikation zwischen Mann und Frau, die Körpersprache.

Der Durchbruch gelang ihr 1987 als sie zum Bildungssender RTL ging und dort "Eine Chance für die Liebe" moderierte und auch per Telefon die Sexualberaterin gab. Laut Auskunft der Medien war diese Sendung ein voller Erfolg. SLUT! konnte allerdings durch knüppelharte Recherchearbeit in Erfahrung bringen, dass es infolge der gutgemeinten Ratschläge massenweise zu Selbstmorden, aber auch zu Mord und Totschlag kam.
Erstes Opfer der Ratschläge war der junge Uwe Schlanz (15) aus Groß-Gerau, der aus lang aufgestautem Frust die Telefonnummer wählte und unglücklicherweise auch noch durchkam. Auf Nachfrage von Frau Berger, ob Sie den Nachnamen "Schwanz" richtig verstanden hätte, erhängte sich Uwe postwendend am Heizkörper. Hintergrund waren jahrelange Hänseleien aufgrund des Namens. Er wollte eigentlich nur einen Tipp haben, wie er psychologisch mit diesem Problem umgehen solle. Von dieser Tragödie wurde selbstverständlich nie berichtet.
Ebenso blieb das Schicksal der Familie Bockshuhn aus Viersen im Dunklen. Luise Bockshuhn wollte wissen, wie sie ihren Erwin nach 12-jähriger sexueller Abstinenz wieder so richtig auf Touren bringen könne. Frau Berger riet standardmäßig ohne weiter nachzudenken zu Champagner, Kerzenlicht und leiser Musik (z.B. Modern Talking). Erwin Bockshuhn war allerdings ein zu acht Jahren verurteilter Pyromane und Schwerstalkoholiker, der bei Modern Talking zu übelsten Gewalttaten neigte. Dieser Tipp von Erika mündete im ersten "nordrheinischen Kettensägenmassaker", bei dem einige Köpfe ins Rollen kamen.
Dies alles ist allerdings nur die Spitze des Eisberges. SLUT! verzichtet an dieser Stelle auf weitere Beispiele.

1991 moderierte sie die Talkshow "Der flotte Dreier", 1994 das "Tageshoroskop" und 2005 den "Nighttalk".

Seit dem Ende Ihrer Talkkarriere arbeitet Erika Berger wieder unter altem Namen als Bedienung in einer bayrischen Traditionsgaststätte.

An dieser Stelle möchte sich SLUT! ganz herzlich bei Barbara Erika Berger bedanken und ihr zu ihrem Lebenswerk gratulieren.

 
     
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 Aktuelles: Fuzzy ist tot 
 
     
 

Wer kennt ihn nicht? Fuzzy. Fuzzy Jones. Freitagabend 18.20 Uhr. Endlich ist es soweit: Nach "Männer ohne Nerven" kommt endlich "Western von gestern". So war das Ganze über Jahrzehnte. Leuchtende Kinderaugen verfolgten ein Männchen mit zotteligem Vollbart und mit dem Hut schief auf dem Kopf. Meistens fiel dieses in irgendwelche Wassertränken für Gäule. Diese Tränken waren/sind meist vor dem Saloon angebracht. Schießen konnte der Typ auch nicht richtig. Er hielt den Revolver immer schief und fuchtelte kreuz und quer in der Gegend rum. Die Schüsse, die sich per Zufall lösten, trafen aber niemals den Widersacher, sondern meistens irgendwelche Schilder, die dann zielgenau auf dem Kopf des Schurken landeten. Außer einer saftigen Gehirnerschütterung passierte den Gegnern von Fuzzy nie etwas.
Das machte ihn auch so sympathisch. Leicht vertrottelt, wie der Zuseher auch, taumelte er durch das Geschehen.

Am 29.05.07 verstarb Fuzzy an den Folgen eines Schlaganfalls. Er wurde 82 Jahre alt. Dies wäre eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenn nicht knallharte Recherchen der Redaktion SLUT! Sensationelles ans Licht befördert hätten: Fuzzy Jones war Deutscher, genauer gesagt stammte er aus Berlin und hieß mit bürgerlichem Namen Horst Kilk. Das hätten wir jetzt nicht für möglich gehalten, dass dieser kauzige, alte Kerl gar nicht aus dem Wilden Westen kommt, sondern evtl. aus Kreuzberg, Marzahn oder vom Bahnhof Zoo. Außerdem war Fuzzy schon in den Filmen mindestens 70 Jahre alt. Das grenzt an schwarze Magie.

Es wird gemunkelt, dass sich Horst damals für die Rolle einzelne Zähne hat ausschlagen lassen, um in der Rolle authentischer zu wirken. Kein geringerer als Charlie Chaplin brachte den Horst schließlich nach Hollywood.
Der Höhepunkt seiner Karriere war allerdings eindeutig "Western von gestern". Gestorben ist Fuzzy übrigens in Murnau (Kreis Garmisch-Partenkirchen).
Ob er das Werk "Kein Fuzzy Naval für Folicaldi" gelesen hatte, konnte leider nicht mehr eruiert werden.
Schade.

 
     
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 Der Reisetipp: Hall in Tirol 
 
     
 
Die Türme von Hall mit dem Karwendel im Hintergrund
 
     
 

Tirol ist ein ursprünglich gebliebener Fleck Erde und bekannt für seine Berge, Täler und das Sporthotel Stock im Zillertal. Es hat einen sehr hohen Berg, den nennt man den Ortler, einen auch ziemlich hohen, der heißt Königsspitze und einen relativ hohen, der hört auf den Namen Großglockner. Man spricht es allerdings "Großglrocknch." Es gibt im Prinzip nur zwei verschiedene Gerichte in Tirol: Gröschtl und Gselchts, außerdem hinterher Zwetschgenknödel für die "Gschleckrtn". Zum Trinken gibt es einfachen Rotwein und handfesten Schnaps, der auch äußerlich angewendet wird, wenn mal wieder einer der beinharten Tiroler Burschen "zwei, dreihundrcht Metr runtrgrutscht isch und sicch seilber zamflickchen muss." sagt Pätch (Peter, Anm. der Red.), ein Einheimischer. "Neulichh hab ich an schöunen Absturz hingleight, als ich groud eine Gruppe von Tourischtn durchh ein nichcht leicchhtes Stickherle Berggh gfierht haum, na wour i pleitzlich in dr Luft und kurz drouf guad vierhundcht Metch Richtung Toul. Gottloub haun ih a Flickhzeigh dabeyghoubt, so douss i mir die klaffenden Wunden schnöll wieder zamgschustert haum und nach a bour Minuten wour i wieder droum bey de Tourischtn."

Anfang des neunzehnten Jahrhunderts mischten sich Aufständische in die Politik ein, was ihnen aber nicht gutbekam. Einer von ihnen hieß Andreas Hofer, der aber wurde ein Jahr nach dem "Znaimer Waffenstillstand", von dem die Tiroler heute noch sprechen wie ein Gallier von Alesia, erschossen. "Dr Verräter Franz Raffl hat den Toud vom Houfer zu verantworten.", verriet uns Herbert Ziegler, Landwirt und Wildwasserfan. Als die Schützen Andreas Hofer nicht gleich tödlich verletzten, rief dieser aus: "Lechrnts erscht moul schiassn, Ihr Vollidiothen!"

Hansi Zellensperger, ein Ur-Tiroler erzählt: "Tchrol sch a scheine Gegend. Turischtn sorchgen füchr wirchtschaftlichhen Ausgleychh. S eynzig unangenehme und gfährlichh sind die Globetrottch. Diese Mejnschn sind gefährlichhr als Chhollera und Peschht." Und fügt, nach dem flinken Verzehr einer Speckjause, mir feuchten Augen hinzu: "Die schlimmste Geissel dr Menschheith ischt die Theylung von Thirol in zwei Theyle: den Süden und den Norhden."

Manchmal hat man als "Sommrfrischlch" das Vergnügen, einem der Schützenvereine beim Exerzieren zu begegnen. Das macht vielen Besuchern Spaß und lässt auch den größten Zweifler staunen, wie Tiroler Schützen trotz heftigem Wälzen in Dreck und Gebälk immer fein säuberlich und wie geleckt mit weißen Hemden und sonnengebräunter Haut zurückkehren. Ähnlich sonnengebräunte Einheimische kann man auf der Kykladeninsel Ios beobachten. Hier sorgt ein himmlischer Cocktail in der Abendsonne für selige Stimmung und lässt ein Stück vom Paradies Wirklichkeit werden.

 
     
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 SLUT!ies 
 
     
 

Elias performs the lizard joke

 
     
 

Hellas Cartoon

 
     
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 Aktuelles: Erich Mathias Mayer ist tot 
 
     
 

Erich Mathias Mayer war unter seinem bürgerlichen Namen natürlich gänzlich un-bekannt. Er wurde allerdings als "Hias" oder auch "Urviech der Nation" in Rekordzeit der Liebling Österreichs und selbstverständlich auch der gesamten alpenländischen Volks-musikszene.
Karl Moik, sein größter Förderer aber auch Gegner meinte: "Der Hias war ein Genie, aber Genie und Wahnsinn liegen wie so oft ja nah beieinander". In diesem seltenen Fall hatte Moik ausnahmsweise einmal Recht.
In der Sendung "Musikantenstadl" mutierte der unangenehme Selbstdarsteller Moik neben dem Hias regelmäßig zur Nebenfigur, was ihm natürlich total auf den Nerv gegangen ist. Schon bald erkannte er beleidigt und in seiner Rolle als Senioren-Stenz tief gekränkt: "Da Hias muass weg! Der stiehlt mir jo de ganze Show!".

Der Hias allerdings konterte in dieser Zeit mit einem fiesen Trick. Er holte Verstärkung. Nur wenige Zuseher und Kenner der Szene erinnern sich an diesen genialen Schachzug: Hias holte den "Fernseh-Wastl" mit ins Boot. Der Wastl war ein Dackel und Senioren reagieren auf nichts auf dieser Welt mit so bedingungsloser Hingabe wie auf einen Dackel. Da stand es dann auf einmal 1:0 für den Hias.
Kurze Zeit später glich Moik allerdings aus. Der Fernseh-Wastl wurde von einem Auto "niederg`führt". Also stand es 1:1 und die Trauer war groß. Österreich und der Musikantenstadl trugen schwarz. Und Anfang der 90er stand es auf einmal 2:1 für Moik. Wie das kam, ist nicht mehr nachvollziehbar.

Als 12-jähriger verlor der Hias bei einem Unfall im Übrigen nahezu alle Zähne. Deshalb übte er sich ab da an auch im Grimassenschneiden, was ihm bald vortrefflich gelang. Er wurde zum Unikum. Er nahm 1990 für Österreich sogar einmal beim Grand Prix der Volksmusik teil. Der Titel lautete "Was macht ein Papagei in an Solarium". Dieser Hit konnte sich allerdings überraschenderweise nicht durchsetzen. Der Hias wurde damals nur Letzter.

Privat war der Hias geschieden, spielte viel Golf und hatte keinen Sohn.
Dafür allerdings vier Töchter!

Am 07.07.07 (!!!) erschoss sich der Entertainer und Ziehharmonikaspieler in seiner Wohnung in Donnersbach in der Steiermark.

Hias, Du wirst uns fehlen.

 
     
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 Die Filmkritik / Der Filmtipp 
 
     
 

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Heute: Zauberhafte Perversionen

"Harry Potter und der Orden des Phoenix"
Horror, Sex und Magie für Jung und Alt

Schon zu Beginn ein Hammer: Dementoren! Was macht Harry? Er zaubert, noch dazu erlaubt. Dennoch: Stress mit den Oberen. Verdammt! Harry wird stocksauer und schläft erst einmal aggressiv mit der kleinen Schwester von Ron. Diese ist ihm logischerweise sofort hörig. Wie in jedem Harry Potter-Film wird in fast jeder Szene sehr gelungen und sauber ausgeleuchtet Sexualität mit Magie vermischt und Daniel Ratcliffe (Harry Potter) lässt es sich nicht nehmen, seinen "Zauberstift" gekonnt in Lehrkräfte und Mitschülerinnen zu stecken. Voldemort mischt kräftig mit. Er zeigt den Schützlingen seine "Spezialität". Harry beobachtet ihn dabei durch ein in die Duschkabine gebohrtes Loch und manipuliert währenddessen an seiner "Narbe". Später berichtet er den "anderen", was er unglaubliches gesehen hat - doch keiner glaubt ihm. Stattdessen rufen seine angeblichen Kumpels die Tot-Esser. So eine Sauerei, die Kinder im Kino rufen alle: "Harry! Vorsicht!", aber der Idiot hört nicht und rennt voll in die Scheisse. Zum Glück hat er Sirius, der ihn selbstredend befreit. Ein toller Abspann macht Appetit auf Zärtlichkeiten zuhaus.

Exclusiv-Interview mit Daniel Ratcliffe
SLUT: "Wie war der Dreh?"
Ratcliffe: "Gut."
SLUT: "Und sonst?"
Ratcliffe: "Passt."


Die Wisleys
 
vor dem Hitlergruß ist nach dem Hitlergruß: Voldemort
     

Hermine (Emma Watson) und Bellatrix (Helena Bonham Carter) treiben Ulk mit Sirius (Gary Oldman)
 
Seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten: Harry Potter (D. Ratcliffe)
     

Hokus Pokus Fidibus! Malfoy mit "Magic Stick"
 
Rettung in letzter Sekunde: Sirius Black
 
     
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 Gedicht: Die Mädchen 
 
     
 

Das Mädchen mit der roten Bluse:
"Oh sieh mal, da, ein Bund aus Holz,
fast wie ein Tor erscheint es mir.
Du meine Güte, wär ich stolz
gehörte so ein Tor einst mir!"

Das Mädchen mit der Adidas-Jogginghose:
"Mir ist´s als wär der Boden hier
grad ein Symbol für Leben
so unverfälscht, vollkommen schier.
Ein Stück des Ursprungs eben."

Das Mädchen mit der roten Bluse:
"Das Menschsein hat auch seine Tücken,
allein sie sind verborgen mir.
Denn wahre Freude und Entzücken
beschert allein der Morgen mir."

Das Mädchen mit der Adidas-Jogginghose:
"Oh, Deine Worte sind so weise.
Obwohl Du noch ein Kind bist.
Obwohl voll Unschuld und so leise,
ein Blütenblatt im Wind bist!"

Das Mädchen mit der roten Bluse:
"Dankeschön, das kann ich brauchen."

Das Mädchen mit der Adidas-Jogginghose:
"Nichts zu danken. Willst Du rauchen?"
 
     
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 SLUT!ies 
 
     
 

Elias performs the lamb joke

 
     
 

Hellas Cartoon

 
     
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  Die SLUT-Redaktion besteht aus den Herren Szeßht, Fizz & Flohe *.

Verantwortlich für den Inhalt: Szeßht, Fizz & Flohe *


* Szeßht, Fizz & Flohe sind: Moses Wolff, Bert Fizz & Florian Winkler


Moses Wolff
Corneliusstr. 2
80469 München


Bert Fizz
Name und Anschrift
bekannt


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Franckensteinstr. 9
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