Liebe Leserinnen und Leser von
 
     
 

Lungenentzündungen und diverse grippale Infekte können problemlos überwunden werden. Zwar nicht durch den Tipp eines dicken, österreichischen (?) Doktors aus Pasing, der da lautet: "An Fänchel! An Fäncheltääää." Nein! Falsch!
Durch Bier. Genauer gesagt Wiesn-Bier. An alle, die zu wenig im Festzelt waren und deshalb logischerweise jetzt krank sind, nun folgender Tipp der Redaktion:

Viel trinken. Aber bitte das Richtige.

Prost, Ihr Säcke!




********** Vorsicht! **********

SLUT! erscheint monatlich. Immer am 15.


Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihre Redaktion

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 Aktuelles: Faschismus heute 
 
     
 

Eva Herman hat sie durch den Auftritt bei Kerner wieder aus ihren Löchern getrieben: Die Moralapostel, Demutprediger und An-den Pranger-Steller. Aber zu Eva Herman später.
Jetzt gehen sie auch schon auf junge Fußballspieler los. Ihr jüngstes Opfer: Ashkan Dejagah (21), U 21-Nationalspieler, derzeit Profi beim Vfl Wolfsburg und Deutsch-Iraner.
Ebendieser weigerte sich, mit der deutschen Mannschaft in Israel zu spielen, da sonst seiner Familie durch das Teheraner Regime im Iran Repressalien, Folter und Verhaftung drohen.
Ist das etwa ein Grund, nicht an einem derart bedeutenden Fußballspiel teilzunehmen?
Der Präsident des DFB, Dr. Theo Zwanziger, meinte mit der Vereinsfunktionären gegebenen intelligenten Weitsicht, man könne doch nicht "heute Iraner und morgen mal Deutscher sein", grad wie es einem so gefällt und deswegen Spiele verweigern. Er redet sich leicht - und sehr schlau daher.
Natürlich taucht auch gleich Frau Knobloch vom Zentralrat auf, die das Ganze auch unmöglich findet und sieht in der Weigerung des Fußballers einen unerträglichen Fall von Antisemitismus.
Wir sind alle sehr betroffen. Wir entschuldigen uns in aller Form. Auch für diesen Lümmel.
Die Zeitung Yediot Achronot meldet, dass Dejagah nie mehr für Deutschland spielen dürfe.

Wie kann dieses Bürscherl es auch wagen, nicht für Deutschland in (um Gottes willen nicht: gegen!) Israel zu spielen. Eine Sauerei ist das! Schon allein, um jede Kritik von vornherein zu verhindern, hätte Dejagah auflaufen und seine Familie im Iran vorsorglich anzeigen müssen. Lebenslanges Berufsverbot und 20 Jahre Knast für die Familienmitglieder sollten hier im Sinne der "political correctness" doch hingenommen werden können.

SLUT! meint: Ein bisschen mehr Demut und Eingliederungswillen bitte, Herr Dejagah!

Ach ja. In den nächsten Tagen wird zu diesem Thema sicher noch die ein oder andere Stellungnahme des allseits beliebten Michel Friedman zu erwarten sein. Dieser korrekte, moralisch und vor dem Gesetz stets integre Herr hat immer Recht.
Also: Schnauze halten und tief durch die Hose atmen!

 
     
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 Cartoon: Jazz-Fans 
 
     
   
     
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 Fundstücke
 
     
  Aus dem Handtäschlein
einer gewöhnlichen 25-jährigen





 
     
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 SLUT!ies
 
     
  Das ist doch gerade der Clou!

SLUT veröffentlicht exklusiv das am 02. Oktober 2007 stattgefundene Telefonat mit Johannes B. Kerner und Sussanne Starnes, der Verlagsleiterin des Pendo-Verlages, in dem "DAS ARCHE NOAH-PRINZIP" von Eva Herman verlegt wird.

Johannes B. Kerner: Ja bitte, Johannes B. Kerner, was kann ich für Sie tun?

Susanne Starnes: Starnes, Pendo Verlag. Guten Tag.

Johannes B. Kerner: Guten Tag.

Susanne Starnes: Nächste Woche ist ja Frau Herman bei Ihnen in der Sendung. Ich wollte gern noch mal den Ablauf besprechen.

Johannes B. Kerner: Gerne, nur zu. Hahaha.

Susanne Starnes: Wie immer möchten Sie ja unbeleckt bleiben, nicht wahr?

Johannes B. Kerner: Natürlich, ich spiele wie üblich die aalglatte Schwiegersohn-Nummer, das, was die Leute erwarten. Das, wofür ich meine besten Freunde abserviert habe, wofür ich meine einstigen Ziele verraten habe, das wofür ich bereit bin, noch wesentlich weiter zu gehen, und wer sich mir in die Quere stellt, der wird sein blaues Wunder erleben! Als Kind wurde ich bekanntlich von den Cooleren geschubst und gehänselt, aber jetzt sind sie alle neidisch! Hihihi! Aber, nicht mit mir, meine Herrschaften!
N i c h t mit mir! Das wär ja gelacht! Nein, die mir Steine in den Weg legen, werden eliminiert, frei nach dem Vorbild des Gründers des tausendjährigen...

Susanne Starnes: ...wobei wir ja schon beim Thema wären. Wir wollen ja in erster Linie den Verkauf des Buches pushen. Frau Herman ist durchaus bereit, zweideutig über dies und jenes zu sprechen und gern auch ein paar der umstrittenen Aussagen zu wiederholen. Haben Sie den Rauswurf von Frau Hermann während der Aufzeichnung mit dem Sender abgeklärt?

Johannes B. Kerner: Natürlich. Die Alte fliegt, sobald sie irgendeine Nazi-Scheiße vom Stapel lässt. Hehehehe!

Susanne Starnes: Hahaha, da freun wir uns schon drauf. Jetzt das Unangenehme. Die Eva hat mit dem ganzen Nazi-Zeug in Wahrheit nix am Hut. Die Passagen haben wir von Ghostwritern nachträglich ins Buch rein schreiben lassen. Wir müssen uns also für die Sendung was ausdenken.

Johannes B. Kerner: Hmmmm, eine Strategie. Tja, also zunächst würde ich sagen, dass ich sie mit heimtückischen Fragen erstmal ordentlich in die Enge treibe. Sie in Zugzwang und Erklärungsnot bringe. Einverstanden?

Susanne Starnes: Bis jetzt geh ich damit absolut d´accord.




Johannes B. Kerner: Klasse! Dann soll se halt was von Werten quatschen, ihr übliches Gewäsch, dass die 68er-Generation alles kaputtgemacht hat und so. Wir haben ja auch einen Experten, dem werfe ich das Stichwort "Gleichschaltung" zu. Drauf nimmt der sie nach Strich und Faden auseinander. Sie ist ja eine sensible Frau, da wird man an ihrem Gesicht schon Unsicherheit und Furcht ablesen können. Jetzt könnte sie wie nach Regieanweisung sagen, dass der Begriff "Gleichschaltung" heute eine ganz andere Bedeutung hat. Dass z. B. das Hakenkreuz ursprünglich ein Sonnenzeichen war.

Susanne Starnes: Das find ich jetzt allerdings etwas heftig...

Johannes B. Kerner: Stimmt vielleicht. Hmmm. Vielleicht kann sie sagen, dass Hitler damals die Autobahnen zwar gebaut hat, wir aber heute noch darauf fahren.

Susanne Starnes: Der Vergleich hinkt aber ganz schön...

Johannes B. Kerner: Das ist doch grade der Clou. Da gehen doch die Diskussionen los und ich hab einen Grund, die Herman blöd anzureden, ohne selbst schlecht dazustehen. Denn das allein ist mein Ziel, wie Sie wissen.

Susanne Starnes: Alles klar, Eva Herman ist mir eh noch einen Gefallen schuldig. Das kann sie ruhig sagen. Und wie geht’s weiter?

Johannes B. Kerner: Dann frag ich sie über die Klage gegen den NDR aus, so dass sie tatsächlich in Rage gerät, ja?

Susanne Starnes: Ausgezeichntet!

Johannes B. Kerner: Anschließend konfrontiere ich sie damit, ob sie dieselben Äußerungen noch mal tätigen würde. Schön wäre, wenn sie antworten würde, dass man heutzutage in Deutschland keine Äußerungen mehr tun kann, ohne von allen Seiten verurteilt zu werden. Besser noch: "ohne in Gefahr zu geraten".

Susanne Starnes: Super, da drehen sie alle durch.

Johannes B. Kerner: Nun schlage ich vor, ein paar der Passagen aus dem Buch vorzulesen. Frau Herman soll über ihre Meinung zu den Krippenplätzen reden. Da wird sich schon was tun im Studio, da bin ich mir sicher. Frau Schreinemakers ist übrigens "geimpft" und bereit, zu drohen, das Studio zu verlassen. Daraufhin schmeiß ich Eva Herman raus.

Susanne Starnes: Super! Gefällt mir gut!

Johannes B. Kerner: Mir auch. Ich würde jetzt auch gern aufhören, ich hab nämlich grad Knabenbesuch.

Susanne Starnes: Wie?

Johannes B. Kerner: Hahaha, äh, ich meine natürlich: Damenbesuch. Tschüss!

Susanne Starnes: Tschüss!

Johannes B. Kerner: Klick!

Susanne Starnes: Klick!

 
     
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 "Mir hän nix zum due mit däm Dreck!" 
 
     
 

Eine kleine Gemeinde im Badischen hält wenig von stillstehenden Rädern und Streik.

Furtwangen, dpa. Im kleinen Bahnhäusle von Kämmerdingen brennt noch Licht. Jakob Gänsle, seit 67 Jahren Bahnwärter, aktualisiert wie jeden Abend die Tabelle des Wagenstands-Anzeigers. Es riecht nach frischen Apfelsinen und Kuchen. Heiter schüttet er mit Bedacht einen kleinen Schluck echten Übersee-Rum-Verschnitt in seinen Tee. "Als Lehrbub hänni ja in Lahr (im Schwarzwald, Anm. der Red.) gschafft. Da waret emal an oim Taag ganz feine Herren im Abteil, die wollde nachlöse. Eygetlich isch des so korz vor do französische Gräns it gern gsäh. Aber in dähm Fall hän i amal e Oug zudrickt. Do Holger, desch war der zwoide Lährbub, isch danach ganz oufgrägt zu mir komme und hätt mier gsäit: woisch itte, wär des waar? Des waret do Steiner und do Göbbels! In dära Nacht bin i öscht spät eigschlafe, so stark hat mei Hotz pocht."

"Wer zu blöd zum Saufe isch, kann immer noch
als Lokführer arbeide."

Jakob Gänsle verrichtet seinen Dienst gewissenhaft und ordentlich. "Was die da mit ehrnem Streyk wolle, kapieret mir alle it. A so ein Scheyss! Leyder hän die a so stur alle mitsamt, na kommet mir it weit. In Schiltach isch Schluß, in Württeberg schout ä jädo Bahnhof ous wiera Geyschto-Stadt." Traurig heftet er ein Fahrkärtle in den grauen Ordner mit der roten Lokomotive vorn drauf. Ein, zwei Tränen der Enttäuschung fallen langsam und warm auf die grobe, abwaschbare Schutzfolie des Aktendeckels. "Bitte entschuldige Sie.". Langsam zieht er ein beiges Stofftaschentuch aus seiner Bahnuniform.

Tuut, tuuuuut, rolle muss die Lok, na gähts uns alle guuut!

Da! Es fährt ein Zug ein. Lustig bimmelt der Zugführer das Glöcklein. "Mei Sohn!", erklärt Gänsle stolz. Die Tränen sind für einen Augenblick vergessen.

Ulk statt Streik: badische Zugführerinnen beim "Einheize".

In einer bundesweiten Kampagne plant Familie Gänsle einen "Aufruf zur Arbeit". "Ich täts alle raus-schmeisse, die Deppe. Na könnet die sich mim Arbeitsamt auseinandersetze. I woiss it, ob des so schön isch.", so seine Abschiedsworte. Denn es ist kurz vor 17:00 Uhr und das brave Weib hat ein wohlschmeckendes, bescheidenes Mahl für die braven Bahnbeamten zubereitet. Fröhlich flattern zwei kleine Schwalben über das hübsche Fachwerkhaus. Sie pfeifen das Lied von freiem Leben. Ein freies Leben ohne Streik und Last.

 
     
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 Gedicht
 
     
 

Donnerstagstraum in kühlem Bier

Erfahre selbst die angenehme Kühle,
Den Schaum, der Deine Lippen sanft umschmeichelt,
Sieh die güldene Farbe des perlend Naß und fühle,
Was listig Bahn sich bricht in Deine schnöde Zwergenwelt,

Den Schlund mit rasanter Geschwindigkeit passierend,
Die Magenwände hurtig perforierend,
Direkt in des Blutes wilde Bahn sich stürzt,
Den Lift zum Gehirn mit Laufschritt würzt,

Reden lässt mit heißer Stirn,
Erbeben lässt im Zorn,
Des Echauffierten abgegrastes Haupt,
Schnell, crètin - das Ganze nochmals von vorn!


 
     
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 Was macht eigentlich... 


...Udo Lattek (96)???



Immer wieder Sonntags 11.00 Uhr:


Sportstammtisch beim DSF

 
 
     
 

Jörg W.: ... hätte der Vfb nicht in den ein oder anderen teureren Spieler investieren müssen? Wir fragen den Altmeister. Udo. Was meinst Du?

Udo L.: Bla,bla,bla, der verdient dann sehr viel mehr. Und das macht dann das Gehaltsgefüge kaputt.

Schmitz-Tiedkenhaus: Das glaube ich nicht.

Udo L.: Ich war lange genug Trainer! Wenn da bekannt wird, dass einer sehr viel mehr verdient, kommt der Neid. Und schon spielen die nicht mehr richtig. Da sagen die anderen: Soll doch der mehr laufen, der auch mehr verdient...

Schmitz-Tiedkenhaus: Das glaube ich nicht.

Jörg W.: Und dann?

Udo L.: Ich habe dann immer dazwischengehauen. Ich hab immer gesagt: Komm bring wieder Leistung oder ich nagel Dich an die Wand...

Schmitz-Tiedkenhaus: Das glaube ich überhaupt nicht.

Udo L.: Ich war lange genug Trainer. Ich weiß wovon ich spreche.

Schmitz-Tiedkenhaus: Das glaube ich nicht.

Udo L.: Ich war lange genug Trainer. Damals beim FC Bayern. Und ich habe große Erfolge gehabt. Da hat der Franz (Franz Beckenbauer, Anm. d. Red.) auch hin und wieder gemeint, er müsse den großen Maxen raushängen lassen und der Paul (Paul Breitner, Anm.d. Red.)war auch kein einfacher Kandidat. Frisur und Mao-Bibel. Da bin ich auch dazwischengegangen.

Schmitz-Tiedkenhaus: Das glaube ich nicht.

Jörg W.: Und dann?

Udo L.: Da hab ich gehörig eins auf die Fresse gekriegt. Das kann ich Euch sagen, hahaha.

Schmitz-Tiedkenhaus: Das glaube ich nicht.

Jörg W.: Aber Du hast Dich, als Westfale, ja auch gut bezahlen lassen. Hahaha.

Udo L.: Wenn ich als Trainer schon auf die Schnauze kriege, möchte ich auch gut dafür bezahlt werden.... Ich hab dann, wenn wir mal verloren hatten, zur Mannschaft gesagt: Kommt Jungs, jetzt gehen wir mal ordentlich einen trinken...

Schmitz-Tiedkenhaus: Das glaube ich jetzt dann doch. Auf Wiederseh`n.

 
     
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